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CAM28354_-_Kopie.jpg Birgit Walsh / DRK

Der Methodenbaukasten für den Wandel

Dieser Methodenbaukasten soll allen DRK-Haupt- und Ehrenamtlichen bei der Vorbereitung und Durchführung von analogen, digitalen und hybriden Workshops helfen. Mit der Toolbox richten wir uns ausdrücklich auch an DRK-Mitglieder sowie Mitarbeitende, die bisher keine oder nur wenig Erfahrung in der Durchführung von Workshops haben. Auch Sie sollen mit unserem Baukasten dabei unterstützt werden, eigenständig Themen in den Verband zu tragen. Wir freuen uns auf die rege Nutzung, auf Feedback und Ergänzungen.

Was ist im Baukasten zu finden?

Die Toolbox umfasst eine umfassende Sammlung von Methoden für die analoge und digitale Workshop-Gestaltung, Hilfestellungen für digitale und hybride Veranstaltungen und beispielhafte Workshop-Abläufe, die wir bereits im Bundesverband erprobt haben. All diese Dateien finden Sie als Download unten im Akkordeon-Menü. Sie können die Methoden modular miteinander kombinieren und zu ganzen Workshops und Seminaren zusammenfügen. Die Methoden gliedern sich in die folgenden, oftmals aufeinander aufbauenden Themen:

  • Check-In & Check-Out
  • Diskutieren & Präsentieren
  • Analysieren & Strategien entwickeln
  • Ideen sammeln
  • Informationen einholen
  • Feedback einholen

NEU: Methodenkarten und Hilfestellungen für digitale Veranstaltungen

Digitale und hybride Veranstaltungen, Workshops und Versammlungen werden immer häufiger und auch dafür braucht es Hilfestellung. Als wichtige Ergänzung haben wir deshalb die Methodenkarten erweitert: Jeder Download umfasst nun eine Methodenkarte für die Anwendung im analogen und eine für die Anwendung im digitalen Raum. Zudem finden Sie unter den Methodenkarten ab sofort umfassende Hilfestellungen für digitale und hybride Veranstaltungen – inklusive Leitfaden bei der Vorbereitung und Moderation, wichtigen Leitplanken und digitalen Werkzeugen, die Sie für die Umsetzung nutzen können.

Hier finden Sie eine Anleitung zum DRK-Methodenbaukasten (Download).

Bei Fragen und Feedback zur Toolbox wenden Sie sich bitte an Jennifer Geiser.

Methodensammlung

  • Check-In & Check-Out
    Menschen laufen über eine auf dem Boden angeklebte Schrift "Welcome" Tom Maelsa / DRK
    Nach dem Start geht's zum Check-In

    Mit einer Check-In- und Check-Out-Runde kann ein (virtuelles) Meeting oder ein Workshop abgerundet werden – sie bringt Vertrauen in eine Gruppe und kann zu Beginn auch als Eisbrecher genutzt werden oder den Einstieg in ein Thema erleichtern.

    Check-In & Check-Out

    Methoden zum Check-In sind vor allem für den Einstieg in Meetings, aber auch in (digitale) Workshops gedacht – kleine Spiele, die die Stimmung auflockern oder zum Austausch untereinander anregen. Check-Out-Methoden sind analog für den Abschluss eines Workshops/Meetings vorgesehen.

    Methodenkarte Check-In & Check-Out

    Vorlagen für digitale Methoden

    Ergänzend zu den Methoden finden Sie hier Vorlagen aus den Karten als Powerpoint-Version, die Sie damit direkt kopieren können.

    Vorlagen für digitale Methoden

  • Diskutieren & Präsentieren
    Eine Frau steht vor zwei Stellwänden auf denen ein Tagesabläufthängt. Sie hält ein Mikrofon und spricht. Andreas Brockmann / DRK
    Open Space beim Cross Media Day

    Die folgenden Methoden sind für Workshopformate geeignet, in denen Diskussionen im Vordergrund stehen oder etwas auf eine kreative Art und Weise präsentiert werden soll:

    Open Space

    Open Space ist eine Konferenzform, bei der die Teilnehmenden bestimmen, zu welchen Themen sie wann arbeiten wollen.

    Methodenkarte Open Space

    Fishbowl-Diskussion

    Die Fishbowl-Diskussion ist eine kreative und partizipative Form der Podiumsdiskussion.

    Methodenkarte Fishbowl-Diskussion

    Pecha Kucha-Präsentation

    Pecha Kucha ist eine spielerische Art, prägnante Vorträge zu halten.

    Methodenkarte Pecha Kucha-Präsentation

  • Analysieren & Strategien entwickeln
    Eine Frau bearbeitet ein Formular im Design-Thinking-Prozess an einem Tisch. Birgit Walsh / DRK
    Verschiedene Analyse-Methoden bringen uns unseren Zielen näher

    Die hier vorgestellten Analyse- und Strategie-Methoden können für verschiedene Workshop-Vorhaben genutzt werden:

    Persona

    Personas sind dafür da, um sich ein genaues Bild einer Gruppe von Menschen zu machen, etwa von der Zielgruppe in der Kommunikation.

    Methodenkarte Persona

    WKW-Frage

    WKW steht für „Wie können wir…?“ und dient dazu, eine Fragestellung klar zu definieren.

    Methodenkarte WKW-Frage

    Stakeholder-Karte

    In der Stakeholder-Karte werden die Anspruchsgruppen eines Teams übersichtlich kartiert.

    Methodenkarte Stakeholder-Karte

    Vision & Mission

    Eine Vision und eine Mission geben einer Gruppe oder Organisation ihre Daseinsberechtigung und ein klares Ziel.

    Methodenkarte Vision & Mission

    Szenario-Planung

    Die Szenario-Methode erlaubt, einen Blick in mögliche Zukünfte zu werfen und sich zu fragen, wie man auf eventuelle Entwicklungen präventiv reagieren möchte.

    Methodenkarte Szenario-Planung

  • Ideen sammeln
    Eine Gruppe präsentiert ihren Prototypen Tom Maelsa / DRK
    Eine Gruppe präsentiert ihren Prototypen

    Diese Methoden regen das gemeinsame Sammeln von Ideen an (Brainstormings) und zeigen, wie man aus den vielversprechendsten Ideen Prototypen bauen kann, um diese zu testen.

    Brainstormings

    Mithilfe von Brainstormings können viele Ideen in den vielen Köpfen eines Teams freigesetzt und gesammelt werden. Dabei gibt es einige Regeln zu beachten, wie etwa, die Ideen im ersten Schritt nicht zu bewerten oder möglichst verrückte Ideen zu sammeln. Es gibt vielfältige Arten von Brainstormings, die wir hier zusammengesucht haben:

    Methodenkarte Energie-Brainstormings

    Methodenkarte Fokus-Brainstormings

    Methodenkarte Perspektiv-Brainstormings

    Prototyping

    Prototyping ist Denken mit den Händen! Abstrakte Ideen werden in greifbare Konzepte verwandelt, die direkt mit der Zielgruppe getestet werden können. Voraussetzung ist das Vorhandensein einer möglichst konkreten Idee, beispielsweise aus einem Brainstorming.

    Methodenkarte Prototyping

  • Informationen einholen
    Prototyp aus Lego-Bausteinen an einem Tisch. Tom Maelsa / DRK
    Dieser Prototyp kann in einem Interview mit der Zielgruppe getestet werden.

    Bei diesen Methoden handelt es sich um die Technik des Interviews, um Wissen zu sammeln, und darum, wie diese Informationen verwertet werden können.

    Interviews

    Im Interview wird die Meinung einer anderen Person zu einem Thema abgefragt. Es hilft dabei, die eigene Perspektive zu erweitern, die eigene Zielgruppe besser kennenzulernen oder einen Prototypen zu testen.

    Methodenkarte Interviews

    Feedback-Kreuz

    Mit dem Feedback-Kreuz kann Feedback, zum Beispiel auf Ideen oder Prototypen, schnell sortiert werden. Es kann auch genutzt werden, um Antworten auf Interviewfragen zu strukturieren – sowohl während der individuellen Interviews als auch, um die gesammelten Daten hinterher auszuwerten.

    Methodenkarte Feedback-Kreuz

  • Feedback einholen
    Notizblöcke, Stifte und Klebepunkte Tom Maelsa / DRK
    Die richtigen Materialien gehören beim Feedback dazu

    Neben dem Feedback-Kreuz kann auch auf vielfältige andere Art und Weise Feedback zu einem (virtuellen) Workshop oder einem Seminar eingeholt werden.

    Feedback einholen

    Diese Karten enthalten mehrere Methoden, die sowohl in analogen als auch in digitalen Workshops angewendet werden können, um sich Feedback von den Teilnehmenden einzuholen.

    Methodenkarte Feedback einholen

    Vorlagen für digitale Methoden

    Ergänzend zu den Methoden finden Sie hier Vorlagen aus den Karten als Powerpoint-Version, die Sie damit direkt kopieren können.

    Vorlagen für digitale Methoden

Digitale & hybride Veranstaltungen

Digitale Veranstaltungen, Workshops und Versammlungen finden derzeit immer mehr statt. Und auch hybride Events – auf denen digitale und analoge Teile zugleich stattfinden – werden häufiger eingesetzt. Damit Sie sich auf solche Veranstaltungen entsprechend vorbereiten und diese erfolgreich durchführen können, haben wir praktische Tipps und Hilfestellungen für Sie bereitgestellt.

  • Hilfestellungen für digitale Veranstaltungen
    Gitter mit Gesichtern in der digitalen Videokonferenz Martina Horn / DRK
    Digitale Veranstaltung der DRK-Social Innovation Community

    Acht Phasen der digitalen Veranstaltungskonzeption und -moderation

    In diesem Leitfaden finden Sie alles, was Sie zur Vorbereitung und Moderation von digitalen Veranstaltungen beachten müssen. Dabei wird von acht Phasen ausgegangen, die Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zur digitalen Veranstaltung begleiten – vom Vorgespräch über die Moderation bis hin zum Feedback und zur Dokumentation im Anschluss.

    Folienset Acht Phasen der digitalen Veranstaltungskonzeption und -moderation

    Leitplanken für digitale Veranstaltungen

    Ergänzend zu dem Folienset zur Konzeption und Moderation finden Sie in diesem Folienset Leitplanken, die Sie dabei unterstützen, digitale Veranstaltungen zielführend, beteiligungsorientiert und zielgruppenspezifisch zu gestalten, durchzuführen und nachzubereiten. Sie finden hier noch einmal vertiefte Hinweise zu Themen wie Rollen, Zeit, Zielgruppe und Beteiligung.

    Folienset Leitplanken für digitale Veranstaltungen

  • Hilfestellungen für hybride Veranstaltungen
    Videokonferenz-Screenshot: Vier Personen besprechen eine Grafik, die links im Bild zu sehen ist Martina Horn / DRK
    Digitales Barcamp der Social Innovation Community

    Hybride Veranstaltungen

    Für hybride Veranstaltungen, Workshops und Versammlungen – also solche, die parallel digital und analog stattfinden – gibt es noch einmal besondere Dinge, auf die Sie achten müssen. Diese haben wir für Sie in einem Folienset zusammengestellt. Zur Vorbereitung empfehlen sich zusätzlich die Hilfestellungen für digitale Veranstaltungen (im Aufklappmenü oben drüber).

    Folienset Hybride Veranstaltungen

  • Tools für digitale und hybride Veranstaltungen
    Digitales Whiteboard mit bunten Zettelchen und Schrift Martina Horn / DRK
    Nutzung eines digitalen Whiteboards im virtuellen Barcamp

    Die DRK-Toolbox für digitale Anwendungen

    Der Werkzeugkasten umfasst eine Vielzahl digitaler Tools, die im Home Office, aber auch in digitalen/hybriden Veranstaltungen zum Einsatz kommen können.

    Link zur DRK-Toolbox

    Ausgewählte Tools für digitale Veranstaltungen

    Hier finden Sie einige digitale Tools, die Sie für eine digitale oder hybride Veranstaltung nutzen können, inklusive ausführlicher Beschreibung für die Nutzung. Es sei ausdrücklich auch auf die anderen digitalen Anwendungen in der DRK-Toolbox hingewiesen, die ähnliche oder weitere Funktionen umfassen.

    Mentimeter – Live-Polling

    Microsoft Planner – Projektmanagement

    Microsoft Teams – Videotelefonie und Videokonferenz

    Mural – Digitales Whiteboard

    Padlet – Digitale Pinnwand

Workshop-Abläufe

Die beispielhaften Workshopabläufe helfen Ihnen dabei, eigene Workshops zu bestimmten Themen zusammenzusetzen. Die hier vorgestellten Workshops sind bereits erprobt. Als Grundlage dient eine Tabelle, die die Zeit, Ziele, Inhalte, Methoden und Materialien übersichtlich auflistet. Diese Excel-Tabellen können jeweils an die eigenen Umstände angepasst und im Workshop von der durchführenden Person genutzt werden. Oben in den Tabellen befinden sich Hinweise zur Dauer und zur Anzahl der Teilnehmenden. Die Workshops können aber entsprechend angepasst werden.

Vorlage für Workshop-Ablauf

Hier finden Sie eine Vorlage für einen Workshop-Ablauf (inkl. Zeit, Ziel, Inhalt, Methode, Material), mit dem Sie selbstständig Ihren Workshop planen können:

Vorlage für Workshop-Ablauf

  • Strategien entwickeln
    Drei Frauen stehen um einen Tisch, schreiben auf Post-its und unterhalten sich. Dima Schine / DRK
    Ideen werden gesammelt und Strategien entwickelt

    Hier finden Sie beispielhafte Ablaufpläne für Workshops zum Thema Strategieentwicklung.

    Szenario-Planung

    Beim Szenario-Planungs-Workshop werden mögliche Zukünfte analysiert und daraus Überlegungen für die eigene Organisation abgeleitet. Die passende Methodenkarte findet sich in der Methodensammlung oben unter "Analysieren & Strategien entwickeln". Dauer: 1,5 Stunden

    Ablaufplan Szenario-Planungs-Workshop (Excel)

    Sprechzettel für Workshop (aus erprobtem Workshop)

    Leitbild: Vision & Mission

    In diesem Workshop erarbeitet sich das Team ein Leitbild mit Vision, Mission und Werten für die eigene Arbeit. Als Ergänzung bietet sich der nachfolgende Workshop zur konkreten Arbeitsplanung an. Dauer: 2 Stunden

    Ablaufplan Leitbild-Workshop (Excel)

    Arbeitsplanung & Strategie 

    Abgeleitet von der Leitbild-Arbeit kann nachfolgend ein Workshop zur konkreten Arbeitsplanung stattfinden. Hier wird die Strategie für das nächste Jahr konkret: Arbeitsschritte und Verantwortlichkeiten werden verteilt. Dauer: ca. 2 Stunden

    Ablaufplan Arbeitsplanungs-Workshop (Excel)

    Mit dem DRK-Handbuch Digitalstrategie der Kompetenzzentren Digitalisierung können Sie Schritt für Schritt die Digitalstrategie für Ihre Gliederung aufsetzen. Im Handbuch finden sich viele weitere Methoden, um zu einer Strategie zu kommen.

  • Ideen sammeln & Probleme lösen
    Mehrere kreative Prototypen gebaut aus Papier, Pappe und Aluminiumfolie. Birgit Walsh / DRK
    Ein Prototyp beim Workshop

    Hier finden Sie beispielhafte Ablaufpläne für Workshops zum Thema Ideensammlung.

    Persona & Diskussion

    Bei diesem Workshop werden Persona aufgestellt (Methodenkarte dazu in der Methodensammlung oben) und davon ausgehend werden in einem World Café Probleme und mögliche Lösungen diskutiert. Im Anschluss bietet sich an, den Workshop zu Brainstorming & Prototypen (unten) durchzuführen, um an der Problemlösung zu arbeiten. Dauer: 2,5-3 Stunden

    Ablaufplan Persona & Diskussion (Excel)

    Brainstorming & Prototypen

    Dieser Workshop widmet sich primär dem Brainstorming und Prototypisieren von Lösungen. Vorab sollte der Workshop zu Persona & Diskussion (oben) durchgeführt worden sein, um bestehende Persona als Ausgangslage nutzen zu können. Die entsprechenden Methodenkarten finden sich ebenfalls in der Methodensammlung weiter oben. Dauer: ca. 3 Stunden

    Ablaufplan Brainstorming & Prototypen (Excel)

  • Befähigung in der Digitalisierung
    Drei Personen stehen um einen Tisch. Eine Person schreibt auf ein Post-It, die anderen beiden schauen zu. Frieder Unselt / DRK
    Workshop in Action

    Hier finden Sie beispielhafte Ablaufpläne für Workshops zum Thema Befähigung in der Digitalisierung.

    Social Media Policy

    Eine Social Media Policy zu entwickeln kann einer Organisation dabei helfen, sich sicher im Netz zu bewegen und überzeugend aufzutreten. In diesem Workshop wird ein einheitliches Auftreten erarbeitet. Es gibt zwei Versionen dieses Workshops, die erste dauert 2,5 bis 3 Stunden, die zweite ist mit 1,5 Stunden Länge etwas kürzer. Außerdem finden Sie hier die offizielle DRK-Social Media Policy, die als Grundlage oder Inspiration genutzt werden kann.

    Ablaufplan Workshop 1 Social Media Policy (Excel)

    Ablaufplan Workshop 2 Social Media Policy (Word)

    Leitfragen zu Workshop 2 (Word)

    DRK-Social Media Policy (PDF)

Fragen oder Feedback?

Bei Fragen oder Feedback zum Methodenbaukasten wenden Sie sich bitte an Jennifer Geiser

Weiterführende Links

Eine Frau fotografiert mit ihrem Smartphone eine Wand mit bunten Klebezetteln Frieder Unselt / DRK
Weiterführende Links

Natürlich gibt es neben den hier zur Verfügung gestellten Methoden und Formaten auch viele andere Ressourcen zur kreativen Workshop-Gestaltung:

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