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Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

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Die „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer“ (MBE) ist Bestandteil des Integrationsangebotes des Bundes und bietet seit 2005 anerkannte Anlauf- und Beratungsstellen für Menschen mit Migrationshintergrund in ganz Deutschland. Darüber hinaus wird eine vertrauliche, kultursensible Beratung zu allen Lebenslagen angeboten und bei Bedarf an zuständige Fachdienste weitervermittelt. Im Jahr 2017 wurden über 33.800 Personen beraten. Hauptherkunftsländer der Ratsuchenden sind Syrien, Irak, Russische Föderation, Afghanistan, Polen und Kasachstan.

 

 

 Ratsuchende werden insbesondere

  • bei der Suche nach Integrationskursen,
  • bei der Suche nach Kinderbetreuungsmöglichkeiten, damit Integrationskurse besucht werden können,
  • beim Zugang in den Arbeitsmarkt,
  • bei der Wohnungssuche,
  • bei der Anerkennung ausländischer Zeugnisse,
  • bei aufenthaltsrechtlichen Fragen und Einbürgerung,
  • bei der Familienzusammenführung sowie
  • im Umgang mit Behörden

    unterstützt. 

Die Beratungsstellen arbeiten im kommunalen Sozialraum unter Anwendung des Arbeitsansatzes „Case Management“ mit Dienstleistern wie Jobcenter/Arbeitsagenturen, Deutschkursträger, Sozial-, Wohnungs- und Ausländerämter sowie dem Jugendmigrationsdienst zusammen. Die Beratungseinrichtungen wirken an der Interkulturellen Öffnung der Regeldienste und Behörden mit. Bezüglich der Umsetzung des MBE-Bundesprogramms ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) der zuständige Ansprechpartner für die MBE-Träger.

"Prozesse gemeinsam gestalten. Teilhabe ermöglichen." Publikation des DRK zum Programm Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (2013) Download (PDF)

Beratungsstellen

In bundesweit 97 Hauptberatungsstellen und 71 Außenberatungsstellen sind insgesamt 168 Migrationsberaterinnen und -berater für das DRK tätig (Stand: August 2018). Die Kontaktdaten der Migrationsberatungsstellen sind über das Informationssystem des BAMF abrufbar.

Klicken Sie bitte hier.

Förderung

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Das Programm wird aus dem Bundeshaushalt über das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). 

Kontakt: Martin Pohlit & Saskia Helbig

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