Drei überlappende Kreise in Gelb, Orange und Pink mit dem Text 'Hitzeaktionstag 11. Juni 2026' und einem Thermometer-Symbol im pinken Kreis

Hitzeaktionstag 2026

Unter dem Motto "Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze" machten zahlreiche Veranstaltungen auf die Gefahren durch Hitze aufmerksam. Ein Positionspapier zeigt auf, welche Weichen politisch gestellt werden müssen, um Hitzeschutz voranzutreiben.

Wenn die Temperaturen steigen, steigt auch das Risiko für unsere Gesundheit. Hitze ist längst kein vorübergehendes Sommerphänomen mehr, sondern das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam handeln - in sozialen Einrichtungen, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft. 

Der bundesweite Hitzeaktionstag ist eine jährliche Initiative, die auf die gesundheitlichen Gefahren von Hitze aufmerksam macht und Menschen sowie Institutionen zum Handeln motiviert. Ein breiten Bündnis aus über hundert Organisationen trägt diesen Tag, das DRK ist mit dabei.

Mitarbeiterin des DRK wischt sich bei Hitze den Schweiß von der Stirn

Warum ist das Thema so wichtig?

Die Zahlen sind deutlich: In den Sommern 2023 und 2024 starben in Deutschland geschätzt jeweils rund 3.000 Menschen an den Folgen der Hitze. Besonders gefährdet sind alte und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen. Aber auch Kinder, Schwangere und Menschen, die ihren Berufsalltag unter Hitzebelastung verbringen, sind einem hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt.

Hitzewellen werden durch den Klimawandel künftig häufiger, intensiver und länger. Das bedeutet: Wir müssen jetzt handeln, in der Pflege, in sozialen Einrichtungen, in Unternehmen und im öffentlichen Raum.

Positionspapier "Krisenresilienz bei Extremhitze stärken"

Der Hitzeaktionstag 2026 steht unter dem Schwerpunktthema „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“. Das diesjährige Positionspapierzur Krisenresilienz bei Extremhitze zeigt, welche Maßnahmen jetzt notwendig sind, um Menschen wirksam zu schützen und die Hitzeresilienz in Deutschland zu stärken.

Hier können Sie das Positionspapier herunterladen.