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Newsletter
Kinderhilfe
Newsletter Kinderhilfe Juli 2018
DRK-Generalsekretariat
Bereich Jugend und Wohlfahrtspflege
Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

der Newsletter DRK-Kinderhilfe bündelt aktuelle wissenschaftliche und verbandspolitische Informationen zur Kindertagesbetreuung für Sie.

Entspanntes Lesevergnügen wünscht Ihnen Ihr DRK-Kita-Team.

 Neues aus dem DRK

Im Kinderhaus Bullerbü können Kinder mitbestimmen

WEINGARTEN – Bullerbü steht als Sinnbild für eine unbeschwerte Kindheit. Das Kinderhaus Bullerbü vom Deutschen Roten Kreuz – Kreisverband Ravensburg in Weingarten steht auch dafür, dass die Kinder in ihren eigenen Angelegenheiten mitbestimmen können. Festgehalten ist dies in der erarbeiteten Kita-Verfassung, die beim Sommerfest am 29. Juni von allen Pädagoginnen und Pädagogen unterschrieben wird – im Beisein der Kinder und der Eltern.

Wie wird mit den Kindern gesprochen, wie gibt man im Team untereinander Rückmeldung in Form von konstruktiver Kritik, wo kann man selbst Macht abgeben, welche Rolle spielt die eigene Erziehung? Vielschichtige Fragen und Themen standen am Beginn der Erarbeitung der Verfassung, die mittlerweile Grundlage einer bildungs- und demokratie-orientierten pädagogischen Arbeit ist. „Inzwischen ist die Verfassung verinnerlicht und von uns allen verabschiedet“, erklärt Fanny Oberrieder-Christin, die Leiterin vom Kinderhaus Bullerbü. Der intensive Entwicklungsprozess habe das Team positiv verändert und gefestigt. Die zwölf Paragraphen werden im Kindergartenalltag rege zu Rate gezogen.

Intensiver Prozess

Doch worum geht es? Es geht darum, dass Kinder selbst entscheiden können, und auch lernen, selbst zu entscheiden. Partizipation ist nicht nur gesetzlich festgeschrieben, Mitbestimmung ist in der Regel auch ein Grundbedürfnis. „Wir haben uns im Alltag angeschaut, wo Kinder mitentscheiden können. Es sind die Themen Anziehen, Schlafen, Essen“, schildert Fanny Oberrieder-Christin. „Kinder können bei uns schlafen, aber kein Kind muss bei uns schlafen.“ Die Erzieherinnen beobachten und begleiten die Kinder im Dialog. Die Erfahrungen, die es als Grundlage für Entscheidungen braucht, dürfen die Kinder im Kinderhaus machen. Gemeinsam mit den Erzieherinnen reflektieren sie sie. Am Ende gilt die persönliche Entscheidung des Kindes. So lernen schon die Kleinsten, auf ihren Körper zu hören, aber auch selbst nachzubohren und Erklärungen einzufordern. Diese Gepflogenheiten des demokratischen Zusammenlebens wollen früh gelernt sein.

Mitbestimmung und Fürsorge

Verständlich, dass manche Themen auch mit Ängsten verbunden sind, bei den Eltern und bei den Erzieherinnen. Können sich Kinder tatsächlich selbst anziehen, woher weiß ein Kind, wie es sich wettergerecht anzieht? Auch im tiefsten Winter. Fanny Oberrieder-Christin kann beruhigen. Sie hat großes Zutrauen in die Kinder, die ihre Entscheidung auch ändern können. Beim Spaziergang macht dies etwa ein Bollerwagen mit Jacken möglich. Die Leiterin erklärt: „Unsere Fürsorgepflicht hört mit der Verfassung ja nicht auf.“ Die Fachkräfte fungieren einerseits als Vorbilder. Andererseits haben sie immer das Befinden der Kinder im Blick. Um die Eltern in diese Prozesse einzubinden, fand und findet ein laufender Austausch mit ihnen statt.

Neuer Name, neue Konzeption

Startschuss für eine eigene Kita-Verfassung war die Umbenennung der Einrichtung in Kinderhaus Bullerbü. „Da wir auch ein neues Team waren, brauchten wir eine neue Konzeption“, so Fanny Oberrieder-Christin. Das Kinderhaus Bullerbü gehört zu den ersten DRK-Einrichtungen, die eine solche Verfassung entwickelt haben. Die Einrichtung arbeitete dafür mit dem Institut für Partizipation der Universität Kiel zusammen. Den umfassenden Prozess begleitet seit Frühjahr 2016 eine externe Multiplikatorin. Diese beobachtete zum Beispiel Arbeitssituationen und coachte die Mitarbeiterinnen anhand von Videoaufnahmen. Mit der laufenden Reflexion wird sichergestellt, dass in der Praxis das gelebt wird, was auf dem gemeinsam erarbeiteten Papier geschrieben steht.

Gemeinsame Unterschrift

Um die Kita-Verfassung hochoffiziell zu machen, unterschreiben die 15 Pädagoginnen beim Sommerfest am 29. Juni das wertvolle Dokument. Damit besiegeln sie, den Kindern im Kinderhaus Bullerbü zu ermöglichen, ihr Recht in Anspruch zu nehmen. Ihr Recht auf Partizipation.

Quelle: DRK-Kreisverband Ravensburg e.V., 27. Juni 2018

 Projekt "Demokratie leben - von Anfang an!"

Fachtagung „Demokratie inklusive. Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ 13./14.11.2018

Unter dem Titel „Demokratie inklusive" veranstaltet die Koordinierungsstelle „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ am 13. und 14. November 2018 eine Fachtagung in Berlin und diskutiert gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften wie gleichwertige Vielfalt und Demokratie in der frühen Bildung gestärkt werden können.

Die Teilnahme ist kostenlos und die Anmeldung ist bis zum 5. Oktober 2018 möglich.

Die Kindertagesbetreuung ist die erste Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsinstanz außerhalb der Familie und hat den Auftrag Kinder auf das Zusammenleben in einer vielfältigen, demokratisch verfassten Gesellschaft vorzubereiten. Diesem pädagogischen Anspruch kommt umso mehr Bedeutung zu, wenn demokratische Werte durch eine zunehmende gesellschaftliche und politische Akzeptanz von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung verstärkt unter Druck geraten.

Partizipative Workshops und Diskussionen

Doch wie kann dieser Anspruch umgesetzt werden? Welche Konzepte gibt es in der Praxis und welche relevanten Handlungsebenen sind einzubeziehen, damit frühe Demokratiebildung gelingt? Diesen und anderen Fragen will die Fachtagung „Demokratie inklusive“ nachgehen. In einem einführenden Statement wird Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey die gesellschaftliche Bedeutung von Demokratieförderung im frühkindlichen Bereich beleuchten. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, in Podiumsdiskussionen, Workshops und anderen partizipativ angelegten Formaten bestehende Ansätze und Konzepte der Demokratiebildung und Antidiskriminierung kennenzulernen und mit Expertinnen und Experten aus Praxis und Wissenschaft zu diskutieren.

Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung finden sich im Programmflyer.

 Veranstaltungen

Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind

Gemeinsame Verantwortung für das Kind Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in der Kindertagesbetreuung

Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind 19.-20.10.2018 Roncalli-Haus in Wiesbaden

Jedes Jahr veranstaltet die Liga eine öffentliche Jahrestagung, auf der ein Thema in wissenschaftlicher, praktischer und politischer Perspektive behandelt wird. Sowohl Fachkräfte als auch am Thema interessierte Laien sind dazu herzlich eingeladen. Anmelden können Sie sich hier.

Bundes- ELTERN- Kongress in Kiel am 22.09.2018

Bundes- ELTERN- Kongress in Kiel am 22.09.2018 von 10:00 -16:00 Uhr im Casino der Stadtwerke Kiel

„Frühkindliche Bildung - Mehrwert für Gesellschaft und Eltern.”

Auf dem 1. Bundeselternkongress fragen und beantworten wir:

  • Was macht mein Kind den ganzen Tag in der KiTa?
  • Wo stehen wir 5 Jahre nach dem Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, Familie und Arbeiten besser unter einen Hut zu bringen?
  • KiTa-Mittagessen - wie kann es schmecken?
  • Wie funktioniert Elternbeteiligung in der KiTa?
  • Mein Kind bestimmt in der KiTa mit - wie geht das?

Die Bundeselternvertretung der Eltern von Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKi) und die Landeselternvertretung der KiTa Eltern von Schleswig-Holstein, gestalten diesen Tag für Erwachsene und Kinder. Es wird Vorträge, Workshops, einen Markt der Begegnungen mit Informationsständen und Gelegenheiten zum Austausch geben.

Anmelden können Sie sich hier.

Ernährungskompetenz früh fördern und lebenslang begleiten - 27.09.2018, Bonn

2. BZfE-Forum am 27. September 2018: Ich kann. Ich will. Ich werde! Ernährungskompetenz früh fördern, lebenslang begleiten

Wie gelingt es Ernährungsfachkräften und Multiplikatoren, Ernährungskompetenz in jeder Lebensphase zu stärken? Um diese Frage dreht sich alles beim 2. BZfE-Forum am 27. September 2018 in Bonn.

„Ich kann, ich will, ich werde meinen Ernährungsalltag selbstbestimmt, verantwortungsbewusst, nachhaltig und genussvoll gestalten.“ Eine solche Kompetenz in Sachen Ernährung zu fördern und zu stärken, ist unsere Aufgabe als Multiplikatoren im Ernährungsbereich.

Per Definition ist Ernährungskompetenz die Fähigkeit, theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten im Ernährungsalltag in angemessenes Handeln umzusetzen. Ernährungskompetenz erwirbt der Mensch durch lebenslange Ernährungsbildung, die idealerweise bereits vor der Geburt beginnt und ihn vom privaten Esstisch in der Familie über die verschiedensten Settings bis in das hohe Erwachsenenalter begleitet. Diesen Bogen vom Säugling bis zum Senior spannen wir beim 2. BZfE-Forum. Wir fokussieren, welchen Herausforderungen sich eine moderne Ernährungsbildung stellen muss, die sich durch den gesellschaftlichen Wandel, die unterschiedlichen Zielgruppen und die zahlreichen Settings ergeben. Wir zeigen praktische Beispiele, neue Studienergebnisse, geben Impulse für den Alltag und suchen kreative Wege wie Ernährungskompetenz erfolgsversprechend gefördert werden kann.

Hier geht's zur Anmeldung

 Fachpolitisch Aktuelles

Der Kita-Ausbau muss weitergehen – DJI-Analyse zur Frühen Bildung im 7. Bildungsbericht

Für den 7. Nationalen Bildungsbericht hat das Deutsche Jugendinstitut (DJI) die Daten zur Kindertagesbetreuung analysiert. Der anhaltende Geburtenanstieg und die Zuwanderung stellen die Frühe Bildung vor neue Herausforderungen. Trotz des starken Platzausbaus in Kitas und Tagespflege in den vergangenen Jahren bekommen nicht alle Eltern den gewünschten Betreuungsplatz für ihre Kinder. Die Forscher berechnen einem zusätzlichen Personalbedarf von 309.000 Fachkräften bis zum Jahr 2025. Weiterlesen...

mehr zudem unter www.bildungsbericht.de

„Mehr Männer in Kitas“ – Positionspapier der AGJ zu Bedingungen für männliche Fachkräfte und Konzepten des Umgangs mit dem Generalverdacht

Das Positionspapier „Zwischen Abwesenheit und Ankommen. Mehr Männer in Kitas“ der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ macht deutlich, dass mehr männliche Beschäftigte einen Gewinn für die pädagogische Arbeit mit Kindern und die qualitätsorientierte Gestaltung institutioneller Bildung, Betreuung und Erziehung darstellen können. Es benennt die Bedingungen für die Tätigkeit von Männern in diesem Berufsfeld und nimmt die Entwicklung einer Geschlechtsidentität bei Kindern sowie den gesellschaftlichen Wandel von Männer- und Väterrollen in den Blick. Darüber hinaus werden Konzepte des Umgangs mit dem Generalverdacht diskutiert und Handlungsempfehlungen formuliert. Weiterlesen...

Frühe Hilfen für Familien in Armutslagen

Familien in Armutslagen sind deutlich häufiger als andere von mehreren psychosozialen Belastungen gleichzeitig betroffen, dies ist eines der Ergebnisse der Studie KiD 0-3 des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Die neue Ausgabe des Infodienstes „Frühe Hilfen aktuell“ greift das Thema Frühe Hilfen für Familien in Armutslagen auf. Neben Forschungsegebnissen beschreibt die Leiterin einer Kita, wie dort Familien mit hohen sozialen Belastungen erreicht werden und eine Expertin für Kindheits- und Jugendforschung sagt im Interview, wo sie den wichtigsten Auftrag der Frühen Hilfen in Bezug auf Familien in Armutslagen sieht.

Die Publikation steht als PDF auf der Internetseite www.fruehehilfen.de zur Verfügung

Geburtenzahlen: Weniger Kinder, aber noch viel Arbeit

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Geburten in Deutschland zwar leicht gesunken, lag aber immer noch weit höher als vor zehn Jahren. Die Herausforderungen für die Politik werden damit nicht weniger – insbesondere bei der Kinderbetreuung. Dies unterstreicht Dr. Wido Geis, zuständig für Bildung, Zuwanderung und Innovation am Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Weiterlesen...

Öffentliche Kita-Träger sind die Trägergruppe mit den meisten Beschäftigten

Gut ein Drittel (34,2%) der Kita-Beschäftigten arbeiteten im Jahr 2017 bei einem öffentlichen Träger. Das sind 202.817 der rund 593.700 Personen, die in Kindertageseinrichtungen bundesweit tätig sind. Neben den öffentlichen Trägern sind auch konfessionelle Wohlfahrtsträger wichtige Akteure auf diesem Teilarbeitsmarkt – allerdings mit großen Unterschieden zwischen östlichen und westlichen Bundes-ländern. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Fachkräftebarometers Frühe Bildung.

Konfessionelle Wohlfahrtsträger sind besonders im Westen aktiv. Dort beschäftigte die Diakonie, der Wohlfahrtsverband der Evangelischen Kirche, 80.011 Personen in Kindertageseinrichtungen. Das entspricht 17% der Kita-Beschäftigten im Westen. Im Gegensatz dazu arbeiteten in Ostdeutschland lediglich 13.043 Personen bei einem evangelischen Kita-Träger und somit 10% der Kita-Beschäftigten dort. Noch deutlicher ist der Unterschied zwischen West und Ost bei den katholischen Trägern. Diese beschäftigen in Westdeutschland 101.084, in den ostdeutschen Ländern lediglich 2.548 Personen. Das entspricht einer Quote von 22 bzw. 2% der Kita-Beschäftigten des jeweiligen Gebiets.

Unter den weiteren Kita-Trägern sind die sonstigen gemeinnützigen Träger mit einem Anteil von 12,6% und Der Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV) mit ei-nem Anteil von 9,6% am Gesamtpersonal am stärksten vertreten. Ein relativ kleiner Teil des Kita-Personals hat als Arbeitgeber die Arbeiterwohlfahrt (AWO) (5,0%), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) (3,0%) sowie die privatgewerblichen Träger (2,5%).

Quelle: WiFF, 05.07.2018

Gute Familienpolitik für Väter lohnt sich

Es lohnt sich, Väter dabei zu unterstützen, Beruf und Familie partnerschaftlich zu vereinbaren. Denn damit werden gute Bindungen zwischen Vätern und Kindern ermöglicht und Familien gestärkt. Das zeigt der neue Väterreport, der am 26. Juli erschienen ist.

Er gibt unter anderem Auskunft über Einstellungen und Erwartungen heutiger Väter und die Nutzung von Elterngeld und ElterngeldPlus. Deutlich wird: Immer mehr Väter wollen sich stärker an der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder beteiligen. Eine Entwicklung, die sich auszahlt - denn durch gute Bindungen zwischen Vätern und ihren Kindern werden Familien in Deutschland spürbar stärker. Väter haben heute - unterstützt von Elterngeldleistungen - mehr Zeit mit ihren Kindern und nutzen zunehmend die Möglichkeit, sich Beruf und Familie mit ihren Partnerinnen gleichmäßiger aufzuteilen. Das hat auch Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft.

 Tipps und Links

Bewerbung für den Deutschen Kita-Preis 2019 gestartet

Der Deutsche Kita-Preis würdigt beispielhaftes Engagement von Kitas und lokalen Bündnissen für frühe Bildung. Die Auszeichnung nimmt insbesondere gute Prozesse in den Blick und fokussiert nicht ausschließlich gute Ergebnisse. Gesucht werden Kitas und lokale Initiativen, die kontinuierlich an der Qualität in der frühen Bildung in ihrer direkten Umgebung arbeiten und dabei die Sichtweise der Kinder in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Gewinner eine wichtige Rolle.

Alle Kitas und lokalen Bündnisse für frühe Bildung können sich ab sofort bewerben bis zum 31. August 2018 unter www.deutscher-kita-preis.de.

Und vor allem für Eltern: Bis zum 15. August 2018 können Sie hier Kitas und lokale Bündnisse für den Deutschen Kita-Preis 2019 vorschlagen: https://www.deutscher-kita-preis.de/zur-empfehlung

Der Preis ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. In den beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ wartet ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro auf die zwei Erstplatzierten. Zudem werden pro Kategorie vier Zweitplatzierte mit jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Mai 2019 statt.

Mehr über die Preisträger 2018 finden Sie hier: https://www.deutscher-kita-preis.de/die-preistraeger. Der Deutsche Kita-Preis ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Karg-Stiftung, dem Eltern-Magazin und dem Didacta-Verband.

Quelle: Presseinformation der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) vom 4.7.2018

Petra Wagner im Interview: „Umfassendes Empowerment“ ist das Ziel

Haben Kinder bereits Vorurteile? Lange Zeit ging man davon aus, dies sei nicht der Fall. Doch das stimmt nicht. Bereits in der Kita „probieren“ Kinder Vorurteile – und leiden unter den Vorurteilen anderer. „Wir müssen uns dessen bewusst werden“, sagt Petra Wagner, Leiterin des Instituts für den Situationsansatz (ISTA). Sie plädiert im Video-Interview mit WiFF für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung und erläutert zentrale Ziele des Ansatzes. Weitere Videos zum Thema Partizipation, Teilhabe und Inklusion finden sich auf dem Youtube-Kanal von WiFF.

  Kontakt

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Sabine Urban
Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung
Telefon: 030 8 54 04 - 239
E-Mail: urbans@drk.de

Djamila Younis
Projektleiterin Profilbildung und Qualitätsentwicklung / Hauptaufgabenfeld Kindertagesbetreuung Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
Telefon: 030/ 8 54 04 - 822
E-Mail: younisd@drk.de

Ramona Sikora
Projektleitung »Demokratie leben ‒ von Anfang an! Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen«
Telefon: 030 8 54 04 - 284
E-Mail: r.sikora@drk.de


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