Muss ich schon Erfahrung mit KI haben?
Ein bisschen ja. Das erste Modul beginnt bei den erweiterten Grundlagen, setzt aber voraus, dass du schon mit einem Chatbot wie ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot gearbeitet hast. Du musst keine Expertin oder kein Experte sein – aber ganz bei null starten wir nicht.
Wie viel Zeit muss ich einplanen?
Rund 26 Stunden für die acht Module, dazu Praxisaufgaben von jeweils etwa 30 bis 60 Minuten zwischen den Terminen und ein Coaching von 60 Minuten. Über die gesamte Laufzeit von Oktober bis Januar sind das im Schnitt etwa drei Stunden pro Woche.
Muss meine Leitung zustimmen?
Ja. Im Bewerbungsformular gibst du Namen und Kontakt deiner Leitung an und bestätigst, dass sie deine Bewerbung kennt und dir die nötige Arbeitszeit zur Verfügung stellt. Wenn du einen Platz bekommst, unterschreibt sie die Teilnahmevereinbarung mit. Der Grund ist praktisch: KI einzuführen ist Veränderungsarbeit, und die gelingt nicht ohne Rückhalt.
Was passiert, wenn ich einen Termin nicht schaffe?
Für das Zertifikat brauchst du mindestens sechs der acht Termine. Wenn dir ein Termin dazwischenkommt, darf eine Kollegin oder ein Kollege aus deiner Organisation an deiner Stelle teilnehmen – so bleibt das Wissen bei euch. Für dein Zertifikat zählt allerdings deine eigene Teilnahme.
Nach welchen Kriterien wählt ihr aus?
Wir achten vor allem darauf, wie gut du das Gelernte in deiner Organisation weitergeben kannst: auf deine Rolle, den Rückhalt deiner Leitung und darauf, wie konkret dein Vorhaben ist. Außerdem achten wir auf eine gute Mischung im Teilnehmendenkreis – über Landesverbände, Ebenen und Handlungsfelder hinweg. Jede Bewerbung wird von zwei Personen aus dem Programmteam gelesen.
Was erwartet ihr nach dem Programm von mir?
Zwei Dinge, für die du jeweils zwölf Monate Zeit hast: Du gibst das Gelernte in deiner eigenen Organisation in mindestens einem Format weiter, und du bringst einen Beitrag in den Verband ein. Dazu kommt eine kurze Rückmeldung nach zwölf Monaten.
Brauche ich eine bezahlte KI-Lizenz?
Nein, aber sie hilft. Kostenfreie Versionen reichen für die Module aus, in der praktischen Anwendung stößt du damit schneller an Grenzen. Wenn es in deiner Organisation noch keine Lizenz gibt, beraten wir dich bei der Auswahl – das ist Teil des Programms.
Wer führt das Programm durch?
Das Kompetenzzentrum Digitalisierung Wohlfahrt gemeinsam mit KI for Good. Die Trainerinnen und Trainer bringen viel Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit der Wohlfahrt mit – die Beispiele kommen also aus deinem Arbeitsalltag.



