Altenhilfe, Pflege & Gesundheit

Gesundheit

Lebensqualität ist ein Ausdruck unserer Gesundheit, unseres Wohlbefindens und unserer Lebensweise. Sie ist individuell, subjektiv und unterliegt unterschiedlichen Einflussfaktoren wie zum Beispiel Bildung, sozialem Status, Neigungen und Umwelt. Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Aufgabe, Faktoren, die positive Lebensbedingungen in einer Gesellschaft ausmachen, mit unserem Handeln zu beeinflussen und damit das Wohl jeder einzelnen Person oder Gruppe zu fördern.

Gesundheitsförderung

Gesundheit ist ein elementares Gut für alle. Dem Gesundheitsbegriff des DRKs liegt die Ottawa –Charta der Weltgesundheitsorganisation zugrunde. Unser Verständnis geht weit über die medizinischen und biologischen Aspekte hinaus. Gesundheitsförderung im DRK vereint dabei die Verhaltens- und Verhältnisprävention mit der Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten.

Wir ziehen in unsere Arbeit viele Faktoren (physische, soziale, sozialpsychologische Faktoren sowie sozioökonomische und sozialstrukturelle Rahmenbedingungen) mit ein. Darüber hinaus versuchen wir diese Faktoren durch anwaltschaftliches Eintreten auf der Ebene der Gesundheits– und Sozialpolitik positiv zu beeinflussen. Dem Selbstverständnis des DRKs entspricht es, Menschen dabei zu unterstützen, ein weitestgehend eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Handeln zu erlangen. Um diesen ganzheitlichen Ansatz umzusetzen, bedarf es eines koordinierten Zusammenwirkens aller Akteure. Wir fördern und vermitteln und tragen dazu bei, gesundheitsförderliche Strukturen im DRK und darüber hinaus aufzubauen. Wir leisten damit einen Beitrag zu Resilienz der Bevölkerung.

Prävention

Alle Menschen haben das Recht auf gesunde Lebensbedingungen, unabhängig davon, in welcher Lebenssituation sie sich befinden. Die Angebote des Deutschen Roten Kreuzes tragen zum Erhalt von Bewegung, Gesundheit und Wohlbefinden, Selbstständigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und sozialer Teilhabe bei und fördern somit die Lebensqualität.

Das DRK als Teil der Zivilgesellschaft fühlt sich den Menschen, die von Benachteiligung bedroht oder betroffen sind, besonders verpflichtet. Angesichts der Bedeutung ungleich verteilter Gesundheitschancen, chronischer Krankheiten und des demografischen Wandels wird es immer wichtiger, Prävention und Gesundheitsförderung nicht primär in der Verantwortung der Sozialversicherungsträger zu belassen. Es ist notwendig und unsere gesamtgesellschaftliche Aufgabe, physische und psychosoziale Gesundheitsressourcen zu stärken. So können Menschen sich gesund fühlen, Unterstützung erfahren und sind damit zum Beispiel auch seltener und später von Pflegebedürftigkeit betroffen.

Kontakt: Markus Breit

Mutter- oder Vater-Kind-Kuren helfen nachhaltig

Neue Kraft tanken, die Beziehung zu den Kindern oder dem Partner bzw. der Partnerin zu verbessern und vor allem die eigene Gesundheit zu stärken, das sind Ziele einer Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kur. Denn immer mehr Müttern und Vätern bleibt neben der Erziehung der Kinder, dem Beruf und Haushalt wenig Zeit für sich selbst. Kommen dann Probleme in der Familie oder Krankheiten hinzu, fühlen sie sich schnell körperlich und auch seelisch erschöpft. Gerade in der Corona-Pandemie zeigt sich, wie belastet Mütter und Väter sind und wie dringend sie diese Maßnahmen benötigen.

Hier setzt eine Mutter- oder Vater-Kind-Kurmaßnahme an, denn diese wird individuell auf die Bedürfnisse und Lebenssituation des einzelnen abgestimmt. So lernen die Betroffenen mit den Belastungen des Alltags besser umzugehen. Die vom Müttergenesungswerk (MGW) anerkannten Kliniken arbeiten mit eigens entwickelten mütter- oder väterspezifischen Konzepten. Alle Kliniken sind mit dem MGW-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Die ca. 230 Beratungsstellen des DRK beraten zu Mutter-/Vater-Kind-Kurmaßnahmen und Unterstützen bei der Beantragung einer Kurmaßnahme und der Auswahl einer geeigneten Klinik.

Kontakt: Andrea Paproth

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