Klimaanpassung in der DRK Wohlfahrt

Soziale Einrichtungen und Dienste im Umgang mit Wetterextremen und deren Folgen stärken
Mitarbeiter des DRK reicht bei Hitze einer Seniorin ein Glas Wasser

Hitzewellen, Hochwasser und andere Folgen der Klimakrise bedrohen schon heute die Gesundheit der Menschen in Deutschland – und diese Ereignisse werden durch die Klimakrise weiter zunehmen. Besonders gefährdet sind Menschen, die bereits im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind. Soziale Einrichtungen und Dienste sollen deshalb dabei unterstützt werden, die Folgen der Klimakrise zu bewältigen. Zu den Folgen können Stromausfälle, Evakuierungen oder Versorgungspriorisierungen gehören.

Auch für Mitarbeitende stellen Klimafolgen wie Hitzewellen eine enorme Belastung dar, die ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann. Damit Bewohnerinnen und Bewohner sowie Klientinnen und Klienten auch in solchen Wetterextremen gut versorgt werden können, müssen soziale Einrichtungen und Dienste befähigt werden, eigenständig niedrigschwellige Anpassungsmaßnahmen umzusetzen. Dafür haben wir Materialien zusammengestellt.

Titelseite der Handreichung 'Klimaanpassung in Einrichtungen und Diensten der DRK-Wohlfahrt mit einem Foto einer Person, die sich mit einem roten Tuch den Schweiß von der Stirn wischt.

Praxishandreichung

Klimaanpassung in Einrichtungen und Diensten der DRK-Wohlfahrt

Wie können sich soziale Einrichtungen und Dienste auf die Folgen des Klimawandels wie Hitze, Starkregen und Starkwind vorbereiten und im Ernstfall wie z.B. bei Stromausfällen oder Überschwemmungen gut reagieren? Die Praxishandreichung bietet dazu Hinweise, Praxistipps, Links, Literaturhinweise und Ablaufpläne. Sie kann heruntergeladen oder als Druckexemplar im Rotkreuzshop bestellt werden.

Zum Download

Faltblätter & Plakatset

für stationäre Einrichtungen und pflegende Angehörige
Zwei Informationsblätter der Deutschen Rotes Kreuz mit Tipps zum Schutz an heißen Tagen und Erkennung von Hitzefällen, jeweils mit Fotos älterer Menschen in Innenräumen.

Das Plakatset unterstützt Pflegeeinrichtungen und soziale Dienste dabei, auf hohe Temperaturen vorbereitet zu sein. Es informiert über Warnzeichen von Hitzeerschöpfung und Hitzschlag, gibt konkrete Tipps zur Prävention und zeigt praxisnahe Maßnahmen zum richtigen Handeln im Pflegealltag und im Ernstfall auf.

Publikation des Deutschen Roten Kreuzes mit dem Titel 'Tipps für Notfälle. Gut vorbereitet auf extremes Wetter und Stromausfälle' und einem Bild einer älteren Frau im Bett,

Eine gemeinsame Vorbereitung mit An- und Zugehörigen hilft, solche Situationen besser zu bewältigen. Der Flyer gibt praxisnahe Hinweise und Tipps zur Notfallvorsorge, zur Organisation von Unterstützung und zum richtigen Handeln bei extremen Wetterereignissen und deren Folgen.

Publikation+ des Deutschen Roten Kreuzes mit dem Titel 'Tipps für Notfälle. Gut vorbereitet auf die Hitze' und einem älteren Menschen, der am  Fenster sitzt

Eine gemeinsame Vorbereitung mit An- und Zugehörigen hilft, Risiken zu verringern und auch an heißen Tagen gut versorgt zu bleiben. Dabei gibt der Flyer praxisnahe Hinweise und Tipps zur Vorbereitung auf Hitze, zur Vorbeugung gesundheitlicher Beeinträchtigungen und zum richtigen Handeln im Notfall.

Zwei Informationsblätter der Deutschen Rotes Kreuz mit Tipps zum Schutz an heißen Tagen und Erkennung von Hitzefällen, jeweils mit Fotos älterer Menschen in Innenräumen.

Das Plakatset unterstützt Pflegeeinrichtungen und soziale Dienste dabei, auf hohe Temperaturen vorbereitet zu sein. Es informiert über Warnzeichen von Hitzeerschöpfung und Hitzschlag, gibt konkrete Tipps zur Prävention und zeigt praxisnahe Maßnahmen zum richtigen Handeln im Pflegealltag und im Ernstfall auf.

Publikation des Deutschen Roten Kreuzes mit dem Titel 'Tipps für Notfälle. Gut vorbereitet auf extremes Wetter und Stromausfälle' und einem Bild einer älteren Frau im Bett,

Eine gemeinsame Vorbereitung mit An- und Zugehörigen hilft, solche Situationen besser zu bewältigen. Der Flyer gibt praxisnahe Hinweise und Tipps zur Notfallvorsorge, zur Organisation von Unterstützung und zum richtigen Handeln bei extremen Wetterereignissen und deren Folgen.

Publikation+ des Deutschen Roten Kreuzes mit dem Titel 'Tipps für Notfälle. Gut vorbereitet auf die Hitze' und einem älteren Menschen, der am  Fenster sitzt

Eine gemeinsame Vorbereitung mit An- und Zugehörigen hilft, Risiken zu verringern und auch an heißen Tagen gut versorgt zu bleiben. Dabei gibt der Flyer praxisnahe Hinweise und Tipps zur Vorbereitung auf Hitze, zur Vorbeugung gesundheitlicher Beeinträchtigungen und zum richtigen Handeln im Notfall.

Spiele

für Einrichtungen und Dienste zum Thema Hitze und Wetterextreme
Acht quadratische Piktogramme mit rotem Sonnensymbol und verschiedenen Motiven wie Hitzewarnsystem, Lüften, Verschattung, Begrünung, Tagesablauf, Pausen, Sonnenschutzplan und Dienstkleidung auf hellblauem Hintergrund.

Hitze-Bingo

Das Hitze-Bingo vermittelt spielerisch Wissen rund um das Thema „Hitze" und bringt dabei die Erfahrungen der Teilnehmenden mit ein – von praktischen Tipps bis zu kreativen Ideen. Einsetzbar ist es bei Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen-Abenden oder mit Ehrenamtlichen.

Zwei Informationskarten mit rotem Rahmen auf hellblauem Hintergrund, eine mit dem Logo des Deutschen Roten Kreuzes und der Überschrift 'Was wäre, wenn...?', die andere mit der Überschrift 'Pflegefachperson' und drei Stichpunkten zu deren Arbeit und familiärer Situation.

Planspiel "Was wäre, wenn...?"

Das Planspiel sensibilisiert für ein Thema, das für viele soziale Einrichtungen noch neu ist, aber durch die Klimakrise und andere Schadensereignisse an Bedeutung gewinnt. Spielerisch wird erkundet: Mit welchen Herausforderungen müssen Führungskräfte und Mitarbeitende rechnen, wenn sich die Lage zuspitzt – etwa bei einem drohenden Stromausfall ungewisser Dauer? Ziel ist der gedankliche Einstieg ins Thema.

Forderungs- und Positionspapiere

zum Thema Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen und Diensten
  • Bild mit Handlungsbedarfe von gemeinnützigen Organisationen

    Klimaanpassungen in sozialen Einrichtungen und Diensten ermöglichen

    Forderungspapier der BAGFW 

    Um vulnerable Menschen zu schützen, leisten die sozialen Einrichtungen und Dienste bereits Klimaanpassungsmaß-nahmen in verschiedensten Bereichen. Um Klimaanpassung ganzheitlich und nachhaltig umzusetzen, fordert die BAGFW entsprechende Rahmenbedingungen und finanzielle Sicherheiten. 

    Zu den Forderungen

  • Titelseite der Publikation 'Krisenresilienz bei Extremhitze stärken' mit Logos verschiedener Organisationen sowie Text zu Herausforderungen und Maßnahmen bei Extremhitze in Deutschland

    Krisenresilienz bei Extremhitze stärken

    Positionspapier Bündnis Hitzeaktionstag

    Das Schwerpunktthema „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“ prägte den Hitzeaktionstag 2026. Das diesjährige Positionspapier zur Krisenresilienz bei Extremhitze zeigt, welche Maßnahmen jetzt notwendig sind, um Menschen wirksam zu schützen und die Hitzeresilienz in Deutschland zu stärken.

    Positionspapier zum Download 

  • Titelseite der Handreichung 'Klimaanpassung in der DRK-Wohlfahrt. Auswertung der Verbandsbefragung' mit einem Foto einer Person, die sich mit einem roten Tuch den Schweiß von der Stirn wischt.

    Klimaanpassung in der DRK-Wohlfahrt

    Impulspapier

    Auf Basis einer Verbandsbefragung gibt das Impulspapier einen Überblick über bereits ergriffene Maßnahmen, Herausforderungen bei der Umsetzung und den Unterstützungsbedarf der Einrichtungen – von Fördermitteln bis zu Schulungsangeboten. 

    Das Impulspapier herunterladen

Weiterführende Links

Zentrum für Klimaanpassung (ZKA)
  • Das Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) unterstützt Kommunen und soziale Einrichtungen beim Einstieg in die Klimaanpassung – mit Beratung, Fortbildungen und Förderberatung.

Klimaanpassung in den DRK Landesverbänden

Das Projekt

„Klimaanpassung in der DRK-Wohlfahrt (Schaffung einer Personalstelle für Klimaanpassung im DRK e.V.) wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).

Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm “Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“. Das Förderkennzeichen lautet: 67APS0737. Projektträger ist die ZUG (Zukunft – Umwelt – Gesellschaft) gGmbH.

Förderlogo mit dem Text: "Gefördert durch", dem Logo des Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit Bundesadler und schwarz-rot-gelbem Balken, sowie dem Zusatz: "aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages'"
Projektleitung Klimaanpassung Dr. Heidi Oschmiansky

Sie haben noch Fragen?

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich gerne an die Projektleitung Dr. Heidi Oschmiansky.  

E-Mail: h.oschmiansky(at)drk.de

Ein Infokasten weist auf wirkungsorientiertes und evidenzbasiertes Arbeiten dieses Projektes hin.