Der Titel des DRK-Wohlfahrtskongress 2022 lautet "Zukunft ist jetzt."
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Fürsorgen

  • Ideen für die Sorgearbeit der Zukunft:

    Der demografische Wandel sowie der Fachkräftemangel in vielen sozialen Berufen stellen uns gesamtgesellschaftlich vor eine Herausforderung. Gleichzeitig differenzieren und individualisieren sich Formen des Zusammenlebens und Füreinandersorgens. Der Wunsch nach größtmöglicher Selbstbestimmtheit im Alter, veränderte Rollenbilder in unserer Gesellschaft sowie ein modernes Verständnis von „Erziehung“ sind weitere Aspekt, die unsere Gedanken zur Zukunft der Sorgearbeit inspirieren. In unserem Themenschwerpunkt „Fürsorgen“ widmen wir uns deshalb Fragen rund um die Pflege und (Kinder-) Betreuung, freiwilliges Engagement und die Zukunft sozialer Bindungen, wie zum Beispiel:  

    • Wie gestaltet sich die Carearbeit der Zukunft? 

    • Wer sorgt in der Zukunft eigentlich für wen? Und wie? 

    • Welchen Professionalisierungsanspruch haben wir heute und in der Zukunft in der Carearbeit? 

    • Welche Rolle spielen Fachkräfte und freiwilliges Engagement dabei? 

    • Ist die Frage nach der Zukunft der Carearbeit ein Genderthema? 

    • Wie verändern sich soziale Bindungen und wie sieht das System der „Familie“ oder „Verantwortungsgemeinschaft“ in der Zukunft aus? 

    Sie wollen sich zu innovativen Ideen oder Projekten im Bereich Pflege, Kita, Ehrenamt, Freiwilligendienste oder Jugendhilfe austauschen oder haben Interessantes zu teilen? Dann kommen Sie zu den Beiträgen des Themenfelds „Fürsorgen“. 


Programmpunkt Fürsorgen

  • Im Dialog: Wege zu einem resilienten Pflegesystem

    Wie resilient ist unser Pflegesystem in der Krise wirklich? Was braucht es, um in Krisenzeiten die Versorgung sicherzustellen? Hierzu möchten wir den Dialog zwischen Theorie und Praxis herstellen und konkrete Lösungsstrategien diskutieren, um Ansätze für die Praxis zu entwickeln. Ziel ist die Stärkung der Widerstandsfähigkeit in der Pflege. 

    Karolina Molter, Benjamin Fehrecke-Harpke, Christian Hener (DRK-Generalsekretariat) 
     

  • Sorgearbeit der Zukunft 

    Wie sollten sich unsere Angebote anpassen und wie für die Zukunft wappnen, damit eine adäquate Versorgung gewährleistet ist? Wir laden zur Antizipation zukünftiger Nachfragen und offenen Austausch über eine passende Angebotswelt ein. Im Blick stehen Zukunftsbilder der Sorgearbeit (speziell Pflege) und Rahmenbedingungen zwischen Uto- und Dystopie. 

    Niklas Muskulus (DRK-Generalsekretariat)

  • Wieso DRK? Das kann ich auch im Netz bestellen. Zukunft des Hausnotrufs und digitale Pflegeangebote 

    Als wichtigen Teil des Versorgungssystems für ältere Menschen stellt der Hausnotruf auch eine Form der digitalen Betreuung dar. In welche Richtung entwickelt er sich zukünftig? Welche Rolle spielen die DiPAs und DiGAs (digitale Pflege- und Gesundheitsanwendungen)? In diesem Strategie- und Trendworkshop sollen hierauf Antworten gefunden werden. 

    Niklas Muskulus (DRK-Generalsekretariat)

  • Zukunftsszenarien: Personal in der Kindertagesbetreuung 

    Mit einem Blick in das Fachkräftebarometer Frühe Bildung wollen wir uns Zukunftsszenarien zum Bedarf an Fachkräften und die Entwicklung der letzten Jahre anschauen. Wir werden gemeinsam Stellschrauben identifizieren, die wir als Träger von Kindertageseinrichtungen für die Personalgewinnung und -bindung aktiv beeinflussen können. 

    Karin Beher (Technische Universität Dortmund), Dr. Kirsten Hanssen (Deutsches Jugendinstitut – DJI München), Sabine Urban (DRK-Generalsekretariat) 
     

  • Freiwillige – Fester Bestandteil oder ein „nice to have“ in Einrichtungen?

    In diesem partizipativen Workshop soll thematisiert werden, welche Anforderungen bezüglich des Einsatzes von Freiwilligen an potenzielle Einsatzstellen gestellt werden und wie die Freiwilligendienste in den DRK Einrichtungen gestärkt werden können. Aus der Perspektive unterschiedlicher Themenfelder können strukturelle Rahmenbedingungen diskutiert werden. 

    Merwe Boniatowsky, Dr. Claudia Peters (DRK-Generalsekretariat) 

  • Gute Kooperation – gute Schule: Lebensort für Kinder und Jugendliche  

    Haupt- und Ehrenamtliche des Roten Kreuzes mit Interesse an oder Tätigkeit in der Kooperation mit Schulen erfahren, wie Angebote des DRK und JRK den Lern- und Lebensort Schule bereichern und zu einem qualitativen Ausbau des Ganztags beitragen können. Mittels Inputs und Diskussionen werden Impulse zur Ausgestaltung von Angeboten im Ganztag erarbeitet. 

    Katharina Dorn (JRK), Alexandra Hepp, Dr. Charlotte Giese (DRK-Generalsekretariat)

  • Pflegeteams 2.0 

    Das Pflegemanagement steht vor massiven Herausforderungen: Die Bewältigung von Personalnot und anderen Krisen gehört mittlerweile zum Tagesgeschäft. Wie kann eine pflegerische Versorgung zukünftig sichergestellt werden, die nicht nur eine Mehrpersonalisierung, sondern auch eine fachliche Weiterentwicklung benötigt? Es ist Zeit für ein Update!  

    Karolina Molter, Christian Hener, (DRK-Generalsekretariat)

  • Ehrenamt macht’s möglich: Aktivierender Hausbesuch als gesundheitsfördernde Maßnahme der offenen Altenarbeit weiterentwickeln 

     Zur Verwirklichung von Teilhabe und Pflegeprävention bedarf es Angebote der Seniorenarbeit und Gesundheitsförderung. Der aktivierende Hausbesuch als Schnittstelle zur offenen Seniorenarbeit, bietet Präventivangebote auch für die Häuslichkeit. Wir besprechen: Good Practices, Finanzierungsoptionen, Perspektiven und kommunale Kooperationsmöglichkeiten.

    Markus Breit, Benjamin Fehrecke-Harpke, Karolina Molter (DRK-Generalsekretariat) 
     

     

  • Willkommenskultur?! – Wie gestalten wir den inklusiven Arbeitsmarkt der Zukunft 

    Ziel des Workshops ist es, gemeinsam über den Inklusiven Arbeitsplatz der Zukunft nachzudenken. Wir wollen Ihnen mit Best-Practice Beispielen aus der Gegenwart zeigen, wie Inklusion schon heute funktionieren kann, um mit Ihnen im Anschluss zu diskutieren, ob und wie sich diese Beispiele auch auf Ihr Arbeitsumfeld übertragen lassen. 

    Verena Werthmüller, Delia Jakubek (DRK-Generalsekretariat)

  • Aufrechterhaltung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in Krisen und Katastrophen 

    Vergangene Krisen haben die medizinische und (ambulante) pflegerische Versorgung vor große Herausforderungen gestellt. Eine Zusammenarbeit des Katastrophenschutzes mit dem Gesundheits- und Pflegebereich ist kaum vorhanden. Am Stand soll präsentiert und diskutiert werden, wie Menschen in Katastrophen medizinisch-pflegerisch versorgt werden können. 

    Elsa Schmersal (DRK-Generalsekretariat) 

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