
Wenn gehörlose Menschen in Notfällen dringend mit Einsatzkräften sprechen müssen, aber kein Gebärdensprachdolmetscher verfügbar ist, springt ein ehrenamtliches Team ein.
Das Projekt ist für Notfalllagen konzipiert, wenn Menschen, die auf einen Gebärdensprachdolmetscher angewiesen sind, dringend mit Einsatzkräften (Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei oder im Krankenhaus) sprechen müssen, aber kein Gebärdensprachdolmetscher verfügbar ist.
Die ehrenamtlichen Helfenden, die gebärdensprachkompetent sind, werden über die ständig besetzte Wache der Feuerwehr Erlangen alarmiert und unterstützen die Betroffenen und die Einsatzkräfte zeitnah. So wird sichergestellt, dass auch in akuten Notfallsituationen eine verständliche Kommunikation möglich ist.
Zusätzlich bietet der Kreisverband zweimal jährlich Erste Hilfe Kurse in DGS (Deutscher Gebärdensprache) an.
Das Projekt wird durch Eigenmittel und gewonnene Preise (Helfende Hand, Versicherungskammer) finanziert.
Teilhabe & Unterstützung; Erste Hilfe
Kommunikation
BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt
Henri-Dunant-Straße 4
91058 Erlangen
Kai Bartholomeyczik
Kai.Bartholomeyczik(at)brk(dot)de
https://www.kverlangen-hoechstadt.brk.de/angebote/rettung-und-transport/gnu.html
Es löst ein bisher ungesehenes Problem und macht auf die besonderen Bedarfe und damit verbundene Belastung gehörloser Menschen in Notfallsituationen aufmerksam.
Das Projekt ist überregional skalierbar; dafür braucht es die Kooperation mit einer zentralen Anlaufstelle (für die Alarmierung) und Gehörlosenvereinen, damit kompetente Helfende zur Verfügung stehen.
Gehörlose Menschen in Notlagen erhalten die Möglichkeit, mit den Einsatzkräften zu kommunizieren, wodurch die Belastung durch Stress verringert wird.