DRK-Zukunftswerkstatt

DRK-Zukunftswerkstatt_KV Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.

Laut aktueller Pflegeplanung fehlen im Rheinisch-Bergischen Kreis bis zum Jahr 2029 rund 1.100 Pflegefachkräfte. Um diese Lücke ein Stück weit zu füllen setzt der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis auf die Rekrutierung und Ausbildung ausländischer Fachkräfte.

Mehr Informationen zum Projekt

Um dem Fachkräftemangel im Pflegebereich zu begegnen, setzt das Projekt auf die Rekrutierung und Ausbildung ausländischer Fachkräfte. Hierfür wurde ein altes Schullandheim aufwändig renoviert und als Ausbildungs- und Wohnstätte​ hergerichtet. Die Fachkräfte werden in der DRK-Zukunftswerkstatt weitergebildet und auf dem Weg bis zur Anerkennung in Deutschland begleitet sowie bei der anschließenden Integration vor Ort (z.B. durch Hilfe bei der Wohnungssuche) unterstützt. Schon während der Weiterbildung wird Kontakt zu Einrichtungen der DRK hergestellt und eine Übernahme der Pflegekräfte vorbereitet.​

Finanzierung

Das Projekt wird durch Eigenmittel finanziert. Nur die digitale Ausstattung wurde mit freundlicher Unterstützung der Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln finanziert

Bereiche

Senioren und Seniorinnen; Teilhabe & Unterstützung

Kategorien

Bildung/ Kompetenzen

Kontakt & Ansprechperson

DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.
Hauptstraße 261
51465 Bergisch Gladbach

Svenja Kayser
s.kayser(at)rhein-berg.drk(dot)de 
02202-936410

https://www.rhein-berg.drk.de/drk-zukunftswerkstatt.html

  • Innovationscharakter & Übertragbarkeit

    Das ortsbezogene Konzept zeichnet das Projekt aus und bietet eine enge Begleitung und Betreuung der ausländischen Fachkräfte. Die Kooperation mit ansässigen Einrichtungen des DRK adressiert gleichzeitig das Problem des Fachkräftemangels.​

    Das Konzept lässt sich auf weitere medizinische Berufe (z.B. Pflegefachassistenten) oder auch andere Fachbereiche (z.B. Pädagogik) übertragen und ist an anderen Standorten, die ebenfalls über die passende Infrastruktur verfügen, umsetzbar.​

  • Zielgruppe(n) & soziale Wirkung

    Die angehenden Pflegefachkräfte werden intensiv beim Lernen und im gesamten Ankommen unterstützt, wodurch weniger Frustration und Hilfslosigkeit, z.B. in behördlichen Prozessen, entsteht. ​

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