Prototyp mit Lego und Papier und zwei Händen, die darauf zeigen.
Birgit Walsh / DRK

(Online-)Workshop-Methoden im Überblick

Dieser Methodenbaukasten soll allen DRK-Haupt- und Ehrenamtlichen bei der Vorbereitung und Durchführung von analogen, digitalen und hybriden Workshops helfen. Mit der Toolbox richten wir uns ausdrücklich auch an DRK-Mitglieder sowie Mitarbeitende, die bisher keine oder nur wenig Erfahrung in der Durchführung von Workshops haben. Auch Sie sollen mit unserem Baukasten dabei unterstützt werden, eigenständig Themen in den Verband zu tragen. Wir freuen uns auf die rege Nutzung, auf Feedback und Ergänzungen.

Ein Baukasten mit Workshop-Methoden

Die Toolbox umfasst eine umfassende Sammlung von Methoden für die analoge und digitale Workshop-Gestaltung, Hilfestellungen für digitale und hybride Veranstaltungen und beispielhafte Workshop-Abläufe, die wir bereits im Bundesverband erprobt haben. All diese Dateien finden Sie als Download unten im Akkordeon-Menü. Sie können die Methoden modular miteinander kombinieren und zu ganzen Workshops und Seminaren zusammenfügen. Die Methoden gliedern sich in die folgenden, oftmals aufeinander aufbauenden Themen:

  • Check-In & Check-Out
  • Diskutieren & Präsentieren
  • Analysieren & Strategien entwickeln
  • Ideen sammeln
  • Informationen einholen
  • Feedback einholen
  • Reflexion & Monitoring

Hier finden Sie eine Anleitung zum DRK-Methodenbaukasten (Download).

Jetzt neu! Die DRK-Wertereflexion - das Kartenset für bessere Zusammenarbeit im Team

Die Wertereflexion ist ein Kartenset, um die Zusammenarbeit im Team zu reflektieren. Anhand von 74 Karten kommen Sie miteinander ins Gespräch: Wie gehen wir mit Fehlern um? Inwiefern kann ich meine Teammitglieder um Hilfe bitten? Wie behandeln wir Konflikte? Diese und viele weitere Fragen helfen Ihnen dabei, Ihre Zusammenarbeit im Team zu stärken – und das auf Grundlage der Rotkreuz-Grundsätze! Sie reflektieren also nebenbei, wie Sie die DRK-Werte in Ihrem Arbeitsalltag leben. Es gibt sowohl ein analoges Kartenset, das bestellt werden kann, als auch eine digitale Version sowie eine Datei zum Selbstausdrucken. Alle Infos zur Wertereflexion gibt es auf der Webseite zu finden.

Hier können Sie die gesamte Methodensammlung in einer ZIP-Datei herunterladen.

 

Bei Fragen und Feedback zur Toolbox wenden Sie sich bitte an Jennifer Geiser.

Methodensammlung

  • Check-In & Check-Out

    Mit einer Check-In- und Check-Out-Runde kann ein (virtuelles) Meeting oder ein Workshop abgerundet werden – sie bringt Vertrauen in eine Gruppe und kann zu Beginn auch als Eisbrecher genutzt werden oder den Einstieg in ein Thema erleichtern.

    Check-In & Check-Out

    Methoden zum Check-In sind vor allem für den Einstieg in Meetings, aber auch in (digitale) Workshops gedacht – kleine Spiele, die die Stimmung auflockern oder zum Austausch untereinander anregen. Check-Out-Methoden sind analog für den Abschluss eines Workshops/Meetings vorgesehen.

    Methodenkarte Check-In & Check-Out

    Vorlagen für digitale Methoden

    Ergänzend zu den Methoden finden Sie hier Vorlagen aus den Karten als Powerpoint-Version, die Sie damit direkt kopieren können.

    Vorlagen für digitale Methoden

  • Diskutieren & Präsentieren

    Die folgenden Methoden sind für Workshopformate geeignet, in denen Diskussionen im Vordergrund stehen oder etwas auf eine kreative Art und Weise präsentiert werden soll:

    Open Space

    Open Space ist eine Konferenzform, bei der die Teilnehmenden bestimmen, zu welchen Themen sie wann arbeiten wollen.

    Methodenkarte Open Space

    Fishbowl-Diskussion

    Die Fishbowl-Diskussion ist eine kreative und partizipative Form der Podiumsdiskussion.

    Methodenkarte Fishbowl-Diskussion

    Pecha Kucha-Präsentation

    Pecha Kucha ist eine spielerische Art, prägnante Vorträge zu halten.

    Methodenkarte Pecha Kucha-Präsentation

  • Interviews führen & aufbereiten

    Bei diesen Methoden handelt es sich um die Technik des Interviews, um Wissen zu sammeln, und darum, wie diese Informationen verwertet werden können.

    Interviews

    Im Interview wird die Meinung einer anderen Person zu einem Thema abgefragt. Es hilft dabei, die eigene Perspektive zu erweitern, die eigene Zielgruppe besser kennenzulernen oder einen Prototypen zu testen.

    Methodenkarte Interviews

    Feedback-Kreuz

    Mit dem Feedback-Kreuz kann Feedback, zum Beispiel auf Ideen oder Prototypen, schnell sortiert werden. Es kann auch genutzt werden, um Antworten auf Interviewfragen zu strukturieren – sowohl während der individuellen Interviews als auch, um die gesammelten Daten hinterher auszuwerten.

    Methodenkarte Feedback-Kreuz

  • Analysieren & Strategien entwickeln

    Die hier vorgestellten Analyse- und Strategie-Methoden können für verschiedene Workshop-Vorhaben genutzt werden:

    Persona

    Personas sind dafür da, um sich ein genaues Bild einer Gruppe von Menschen zu machen, etwa von der Zielgruppe in der Kommunikation.

    Methodenkarte Persona

    WKW-Frage

    WKW steht für „Wie können wir…?“ und dient dazu, eine Fragestellung klar zu definieren.

    Methodenkarte WKW-Frage

    Stakeholder-Karte

    In der Stakeholder-Karte werden die Anspruchsgruppen eines Teams übersichtlich kartiert.

    Methodenkarte Stakeholder-Karte

    Vision & Mission

    Eine Vision und eine Mission geben einer Gruppe oder Organisation ihre Daseinsberechtigung und ein klares Ziel.

    Methodenkarte Vision & Mission

    Szenario-Planung

    Die Szenario-Methode erlaubt, einen Blick in mögliche Zukünfte zu werfen und sich zu fragen, wie man auf eventuelle Entwicklungen präventiv reagieren möchte.

    Methodenkarte Szenario-Planung

  • Brainstorming & Prototypen bauen

    Diese Methoden regen das gemeinsame Sammeln von Ideen an (Brainstormings) und zeigen, wie man aus den vielversprechendsten Ideen Prototypen bauen kann, um diese zu testen.

    Brainstormings

    Mithilfe von Brainstormings können viele Ideen in den vielen Köpfen eines Teams freigesetzt und gesammelt werden. Dabei gibt es einige Regeln zu beachten, wie etwa, die Ideen im ersten Schritt nicht zu bewerten oder möglichst verrückte Ideen zu sammeln. Es gibt vielfältige Arten von Brainstormings, die wir hier zusammengesucht haben:

    Methodenkarte Energie-Brainstormings

    Methodenkarte Fokus-Brainstormings

    Methodenkarte Perspektiv-Brainstormings

    Prototyping

    Prototyping ist Denken mit den Händen! Abstrakte Ideen werden in greifbare Konzepte verwandelt, die direkt mit der Zielgruppe getestet werden können. Voraussetzung ist das Vorhandensein einer möglichst konkreten Idee, beispielsweise aus einem Brainstorming.

    Methodenkarte Prototyping

  • Feedback einholen

    Neben dem Feedback-Kreuz kann auch auf vielfältige andere Art und Weise Feedback zu einem (virtuellen) Workshop oder einem Seminar eingeholt werden.

    Feedback einholen

    Diese Karten enthalten mehrere Methoden, die sowohl in analogen als auch in digitalen Workshops angewendet werden können, um sich Feedback von den Teilnehmenden einzuholen.

    Methodenkarte Feedback einholen

    Vorlagen für digitale Methoden

    Ergänzend zu den Methoden finden Sie hier Vorlagen aus den Karten als Powerpoint-Version, die Sie damit direkt kopieren können.

    Vorlagen für digitale Methoden

  • Reflexion & Monitoring

    Die hier aufgeführten Methoden sind für die Reflexion geeignet, aber auch fürs Monitoring eigener Lernfortschritte.

    DRK-Wertereflexion

    Die DRK-Wertereflexion ist ein (analoges und digitales) Kartenset, das für Teambuilding verwendet werden. Anhand der 7 Rotkreuz-Grundsätze können Teams miteinander ins Gespräch kommen und so ihre Zusammenarbeit stärken.

    Zur Webseite der DRK-Wertereflexion

    Lerntagebuch

    Das Lerntagebuch bietet als Methode die Möglichkeit, den individuellen Lernfortschritt festzuhalten und die Lernenden zur Reflexion anzuregen. Es stammt aus dem DRK-Tandemprogramm, kann aber an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

    Methodenkarte Lerntagebuch

    Lebenslauf des Scheiterns

    Die Methode ist hilfreich, um sich gegenseitig kennenzulernen, Lücken im Lebenslauf und Fehler als das zu sehen, was sie oft sind: Wertvolle Lernerfahrungen. Dafür füllen alle Teilnehmenden den Lebenslauf für sich aus. Die Vorstellung kann flexibel gestaltet werden: Ob in Kleingruppen, Zweiergesprächen oder als Galerie, alle ist möglich.

    Vorlage Lebenslauf des Scheiterns

Digitale & hybride Veranstaltungen

Digitale Veranstaltungen, Workshops und Versammlungen finden derzeit immer mehr statt. Und auch hybride Events – auf denen digitale und analoge Teile zugleich stattfinden – werden häufiger eingesetzt. Damit Sie sich auf solche Veranstaltungen entsprechend vorbereiten und diese erfolgreich durchführen können, haben wir praktische Tipps und Hilfestellungen für Sie bereitgestellt.

Workshop-Abläufe

Die beispielhaften Workshopabläufe helfen Ihnen dabei, eigene Workshops zu bestimmten Themen zusammenzusetzen. Die hier vorgestellten Workshops sind bereits erprobt. Als Grundlage dient eine Tabelle, die die Zeit, Ziele, Inhalte, Methoden und Materialien übersichtlich auflistet. Diese Excel-Tabellen können jeweils an die eigenen Umstände angepasst und im Workshop von der durchführenden Person genutzt werden. Oben in den Tabellen befinden sich Hinweise zur Dauer und zur Anzahl der Teilnehmenden. Die Workshops können aber entsprechend angepasst werden.

Vorlage für Workshop-Ablauf

Hier finden Sie eine Vorlage für einen Workshop-Ablauf (inkl. Zeit, Ziel, Inhalt, Methode, Material), mit dem Sie selbstständig Ihren Workshop planen können:

Vorlage für Workshop-Ablauf

  • Strategien entwickeln

    Hier finden Sie beispielhafte Ablaufpläne für Workshops zum Thema Strategieentwicklung.

    Szenario-Planung

    Beim Szenario-Planungs-Workshop werden mögliche Zukünfte analysiert und daraus Überlegungen für die eigene Organisation abgeleitet. Die passende Methodenkarte findet sich in der Methodensammlung oben unter "Analysieren & Strategien entwickeln". Dauer: 1,5 Stunden

    Ablaufplan Szenario-Planungs-Workshop (Excel)

    Sprechzettel für Workshop (aus erprobtem Workshop)

    Leitbild: Vision & Mission

    In diesem Workshop erarbeitet sich das Team ein Leitbild mit Vision, Mission und Werten für die eigene Arbeit. Als Ergänzung bietet sich der nachfolgende Workshop zur konkreten Arbeitsplanung an. Dauer: 2 Stunden

    Ablaufplan Leitbild-Workshop (Excel)

    Arbeitsplanung & Strategie 

    Abgeleitet von der Leitbild-Arbeit kann nachfolgend ein Workshop zur konkreten Arbeitsplanung stattfinden. Hier wird die Strategie für das nächste Jahr konkret: Arbeitsschritte und Verantwortlichkeiten werden verteilt. Dauer: ca. 2 Stunden

    Ablaufplan Arbeitsplanungs-Workshop (Excel)

    Mit dem DRK-Handbuch Digitalstrategie der Kompetenzzentren Digitalisierung können Sie Schritt für Schritt die Digitalstrategie für Ihre Gliederung aufsetzen. Im Handbuch finden sich viele weitere Methoden, um zu einer Strategie zu kommen.

  • Ideen sammeln & Probleme lösen

    Hier finden Sie beispielhafte Ablaufpläne für Workshops zum Thema Ideensammlung.

    Persona & Diskussion

    Bei diesem Workshop werden Persona aufgestellt (Methodenkarte dazu in der Methodensammlung oben) und davon ausgehend werden in einem World Café Probleme und mögliche Lösungen diskutiert. Im Anschluss bietet sich an, den Workshop zu Brainstorming & Prototypen (unten) durchzuführen, um an der Problemlösung zu arbeiten. Dauer: 2,5-3 Stunden

    Ablaufplan Persona & Diskussion (Excel)

    Brainstorming & Prototypen

    Dieser Workshop widmet sich primär dem Brainstorming und Prototypisieren von Lösungen. Vorab sollte der Workshop zu Persona & Diskussion (oben) durchgeführt worden sein, um bestehende Persona als Ausgangslage nutzen zu können. Die entsprechenden Methodenkarten finden sich ebenfalls in der Methodensammlung weiter oben. Dauer: ca. 3 Stunden

    Ablaufplan Brainstorming & Prototypen (Excel)

  • Befähigung in der Digitalisierung

    Hier finden Sie beispielhafte Ablaufpläne für Workshops zum Thema Befähigung in der Digitalisierung.

    Social Media Policy

    Eine Social Media Policy zu entwickeln kann einer Organisation dabei helfen, sich sicher im Netz zu bewegen und überzeugend aufzutreten. In diesem Workshop wird ein einheitliches Auftreten erarbeitet. Es gibt zwei Versionen dieses Workshops, die erste dauert 2,5 bis 3 Stunden, die zweite ist mit 1,5 Stunden Länge etwas kürzer. Außerdem finden Sie hier die offizielle DRK-Social Media Policy, die als Grundlage oder Inspiration genutzt werden kann.

    Ablaufplan Workshop 1 Social Media Policy (Excel)

    Ablaufplan Workshop 2 Social Media Policy (Word)

    Leitfragen zu Workshop 2 (Word)

    DRK-Social Media Policy (PDF)

Fragen oder Feedback?

Bei Fragen oder Feedback zum Methodenbaukasten wenden Sie sich bitte an Jennifer Geiser

 

Weiterführende Links

Natürlich gibt es neben den hier zur Verfügung gestellten Methoden und Formaten auch viele andere Ressourcen zur kreativen Workshop-Gestaltung:

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