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Handlungsfähig in Krisen

Resilienz, also die Handlungs- und Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen, wird sowohl auf persönlicher Ebene als auch für Einrichtungen und Dienste auf organisationaler Ebene zunehmend wichtig. Das DRK erarbeitet deshalb Konzepte und setzt sich für starke und vernetzte Sozialräume ein.

Szenarien und Kooperationen neu denken

Jörg Farys / DRK
Kooperationen neu Denken!

Pflegedienste des DRK bieten im Alltag eine umfassende Versorgung für pflegebedürftige Menschen. Ein Krisenfall kann die Dienste aber vor große Herausforderungen stellen: Was geschieht, wenn ein Großteil des versorgenden Pflegepersonals krank wird? Was ist, wenn bei Überschwemmungen oder Schneekatastrophen einzelne Einrichtungen die Versorgung nicht mehr sicherstellen können? Können Pflegeanbieter dann noch zu den Menschen kommen?

Der Umgang mit Krisensituationen wird bisher nur selten systematisch erfasst. Dienste und Einrichtungen müssen deshalb für Krisenvorsorge betreiben. Das DRK entwickelt deshalb übergreifende Konzepte für mögliche Krisen- und Zukunftsszenarien im Hinblick auf Abläufe und Katastrophenschutz, um die organisationale Resilienz zu erhöhen und Handlungsspielräume aufzuzeigen.

Einsamkeit als persönliche und gesellschaftliche Krise

Abgesehen vom Krisenfall bei Einrichtungen gibt es auch persönliche Krisen wie z.B. Einsamkeit. Es ist zunächst ein zutiefst persönliches Problem; wenn es jedoch mehr und mehr Menschen im Alter betrifft, muss die Gesellschaft Antworten darauf finden, auch weil oft gesundheitliche Einschränkungen die Folge davon sind. Welche Angebote können den Menschen in dieser Situation eine Hilfe sein? Welche Chancen bietet das Präventionsgesetz? Und wie kann die Digitalisierung hier unterstützen? Hierbei setzen die Strategien der DRK zur Prävention und Linderung von Einsamkeit, abgesehen von der Familie, bei der Nachbarschafts- und Sozialraumorientierung an.

Kontakt: Karolina Molter


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