Gemeinsam leben – Das Projekt Siedlungsgemeinschaft Harheim in Frankfurt
Wie kann gemeinschaftliches Wohnen für geflüchtete und wohnungslose Familien gelingen – und welche Rolle spielen dabei zivilgesellschaftliches Engagement und professionelle Betreuung? Mit der Siedlungsgemeinschaft Harheim in Frankfurt wird ein Modell vorgestellt, das im Sozialraum mit starkem zivilgesellschaftlichem Engagement neue Wege des Zusammenlebens erprobt.
Das Projekt kombiniert eine Übergangsunterkunft für geflüchtete und wohnungslose Familien mit einem gemeinschaftlichem Wohnprojekt. Als Akteure vor Ort betreibt das DRK die Unterkunft und der Kooperationspartner Hestia e.V. ist verantwortlich für den Bereich des gemeinschaftlichen Wohnens. Im Auftrag der Stadt Frankfurt übernimmt das DRK die hauptamtliche Betreuung der untergebrachten Familien, der Verein Hestia bringt sich durch nachbarschaftliches Engagement, Hausaufgabenhilfe und Sprachtandems aktiv in das Zusammenleben ein. Die Übergangseinrichtung bietet Platz für 24 Familien, im Wohnprojekt mit 24 barrierefreien Wohnungen für Menschen unterschiedlichen Alters leben Interessierte auf teilweise gefördertem Wohnraum. Der Innenhof und ein Gemeinschaftsraum schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Austausch und gegenseitige Unterstützung im Alltag.
Beim Austauschtreffen berichtet Olivia Rebensburg (DRK Bezirksverband Frankfurt e.V.) aus der Praxis von Erfahrungen aus dem Projekt, das seit 2019 besteht: Welche Ansätze haben sich bewährt? Wo liegen Herausforderungen? An welcher Stelle gerät das Projekt an seine Grenzen? Und welche Impulse lassen sich für andere Standorte mitnehmen?
Seien Sie dabei – lernen Sie ein innovatives Kooperationsmodell kennen und diskutieren Sie mit, welche Potentiale gemeinschaftliches Wohnen für die Unterbringung von Geflüchteten darstellt.
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