Laptop-Notbook_Free-Photos-Pixabay.jpg

Förderberatung für die 20 Mitgliedsverbände des DRK e.V.

Auftrag unseres Teams im DRK-Generalsekretariat ist die Beratung der 19 DRK-Landesverbände sowie des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK e.V. in Fragen des Förderwesens. Insbesondere prüfen wir Anträge abschließend vor Beschlussfassung in den zuständigen Gremien. Die Förderberatung nachgeordneter Gliederungen des DRKs erfolgt in der Regel durch unsere Mitgliedsverbände. 

Informationen zur Förderung von Digitalisierungsprojekten finden Sie auf der Seite Fördermöglichkeiten für digitale Vorhaben

Die aktuelle Corona-Krise stellt Träger und Einrichtungen der Wohlfahrtspflege vor zahlreiche Herausforderungen. Viele Fördermittelgeber reagieren derzeit auf die aktuelle Lage. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen den aktuellen Stand der Informationen zu unterschiedlichen Fördermöglichkeiten und Änderungen bereit.

STAND: 02. April 2020, 12:00 Uhr

Aktion Mensch 

Sonderfonds Corona-Soforthilfe +++ Antragsstopp +++

Dieses Förderangebot wurde beendet und Anträge können nicht mehr eingereicht werden. 

Änderungen in Projektkonzeption und -abläufen bei bewilligten Vorhaben

Die Aktion Mensch ist an wohlwollenden und einvernehmlichen Regelungen mit den Projekt-Partnern interessiert und bietet unbürokratische Hilfe bei:  

  • Anerkennung von durch die Corona-Pandemie entstandener Kosten (Storno- oder Ausfallkosten) im Rahmen des bewilligten Kostenplans
  • Verlängerung der Projektlaufzeit im Rahmen der bewilligten Fördersumme um maximal 12 Monate
  • Für Vorhaben zum 5. Mai 2020 (Aktionstag „Inklusion von Anfang an!“) sowie für Projekte der Mikroförderung kann eine komplette Verschiebung um bis zu 12 Monate erfolgen
  • Änderungen bei Projektaktivitäten sowie Verschiebungen im Kostenplan im Rahmen der bewilligten Kosten (grundsätzliche Zweckbindung muss erhalten bleiben)
  • Vorziehen der nächsten Auszahlung (zunächst ohne Kostenbelege). In diesem Ausnahmefall kann der Projekt-Partner einen Scheinbeleg (leere PDF-Datei) mit der Bezeichnung „Scheinbeleg über durch Corona-Krise entstandene Kosten“ hochladen und den bis zur nächsten Auszahlung benötigten Betrag eingeben.

Aktion-Mensch-Anträge in Prüfung 

  • Projekt-Partner, die bereits einen Antrag gestellt haben (Projekt-, Mikro-, und Anschubförderung) und für eine Förderung in Frage kommen, werden von der Aktion Mensch zu möglichen Änderungen direkt angesprochen.
  • Die Aktion Mensch wird die Projekt-Partner mit einer Investitionsförderung zunächst nicht ansprechen – hier ist nicht mit gravierendem Änderungsbedarf zu rechnen.
  • Gestellte Anträge können zur Überarbeitung zurückgegeben werden, sofern Änderungen bedingt durch die Corona-Krise erforderlich sind. Ausnahme ist die Pauschalförderung – diese Anträge können zunächst dem Kuratorium vorgelegt werden und bei Bewilligung wird dann wie oben beschriebenes Verfahren in Kraft treten.

Deutsches Hilfswerk (DHW)

Flexiblere Fristen für verbandsinterne DHW-Antragsteller 

Für alle verbandsinternen Antragsteller des DRK, die infolge der Corona-Krise von personellen Engpässen oder sonstigen Ausfällen betroffen sind, bieten das DRK-Generalsekretariat im Kontext der Deutschen Fernsehlotterie / Stiftung Deutsches Hilfswerk (DHW) eine Fristverlängerung bis zum 30. April 2020 an.  

  • Sollte dies auf Ihren Verband zutreffen, senden Sie uns bitte einen Hinweis, damit wir uns darauf einstellen können: dhw(at)drk.de 

Die formalen Regeln des DHW gelten weiter und bei verkürzter Frist ist es umso mehr von Bedeutung, dass Anträge vollständig und den Förderkriterien gemäß eingereicht werden.

Änderungen bei bereits bewilligten Vorhaben

Auf Änderungen und Probleme, die im Rahmen der Corona-Krise bei bereits bewilligten Vorhaben entstehen, möchte das DHW individuell eingehen, um eine schnelle passgenaue Hilfe zu gewährleisten. Projektlaufzeiten können individuell angepasst werden. 

  • Das DHW bittet daher per E-Mail an corona-hilfe(at)deutsches-hilfswerk.de darüber zu informieren, falls sich geförderte Maßnahmen aufgrund der Corona-Krise verschieben, nicht wie geplant umgesetzt werden können oder abgesagt werden müssen. 

Bei Veranstaltungen, die verschoben oder abgesagt werden müssen, können die entstandenen Kosten auf Nachweis aus den Mitteln der bewilligten Projektförderung abgerechnet werden. 

  • Die Veranstaltungen müssen bis zum 30.06.2021 nachgeholt worden sein. Die Projektlaufzeit darf sich insgesamt um nicht mehr als 12 Monate verschieben.
  • Die begründeten Veränderungen sind darzustellen und dem DHW bis zum 31.12.2020 vorzulegen. 

Bei verändertem Projektdesign oder einer inhaltlichen Anpassung einzelner Maßnahmen auf Grund der Corona-Krise (bspw. Verlagerung ins Internet) muss dem DHW eine begründete Darstellung der Veränderungen bis zum 31.12.2020 vorgelegt werden. 

Mittel für Personal-, Honorar- und Sachkosten in der Krisenzeit

Vom DHW bereitgestellte Mittel für Personalkosten können für besetzte Personalstellen, die auf Grund der Krise für einen bestimmten Zeitraum nicht tätig werden können, verwendet werden, wenn eine andere Kompensationsmöglichkeiten für die für diesen Zeitraum anfallenden Personalkosten (z.B. durch staatliche Förderung) ausgeschlossen ist. 

  • Soweit dadurch entfallende Projektmaßnahmen nachgeholt werden sollen, muss dies gegenüber dem DHW angezeigt und nachvollziehbar begründet werden.

Das DHW kann zusätzliche Mittel in Höhe der für diesen Zeitraum anfallenden Personalkosten bereitstellen, max. jedoch 5% der ursprünglich bewilligten Fördersumme. Entsprechendes gilt für Honorar- und Sachkosten. 

Die erforderlichen Nachweise sind dem DHW bis zum 31.12.2020 vorzulegen. 

Antragsstellende können im Förderkontext DHW und GlücksSpirale vorübergehend die Möglichkeit der elektronischen Antragseinreichung im Generalsekretriat nutzen um die Bearbeitungszeiten der Antragsprüfung im Spitzenverband zu verringern. Nach erfolgter Prüfung müssen die Antragsdokumente dann - wie gehabt - im Original in Papierform bei den Zuwendungsgebern eingereicht werden. Sie haben als DRK-Verband Interesse an dieser Möglichkeit? Dann kontaktieren Sie uns bitte unter dhw(at)drk.de bzw. gluecksspirale(at)drk.de 

Liquiditätshilfeprogramm der Bank für Sozialwirtschaft 

Die Bank für Sozialwirtschaft AG (BFS) hat ein Sonderkreditprogramm im Umfang von insgesamt 500 Mio. Euro aufgelegt, das zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen dient, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen. Zielgruppe sind die Kundinnen und Kunden der Bank aus der Sozial- und Gesundheitswirtschaft. Pro Kreditnehmereinheit werden maximal zwei Monatsumsätze, nicht aber mehr als 15 Mio. Euro, zu attraktiven Konditionen als widerrufliche Kontokorrentkredite vergeben. Die Laufzeit beträgt 24 Monate.  

> mehr Informationen

Wir arbeiten daran, dass auch das Corona-Hilfsprogramm der KfW-Bank für die gemeinnützigen Träger der Freien Wohlfahrtspflege geöffnet wird. Bei diesen KfW-Krediten übernimmt der Bund eine Ausfallbürgschaft.  

Aufruf des Arbeitskreis Förderstiftungen 

Der Arbeitskreis Förderstiftungen ruft zu Stiftungsengagement im Zeichen der Corona-Krise auf. Stiftungen seien in der Verantwortung, den Förderpartnerinnen und -partnern in dieser Ausnahmesituation zur Seite zu stehen. Zahlreiche Stiftungen haben sich dem Aufruf bereits angeschlossen. 

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat eine eigene Informationsseite zu Corona: Stiftungsarbeit in der Krise eingerichtet, auf der alle aktuellen Entwicklungen nachverfolgt werden können. Informationen zu zusätzlichen Fördermitteln, weiteren Nothilfe-Fonds und Umgang mit Geförderten werden hier bekannt gegeben. 

> Mehr Informationen

 

Rettungsschirm der Bundesregierung

Am 23. März wurde von der Bundesregierung ein Corona-Rettungsschirm beschlossen, bei dem ausdrücklich auch die gemeinnützigen Träger der Wohlfahrtspflege berücksichtigt werden. Geschaffen wurde dadurch die Rechtsgrundlage für einen gesetzlich verankerten Sicherstellungsauftrag. Sozialleistungsträger werden weiterhin Zahlungen vornehmen können, unabhängig davon, ob die ursprünglich vereinbarte Leistung tatsächlich ausgeführt wird. 

> mehr Informationen

Soforthilfen für kleinere Unternehmen zur Überbrückung von Liquiditätsproblemen für gemeinnützige Organisationen

Soforthilfen für kleinere Unternehmen zur Überbrückung von Liquiditätsproblemen können in manchen Bundesländern auch von gemeinnützigen Organisationen in Anspruch genommen werden. Hierbei handelt sich um Mittel der Länder. Die Voraussetzungen variieren. Unter den nachstehenden Links finden Sie die notwendigen Hinweise der jeweiligen Bundesländer.

> Hessen
> Hamburg
> Baden-Württemberg
> Nordrhein-Westfalen
> Thüringen

Fristverlängerung des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) 

Die AMIF-Aufforderung 2019 wurde am 07. Februar 2020 veröffentlicht. Die Frist zur Einreichung von Projektanträgen wurde verlängert und endet nun am 17. April 2020. 

> mehr Informationen

Europäischer Sozialfonds (ESF) und neue Fristen für Erasmus

Laut Internetseite des ESF in Deutschland sichert die ESF-Verwaltungsbehörde des Bundes zu, dass Projektträgern / Zuwendungsempfängern keine Nachteile aufgrund erforderlichen Projektanpassungen entstehen werden (zum Beispiel soll bei verzögerter oder nicht vollständig erfüllter Zielerreichung keine Reduzierung der Fördermittel erfolgen).

Für das Erasmus Programm wurden die Fristen für die diesjährige Antragsrunde verschoben:

Die Frist für Strategische Partnerschaften für Berufliche und Erwachsenenbildung wurde auf den 23. April 2020 verlängert und die neue Frist für den Europäischen Solidaritätskorps und Erasmus+ Jugend für Europa ist der 07. Mai 2020.


Ihre Ansprechpartnerinnen und -partner

Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF): Nadja Saborowski, Teamleitung Soziale Arbeit und Bürgerschaftliches Engagement

Europäischer Sozialfonds: Kathleen Wabrowetz, Referentin für Europa & International

Sozialbanken und Förderstiftungen: Nina Zündorf, Referentin für Finanzierung und Impact

 

Ansprechpartnerinnen und -partner zur Förderung durch Soziallotterien und den Revolvingfonds:

Das Team Förderberatung steht Ihnen zu Fragen der Förderung durch Aktion MenschGlücksSpiraleDeutsche Fernsehlotterie (Stiftung Deutsches Hilfswerk) und den Revolvingfonds zur Verfügung.

Telefonische Beratung zu neuen Anträgen: 030 85404-500 montags und mittwochs 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr und dienstags und donnerstags 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr 

Für Rückfragen zu bei uns bereits eingereichten Anträgen:  Bitte schicken Sie uns zu diesem Zweck eine Nachricht an eine der hier gelisteten E-Mail Adressen mit Nennung Ihrer Telefonnummer, der Nummer des Antrags sowie einer kurzen Beschreibung Ihres Anliegens. Die zuständige Ansprechperson wird schnellstmöglich zu Ihnen Kontakt aufnehmen.

Aktion-Mensch(at)drk.de | Gluecksspirale(at)drk.de | DHW(at)drk.de | Revolvingsfonds(at)drk.de

 

Delia Jakubek, Soziallotterien
Jörg Farys / DRK
Jacqueline Schwenke, Soziallotterien
Anna-Patricia Schmiß, Soziallotterien, Sozialbanken und Stiftungen
Anna-Lena Kose, Soziallotterien
Jörg Farys / DRK
Stefan Gatz, Soziallotterien
Kathleen Wabrowetz, Europäischer Sozialfonds
Nina Zündorf, Sozialbanken und Stiftungen
Nadja Saborowski, Asyl-,Migrations-, und Integrationsfonds
zum Anfang