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Förderberatung für die 20 Mitgliedsverbände des DRK e.V.

Auftrag unseres Teams im DRK-Generalsekretariat ist die Beratung der 19 DRK-Landesverbände sowie des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK e.V. in Fragen des Förderwesens. Insbesondere prüfen wir Anträge abschließend vor Beschlussfassung in den zuständigen Gremien. Die Förderberatung nachgeordneter Gliederungen des DRKs erfolgt in der Regel durch unsere Mitgliedsverbände. 

Informationen zur Förderung von Digitalisierungsprojekten finden Sie auf der Seite Fördermöglichkeiten für digitale Vorhaben

Die aktuelle Corona-Krise stellt Träger und Einrichtungen der Wohlfahrtspflege vor zahlreiche Herausforderungen. Viele Fördermittelgeber reagieren derzeit auf die aktuelle Lage. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen den aktuellen Stand der Informationen zu unterschiedlichen Fördermöglichkeiten und Änderungen bereit.

STAND: 02. April 2020, 12:00 Uhr

Aktion Mensch 

Sonderfonds Corona-Soforthilfe +++ Antragsstopp +++

Dieses Förderangebot wurde beendet und Anträge können nicht mehr eingereicht werden. 

Änderungen in Projektkonzeption und -abläufen bei bewilligten Vorhaben

Die Aktion Mensch ist an wohlwollenden und einvernehmlichen Regelungen mit den Projekt-Partnern interessiert und bietet unbürokratische Hilfe bei:  

  • Anerkennung von durch die Corona-Pandemie entstandener Kosten (Storno- oder Ausfallkosten) im Rahmen des bewilligten Kostenplans
  • Verlängerung der Projektlaufzeit im Rahmen der bewilligten Fördersumme um maximal 12 Monate
  • Für Vorhaben zum 5. Mai 2020 (Aktionstag „Inklusion von Anfang an!“) sowie für Projekte der Mikroförderung kann eine komplette Verschiebung um bis zu 12 Monate erfolgen
  • Änderungen bei Projektaktivitäten sowie Verschiebungen im Kostenplan im Rahmen der bewilligten Kosten (grundsätzliche Zweckbindung muss erhalten bleiben)
  • Vorziehen der nächsten Auszahlung (zunächst ohne Kostenbelege). In diesem Ausnahmefall kann der Projekt-Partner einen Scheinbeleg (leere PDF-Datei) mit der Bezeichnung „Scheinbeleg über durch Corona-Krise entstandene Kosten“ hochladen und den bis zur nächsten Auszahlung benötigten Betrag eingeben.

Aktion-Mensch-Anträge in Prüfung 

  • Projekt-Partner, die bereits einen Antrag gestellt haben (Projekt-, Mikro-, und Anschubförderung) und für eine Förderung in Frage kommen, werden von der Aktion Mensch zu möglichen Änderungen direkt angesprochen.
  • Die Aktion Mensch wird die Projekt-Partner mit einer Investitionsförderung zunächst nicht ansprechen – hier ist nicht mit gravierendem Änderungsbedarf zu rechnen.
  • Gestellte Anträge können zur Überarbeitung zurückgegeben werden, sofern Änderungen bedingt durch die Corona-Krise erforderlich sind. Ausnahme ist die Pauschalförderung – diese Anträge können zunächst dem Kuratorium vorgelegt werden und bei Bewilligung wird dann wie oben beschriebenes Verfahren in Kraft treten.

Deutsches Hilfswerk (DHW)

Flexiblere Fristen für verbandsinterne DHW-Antragsteller 

Für alle verbandsinternen Antragsteller des DRK, die infolge der Corona-Krise von personellen Engpässen oder sonstigen Ausfällen betroffen sind, bieten das DRK-Generalsekretariat im Kontext der Deutschen Fernsehlotterie / Stiftung Deutsches Hilfswerk (DHW) eine Fristverlängerung bis zum 30. April 2020 an.  

  • Sollte dies auf Ihren Verband zutreffen, senden Sie uns bitte einen Hinweis, damit wir uns darauf einstellen können: dhw(at)drk.de 

Die formalen Regeln des DHW gelten weiter und bei verkürzter Frist ist es umso mehr von Bedeutung, dass Anträge vollständig und den Förderkriterien gemäß eingereicht werden.

Änderungen bei bereits bewilligten Vorhaben

Auf Änderungen und Probleme, die im Rahmen der Corona-Krise bei bereits bewilligten Vorhaben entstehen, möchte das DHW individuell eingehen, um eine schnelle passgenaue Hilfe zu gewährleisten. Projektlaufzeiten können individuell angepasst werden. 

  • Das DHW bittet daher per E-Mail an corona-hilfe(at)deutsches-hilfswerk.de darüber zu informieren, falls sich geförderte Maßnahmen aufgrund der Corona-Krise verschieben, nicht wie geplant umgesetzt werden können oder abgesagt werden müssen. 

Bei Veranstaltungen, die verschoben oder abgesagt werden müssen, können die entstandenen Kosten auf Nachweis aus den Mitteln der bewilligten Projektförderung abgerechnet werden. 

  • Die Veranstaltungen müssen bis zum 30.06.2021 nachgeholt worden sein. Die Projektlaufzeit darf sich insgesamt um nicht mehr als 12 Monate verschieben.
  • Die begründeten Veränderungen sind darzustellen und dem DHW bis zum 31.12.2020 vorzulegen. 

Bei verändertem Projektdesign oder einer inhaltlichen Anpassung einzelner Maßnahmen auf Grund der Corona-Krise (bspw. Verlagerung ins Internet) muss dem DHW eine begründete Darstellung der Veränderungen bis zum 31.12.2020 vorgelegt werden. 

Mittel für Personal-, Honorar- und Sachkosten in der Krisenzeit

Vom DHW bereitgestellte Mittel für Personalkosten können für besetzte Personalstellen, die auf Grund der Krise für einen bestimmten Zeitraum nicht tätig werden können, verwendet werden, wenn eine andere Kompensationsmöglichkeiten für die für diesen Zeitraum anfallenden Personalkosten (z.B. durch staatliche Förderung) ausgeschlossen ist. 

  • Soweit dadurch entfallende Projektmaßnahmen nachgeholt werden sollen, muss dies gegenüber dem DHW angezeigt und nachvollziehbar begründet werden.

Das DHW kann zusätzliche Mittel in Höhe der für diesen Zeitraum anfallenden Personalkosten bereitstellen, max. jedoch 5% der ursprünglich bewilligten Fördersumme. Entsprechendes gilt für Honorar- und Sachkosten. 

Die erforderlichen Nachweise sind dem DHW bis zum 31.12.2020 vorzulegen. 

Antragsstellende können im Förderkontext DHW und GlücksSpirale vorübergehend die Möglichkeit der elektronischen Antragseinreichung im Generalsekretriat nutzen um die Bearbeitungszeiten der Antragsprüfung im Spitzenverband zu verringern. Nach erfolgter Prüfung müssen die Antragsdokumente dann - wie gehabt - im Original in Papierform bei den Zuwendungsgebern eingereicht werden. Sie haben als DRK-Verband Interesse an dieser Möglichkeit? Dann kontaktieren Sie uns bitte unter dhw(at)drk.de bzw. gluecksspirale(at)drk.de 

Liquiditätshilfeprogramm der Bank für Sozialwirtschaft 

Die Bank für Sozialwirtschaft AG (BFS) hat ein Sonderkreditprogramm im Umfang von insgesamt 500 Mio. Euro aufgelegt, das zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen dient, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen. Zielgruppe sind die Kundinnen und Kunden der Bank aus der Sozial- und Gesundheitswirtschaft. Pro Kreditnehmereinheit werden maximal zwei Monatsumsätze, nicht aber mehr als 15 Mio. Euro, zu attraktiven Konditionen als widerrufliche Kontokorrentkredite vergeben. Die Laufzeit beträgt 24 Monate.  

> mehr Informationen

Wir arbeiten daran, dass auch das Corona-Hilfsprogramm der KfW-Bank für die gemeinnützigen Träger der Freien Wohlfahrtspflege geöffnet wird. Bei diesen KfW-Krediten übernimmt der Bund eine Ausfallbürgschaft.  

Aufruf des Arbeitskreis Förderstiftungen 

Der Arbeitskreis Förderstiftungen ruft zu Stiftungsengagement im Zeichen der Corona-Krise auf. Stiftungen seien in der Verantwortung, den Förderpartnerinnen und -partnern in dieser Ausnahmesituation zur Seite zu stehen. Zahlreiche Stiftungen haben sich dem Aufruf bereits angeschlossen. 

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat eine eigene Informationsseite zu Corona: Stiftungsarbeit in der Krise eingerichtet, auf der alle aktuellen Entwicklungen nachverfolgt werden können. Informationen zu zusätzlichen Fördermitteln, weiteren Nothilfe-Fonds und Umgang mit Geförderten werden hier bekannt gegeben. 

> Mehr Informationen

 

Neue Förderprogramme des Bundesumweltministeriums

Für den sozialen Bereich gibt es zwei neue Förderprogramme des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Das Förderprogramm "Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen" mit einem Gesamtfördervolumen von 150 Millionen Euro wird von 2020 bis 2023 soziale Einrichtungen dabei unterstützen, sich gegen die bereits spürbaren Folgen des Klimawandels wie Hitze oder Starkregen zu wappnen. Das Förderprogramm "Sozial & Mobil" mit einem Gesamtfördervolumen von 200 Millionen Euro wird von 2020 bis 2022 soziale Dienste bei der Umrüstung ihrer Fahrzeugflotten auf E-Mobilität und dem Aufbau einer für den Betrieb der Fahrzeuge notwendigen Ladeinfrastruktur unterstützen.

> Zum Förderprogramm Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“

> Zum Förderprogramm „Sozial & Mobil“


Ihre Ansprechpartnerinnen und -partner zur Förderung durch Soziallotterien und den Revolvingfonds:

Das Team Förderberatung unterstützt Sie bei Fragen zur Förderung durch:
Telefonische Beratung zu neuen Anträgen

unter 030 85404-500

  • montags und mittwochs 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
  • dienstags und donnerstags 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr 
Rückfragen zu bei uns bereits eingerichten Anträgen

Bitte schicken Sie uns zu diesem Zweck eine Nachricht an die zutreffende E-Mail-Adresse, mit Nennung

  • ihrer Telefonnummer
  • der Nummer des Antrags
  • einer kurzen Beschreibung Ihres Anliegens

Die zuständige Ansprechperson wird schnellstmöglich Kontakt zu ihnen aufnehmen.

Aktion-Mensch(at)drk.de | Gluecksspirale(at)drk.de | DHW(at)drk.de | Revolvingfonds(at)drk.de

Delia Jakubek, Soziallotterien
Jörg Farys / DRK
Jacqueline Schwenke, Soziallotterien
Katharina Puche / DRK
Anna-Lena Kose, Soziallotterien
Katharina Puche / DRK
Tobias Solís, Soziallotterien
Jörg Farys / DRK
Stefan Gatz, Soziallotterien
Katharina Puche / DRK
Matthias Janßen, Soziallotterien

Ihre Ansprechpartnerinnen zu weiteren Förderkontexten

Celia Soltek, BMU Förderprogramm "Sozial und Mobil"
Mascha Angrick, BMU Förderprogramm "Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen"
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