Flucht & Migration
DRK e.V.

Projekte zur Förderung der Partizipation

Menschen stärken Menschen - Patenschaftsprogramm

Um das große ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingsaufnahme zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium 2016 das heutige Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen« initiiert. Mittlerweile werden über das Programm sogenannte Chancenpatenschaften gefördert, die grundsätzlich allen Menschen offen stehen, die Unterstützung benötigen. Das DRK ist von Anfang an am Programm beteiligt und ermöglicht so jedes Jahr ca. 700 geförderte Patenschaften in den DRK-Landes- und Kreisverbänden. Die Patenschaften orientieren sich unmittelbar an der Situation der Menschen und können beispielsweise schulische Nachhilfe, Unterstützung im Alltag, Orientierung im Gemeinwesen oder auch Freizeitaktivitäten beinhalten. Die ehrenamtlichen Patinnen und Paten werden vom DRK vor Ort fachlich begleitet und können an Fortbildungsangeboten, Kursen und gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen.

Weitere Informationen zum Programm »Menschen stärken Menschen« finden Sie auf der Projektwebsite oder auf Facebook.

Zusammen stark - Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement ist essenziell für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist unerlässlich für politische, gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe, Integration und gelebte Demokratie. Es fungiert als Inklusionsmotor und ist ideal zum Knüpfen neuer Bekanntschaften, dem Erlernen neuer Sprachen und zum Ausbauen der eigenen Fähigkeiten. Menschen entdecken und entwickeln im Ehrenamt neue Interessen und Fähigkeiten, lernen sich selbst besser kennen und gewinnen neues Selbstbewusstsein. Das DRK bietet bundesweit „Zusammen stark! – Ehrenamt“, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, an. Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationshintergrund werden hierbei in ihrem ehrenamtlichen Engagement begleitet und beraten und können so einen nachhaltigen Beitrag zur Integration von Menschen mit Fluchterfahrung leisten. Beteiligten sich bis 2015 überwiegend bereits in Deutschland lebende Menschen in der Geflüchtetenarbeit, so verzeichnen die Projektträger seither ein gesteigertes Interesse von Geflüchteten am Ehrenamt. Viele möchten gerne die Hilfe und Unterstützung, die sie selbst erfahren haben, an die Gesellschaft zurückgeben und gleichzeitig andere Geflüchtete bei der Ankunft in Deutschland unterstützen. Die Motive und Erfahrungen der Ehrenamtlichen sind dabei so vielfältig wie die Aufgaben, die sie übernehmen.

Zusammen stark - Empowerment

Auf Grund von Konflikten, Krieg, Gewalt und Verfolgung verlassen weltweit Millionen Menschen ihre Heimat. Frauen, Kinder, Menschen mit Behinderung und Menschen, die durch ihre Geschlechteridentität oder sexuelle Orientierung von gesellschaftlichen Normen abweichen, sind vor, während und nach der Flucht besonders oft von geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt betroffen. Das erschwert ihnen auch das Ankommen in Deutschland. Auch verfestigte Rollen- und Gesellschaftsbilder sowie geringe Bildungs- und Teilhabechancen und damit einhergehende Unsicherheiten verhindern die Orientierung im neuen Sozialraum und eine selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe.

Um diese Personen zu erreichen, unterstützen und integrieren zu können, bedarf es spezifischer Angebote. Diese sollen sie frühzeitig erreichen, niederschwellig beraten und dadurch selbstermächtigen. Mit der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration kann das DRK geflüchtete Frauen, Kinder und andere besonders schutzbedürftige Personengruppen bei ihrer Ankunft in Deutschland unterstützen und gleichzeitig dazu ermutigen, ihre eigenen Wege zu gehen. Es werden unter anderem bundesweit Frauen- und Kindergruppen sowie Maßnahmen zum Empowerment, zum Gewaltschutz, zur politischen und gesellschaftlichen Teilhabe angeboten sowie Informationen, Hilfen und Unterstützung zur Integration in den Bildungs-, Arbeits- und Wohnungsmarkt geboten. Die Empowerment-Projekte des DRK sind so divers wie die Teilnehmenden selbst.

Beide "Zusammen stark!" Projekte werden gefördert durch

Projektstandorte

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