
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) setzt auf Hilfe, Solidarität und menschliche Nähe und betrachtet Ehrenamt als Kern der Wohlfahrtspflege. Von den etwa 450.000 Ehrenamtlichen im DRK engagieren sich über 50.000 in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit. Ehrenamtliche ergänzen professionelle Dienste, fördern Teilhabe, Vertrauen und soziale Nähe und wirken Einsamkeit entgegen. Sie arbeiten bedarfsorientiert in Bereichen wie Kinderhilfe, Unterstützung von Senioren, Integration und Nachbarschaftshilfe. Bei ihren ehrenamtlichen Aktivitäten bringen sie Alltagskompetenzen, Netzwerke und persönliche Nähe ein. Ehrenamtliches Engagement reagiert flexibel auf lokale Erfordernisse und entwickelt sich bedarfsorientiert mit gesellschaftlichen Veränderungen weiter. Davon profitieren Engagierte wie auch die Gesamtgesellschaft.
Das Deutsche Rote Kreuz setzt seine Schwerpunkte in der ehrenamtlichen Wohlfahrts- und Sozialarbeit mit einem klaren Ziel: nachhaltige Wirkung für die Gesellschaft zu entfalten – heute und in Zukunft. Doch wie die Gesellschaft selbst, entwickelt sich auch das Ehrenamt ständig weiter. Veränderte Lebensrealitäten, digitale Transformation und neue soziale Bedarfe stellen uns vor die Frage: Wie kann ehrenamtliches Engagement attraktiver, flexibler und innovativer gestaltet werden?











Bettina Strelau ist Referentin für das Soziale Ehrenamt im DRK. Sie kümmert sich um die Belange der DRK-Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit und damit um die Förderung und Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements innerhalb und außerhalb des DRK-Verbandes.

Nadja Saborowski ist Teamleiterin des Teams Soziales, Migration & Ehrenamt im Generalsekretariat des DRK. Sie verantwortet die konzeptionelle Weiterentwicklung und verbandsstrategische Ausrichtung des Themenbereichs.