Flucht & Migration
DRK e.V.
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Flucht & Migration

In Deutschland hat die Unterstützung von zugewanderten Personen eine lange Tradition im DRK und zwar unabhängig von der sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu bestimmten Bevölkerungsgruppen, dem Aufenthaltsstatus oder der Religionszugehörigkeit. Das DRK unterstützt Migrantinnen und Migranten, EU-Bürgerinnen und Bürger, Geflüchtete oder Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität.

Bundeszentrale Angebote & Projekte

Das Generalsekretariat koordiniert und unterstützt Angebote und Projekte der Landesverbände und Gliederungen, wenn sie bundeszentral gefördert werden. Dazu gehören aktuell:

Darüber hinaus führt das Generalsekretariates aktuell das Projekt "Bedarfserhebung von Geflüchteten mit Behinderungen" durch und agiert gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband und der Evangelischen Kirche von Westfalen als Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle (ZKS) im Projekt "Neustart im Team - NesT", einem staatlich-gesellschaftlichen Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlige.

Bereits abgeschlossene Projekte der letzten Jahre finden Sie hier.

Veranstaltungen & Fachaustausch

Die Qualifizierung von Mitarbeitenden ist ein zentrales Thema auf allen Ebenen des Verbandes. Das DRK-Generalsekretariat bietet im Themenfeld Flucht und Migration unterschiedliche bundeszentrale Fortbildungen sowie Fachtage an. Angesprochen sind je nach thematischem Schwerpunkt vor allem Mitarbeitende in Beratungs- und Unterbringungseinrichtungen sowie Projektverantwortliche.

Um die Mitarbeitenden vor Ort besser informieren zu können, haben wir einen Newsletter eingerichtet. Darin finden sich Ankündigungen unserer Veranstaltungen und Hinweise auf unsere Veröffentlichungen wieder, aber auch andere fachliche Informationen und Hinweise.

Rechtsberaterkonferenz

Das DRK ist seit Jahren Teil eines bundesweiten Netzwerkes zur Stärkung der verbandlichen Rechtsberatung für Geflüchtete ('Rechtsberaterkonferenz') und unterhält zu diesem Zweck vertragliche Beziehungen mit mehreren Rechtsanwältinnen und -anwälten. Das Generalsekretariat leitet dafür Mittel an die Landesverbände und das Flüchtlingszentrum Hamburg weiter. Die Honorare der Rechtsberaterinnen und Rechtsberater werden durch eine Förderung des UNO-Flüchtlingshilfe e.V.  kofinanziert. Die Anwältinnen und Anwälte werden durch die Honorarzahlungen befähigt, Beratungsfachkräfte rechtlich zu unterstützen, ohne hierfür eine gesonderte Zahlung zu verlangen. Durch diese Anbindung wird den Voraussetzungen des Rechtsdienstleistungsgesetzes entsprochen.

Ebenfalls zum Rechtsberaternetz gehören die anderen Verbände Diakonie, Caritas, DPWV und AWO. Halbjährlich finden Rechtsberaterkonferenzen für alle dem Netz angehörenden Anwältinnen und Anwälte, Vertreterinnen und Vertretern der Verbände und ausgesuchten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung sowie der UNO-Flüchtlingshilfe statt.

Interessenvertretung

Im Rahmen unserer anwaltschaftlichen Interessensvertretung setzen wir uns für die Rechte von Geflüchteten und anderen Migrantinnen und Migranten als Teil der Gesellschaft ein. Dabei werben wir sowohl dafür, bestehende Rechte von Zugewanderten anzuerkennen und zu respektieren, als auch dafür, ihre Selbstständigkeit und gleichberechtigte Teilhabe zu fördern. In Gremien, Netzwerken, Veranstaltungen und politischen Gesprächen bringen wir unsere Anliegen ein. Wir zeigen, welche Folgen bestimmte Gesetzesvorhaben oder Verwaltungshandlungen für die Menschen vor Ort haben und erarbeiten Lösungsvorschläge. Dies tun wir öffentlichkeitswirksam mit Pressemitteilungen und Stellungnahmen oder aber in Hintergrundgesprächen.


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