Sehenswerte Präsentationen bei »Insight DRK«

Rückblick: Insight DRK – Ideen für soziale Innovation

Am 19. Oktober 2017 stellten zehn Teams aus der DRK-Wohlfahrtspflege ihre Ideen für soziale Innovationen im DRK vor. Unter dem Motto „Insight DRK“ gewährten die Teams so authentische Einblicke in die Innovationsförderung im DRK.

Zehn Präsentationen gingen bei der Abendveranstaltung "Insight DRK" über die Bühne des Quartiers Zukunft der Deutschen Bank. Die Ende September nominierten Teams wurden gebeten, kurze Präsentationen mit maximal 20 Folien vorzubereiten, die jeweils nur 20 Sekunden angezeigt werden. Trotz der relativ kurzen Vorbereitungszeit hat jedes Team die Chance genutzt, den so gesetzten Rahmen, kreativ auszugestalten. Die ersten drei der nachfolgenden Projekte sind die Finalisten, die im Innovationslabor des DRK weiterentwickelt werden sollen.

SozialWerkstatt

Etabliert werden soll ein Netzwerk zur Entwicklung von und dem Austausch unter sozialen Initiativen und Einrichtungen in Marburg unter dem Dach der DRK-Schwesternschaft Marburg. Diese soll als Bindeglied für die sozialen Einrichtungen und Vereine in Marburg agieren und Unterstützung in Form von Netzwerkaufbau, Beratung, Coaching und Öffentlichkeitsarbeit anbieten. > Webseite der DRK-Schwesternschaften in Marburg

DRK SOCIAL YOUTH CHALLENGE

Die Social Youth Challenge ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler sowie junge Erwachsene um soziale Initiativen und generationenübergreifende Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Das DRK bietet dazu eine Plattform, begleitet die Teilnehmenden organisatorisch und fördert Projekte (auch finanziell). Für eine weitreichende Unterstützung der Projekte wirbt das DRK Förder- und Sponsoringmittel ein.

> Webseite des DRK in Bremen

Sozio-Med-Mobil. Beratung und Mobilität für ländliche Räume

Mit Hilfe einer Online-Plattform möchte das ESF-geförderte Projekt die ärztliche Versorgung auf dem Land sowie die dortige Beratungssituation verbessern. Die Implementierung und Begleitung soll über ehrenamtliche "Kümmerer" vor Ort sichergestellt werden, die zum Beispiel bei der Nutzung der Online-Plattform unterstützen.

> Webseite zum Sozio-Med-Mobil

Kinderspielstadt Mini-Herford

Wissenschaftlich begleitet durch den Fachbereich Sozialwesen (Professor Dr. Michael Stricker) wird ein Plan- und Rollenspiel für Kinder zwischen 10 und 13 Jahren entwickelt und durchgeführt. Das Projekt verfolgt das Ziel, Kindern gesellschaftliche und politische Prozesse altersgerecht verständlich und begreifbar zu machen. Dabei werden ganz praktisch unterschiedliche Kompetenzen der Kinder für demokratische Partizipation gefördert.

> Webseite zur Kinderspielstadt Mini-Herford

"Kladow bewegt"

Bei „Kladow bewegt“ sollen Ermöglicher ehrenamtlichen Engagements und interessierte Bürger entsprechend ihrer Bedürfnisse und Interessen zueinander vermittelt werden. Den örtlichen Rahmen soll ein Ladengeschäft mit Café und Raum für Veranstaltungen und Zusammenarbeit in der ehemaligen Schalterhalle der "Alten Post" in Kladow (kleinstädtisch geprägter Ortsteil von Berlin-Spandau) bilden. Entstehen soll so eine Art Stadtteilzentrum, an dem kommerzielle Dienstleistungen und Gewerbe mit sozialen Angeboten für Bürger und Initiativen verbunden werden. Zugleich werden mit dem Aufbau der genannten Angebote marktnahe Ausbildungsbereiche (Hauswirtschaft, kaufmännische Berufe) für die Rehabilitanden des Rotkreuz-Instituts Berufsbildungswerk geschaffen.

> Webseite des Rotkreuz-Instituts Berufsbildungswerk

KoNs-Pro - Kooperative Netze spannen in DRK-Projekten

Basierend auf Google Suit soll eine multimediale Plattform für den innerverbandlichen Wissenstransfer und innovative Projektentwicklung sowie die Erleichterung der Einarbeitung neuer haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeitenden aufgebaut werden. Implementiert werden soll KoNs-Pro durch die Qualifizierung von Mitarbeitenden im Kreisverband Borken und verbandsübergreifende Multiplikatorenschulungen für Führungskräfte.

> Webseite des DRK-Kreisverbands Borken und seines Bildungswerkes

Mitmachen, mitwirken, mitkommen

Der DRK-Kreisverband Hamm nimmt sich der Verbandsentwicklung an und hat dafür auch eine Stelle geschaffen, die sich nun unter anderem der Entwicklung einer innovationsfreundlichen Organisationskultur im Kreisverband mit seinen zirka 160 haupt- und 300 ehrenamtlich Mitarbeitenden annimmt. Angegangen werden soll ein partizipativ angelegter Kulturentwicklungsprozess im Kreisverband.

> Webseite des DRK-Kreisverband Hamm

"Task Force"

Aufbauend auf den Möglichkeiten der Ansprache Geflüchteter für ehrenamtliches Engagement im DRK soll eine Gruppe von Engagierten zusammengestellt werden, die als Vorbilder für potentielle Ehrenamtliche dienen aber auch als selbstständige Akteure im DRK-Kreisverband Wolfsburg im Sinne der interkulturellen Öffnung tätig werden sollen – zum Beispiel mit eigenen integrativen Projekten.

> Webseite des DRK-Kreisverband Wolfsburg

AktE-S: Aktivierung ehrenamtlicher Wohlfahrts- und Sozialarbeit

Unsere Projektidee „AktE-S: Aktivierung ehrenamtlicher Wohlfahrts- und Sozialarbeit in DRK-Ortsvereinen" setzt auf einen zweigeteilten Ansatz: Zum einen richten wir den Blick auf unseren Sozialraum, den wir mit unseren Angeboten entwickeln wollen. Zum anderen blicken wir auf unseren Ortsverein Illingen/Saar, in dem wir das Miteinander stärken möchten. Hierzu setzen wir auf moderne Formen der Zusammenarbeit und nutzen agile Methoden um effektiv im Team arbeiten zu können. Die Implementierung von SCRUM (agiles Projektmanagement-Framework) ist hierbei der methodische Kern unserer Projektidee AktE-S.

> Webseite des DRK-Ortsvereins Illingen/Saar

Zukunftsweisende Konzepte und Arbeitsweisen

In Freiburg soll Forschung und Entwicklung für gelingende Verbandsentwicklung geleistet werden. Anhand der praktischen Inklusion Geflüchteter in möglichst vielen Bereichen des Badischen Roten Kreuzes sollen Maßnahmen erprobt werden, mit denen die Strukturen des Verbandes so angepasst werden können, dass perspektivisch mehr Diversität –  weit über die Integration von Geflüchteten hinaus – im Verband möglich wird.

> Webseite des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes KreuzFotos: Tom Maelsa