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Newsletter
Kinderhilfe
Newsletter Kinderhilfe Februar 2018
DRK-Generalsekretariat
Bereich Jugend und Wohlfahrtspflege
Inhalt

Liebe Leser*innen,

der Newsletter DRK-Kinderhilfe bündelt aktuelle wissenschaftliche und verbandspolitische Informationen zur Kindertagesbetreuung für Sie.

Entspanntes Lesevergnügen im Februar wünscht

Sabine Urban
Referentin Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung

 Neues aus dem DRK

Editorial zum Koalitionsvertrag auf ww.drk-wohlfahrt.de

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist er da, der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Wir haben - natürlich aus DRK-Sicht - eine erste Einschätzung vorgenommen, auch wenn die Regierungsbildung noch nicht vollzogen ist.

In der Gesamtschau begrüßen wir vor allem die Vorhaben, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die gleichwertigen Lebensverhältnisse in allen Regionen stärken. Mit Blick auf die rasante weltweite kulturelle Veränderung, die wir "Digitalisierung" nennen, vermissen wir jedoch wirksame und konkrete Maßnahmen, die den Anspruch der Koalitionsvereinbarung: "aus technischem sozialen Fortschritt machen", umsetzen. Viele unserer einzelnen Anliegen werden aufgegriffen - das freut uns natürlich: So fordern wir als DRK z.B. seit langem einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Kinder, immerhin für Kinder im Grundschulalter soll der nun kommen. Die nun vereinbarte Verankerung ausdrücklicher Kinderrechte im Grundgesetz lässt uns hoffen, dass das Kindeswohl in unserer Gesellschaft mehr Gewicht bekommt. Auch die Unterstützung von Ländern und Kommunen beim Ausbau des Angebots und bei der Steigerung der Qualität von Kinderbetreuungseinrichtungen und dem Angebot an Kindertagespflege ist für uns ein wichtiges Anliegen. Wir wissen aber bereits jetzt, dass die jährlich laufenden Mittel, die der Bund dafür und zur Entlastung von Eltern bei den Gebühren bis hin zur Gebührenfreiheit zur Verfügung stellen wird, nicht reichen werden (2019 0,5 Milliarden, 2020 eine Milliarde, 2021 zwei Milliarden Euro). Deshalb plädieren wir dafür, sich zunächst auf den Ausbau und die Qualität der Kindertagesbetreuung zu fokussieren und die beabsichtigte Gebührenfreiheit später umzusetzen.

Das gesamte Editorial lesen Sie hier.

 Projekt "Demokratie leben - von Anfang an!"

Website "Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung" online

„Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ ist ein Kooperationsprojekt der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Alle sechs Projekte sowie die Koordinierungsstelle stellen sich auf der neuen Website "www.duvk.de" vor. Hier finden Sie auch alle wichtigen Informationen zu Veranstaltungen sowie einen eigenen Newsletter.

 Veranstaltungen

DRK Service GmbH Infotag „Kita“ am 17. April 2018 in Bonn

Auf dem Kita-Infotag stellen sich Rahmenvertragspartner vor, deren Produkte für die Kindertageseinrichtungen interessant sein können. Die Veranstaltung richtet sich an verantwortliche Trägervertreter*innen und Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen. Der Infotag bietet interessante Fachvorträge zu verschiedenen Themenkomplexen und zeigt auf welche Anbieter günstigere Konditionen über die abgeschlossenen Rahmenverträge anbieten. 

Einzelheiten zum Programm entnehmen Sie bitte der beigefügten Agenda. Anmelden können sich Interessierte bis spätestens 14. März 2018 per Telefax mit. Die Veranstaltung und Verpflegung sind für Sie kostenfrei.

Kinderschutzzentren: Fachkongress „Emotionale Vernachlässigung und psychische Misshandlung von Kindern“, 7./8.6. 2018 in Lübeck

Die Kinderschutz-Zentren legen am 7. und 8. Juni 2018 in Lübeck den Fokus auf vernachlässigende Eltern und ihre Kinder. Während körperliche Misshandlung und sexualisierte Gewalt gerade durch öffentlichkeitswirksame Kampagnen wie #MeToo im Mittelpunkt der Diskussion stehen, findet emotionale Vernachlässigung oft wenig Beachtung. Das ist fatal, denn Vernachlässigung ist, wie neueste Untersuchungen belegen, die häufigste Form der Kindeswohlgefährdung und spielt somit eine zentrale Rolle im Kinderschutz. Im Rahmen des Fachkongresses wollen wir u.a. diskutieren, wie man mit bindungstraumatisierten Kindern in Beziehung kommt, wie man die Arbeit mit vernachlässigenden Eltern gestaltet oder welche Rolle exzessive Mediennutzung spielt. Alle Informationen zum Kongress und zur Anmeldung finden Sie im Programmflyer.

 Fachpolitisch Aktuelles

4. WORLD VISION Kinderstudie erschienen

Die 4. World Vision Kinderstudie gibt Kindern von sechs bis elf Jahren eine Stimme und macht deutlich: Kinder sind Expertinnen und Experten ihrer Lebenswelten. Über 2.500 Kinder wurden für die neueste Studie befragt: Was sind ihre Wünsche, Sorgen und Ängste? Wo fühlen sie sich ernst genommen und beteiligt?

Der Schwerpunkt der 4. World Vision Kinderstudie ist das Thema Flucht.

Wo begegnen die Kinder geflüchteten Menschen? Wie nehmen sie sie wahr? Wie hoch ist ihre Bereitschaft, mit Notleidenden zu teilen? Daneben werden zwölf Kinder ausführlich porträtiert und berichten anschaulich über diese Themen. Die 4. World Vision Kinderstudie gibt interessante und teils unerwartete Einblicke in die Lebenswelten der sechs- bis elf-Jährigen und ihre Haltungen zu Themen wie Familie, Schule, Flucht, Armut, Freundschaft und Mitbestimmung.

Die Zusammenfassung der zentralen Studienergebnisse finden Sie hier.

Die Gesamtstudie ist im Beltz-Verlag erschienen und kann hier bestellt werden.

 

 

 

BAG LJÄ - Empfehlungen zur Umsetzung der Aufsichtsfunktion bei Gefährdung des Kindeswohls

Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter verabschiedete auf ihrer Arbeitstagung vom 15. bis 17. November 2017 in Halle (Saale) zwei Empfehlungen und beschloss, sich für einen regelmäßigen Bundeskongress zur Kinder- und Jugendarbeit einzusetzen.

In dem Papier Das Eingreifen der Betriebserlaubnisbehörden bei Gefährdung des Kindeswohls in Kindertageseinrichtungen wird beschrieben, wie zu verfahren ist, wenn ein Träger seiner Verantwortung für die Sicherung des Kindeswohls nicht ausreichend nachkommt. Es wurde auf Grundlage einer Bestandsaufnahme und konkreter Beispiele aus der Praxis erarbeitet.

Dieses Papier und weitere Empfehlungen der BAG LJÄ finden Sie auf der Website.

Personalentwicklung in Kitas – WiFF befragt 4.000 Einrichtungen in ganz Deutschland

Mit Anforderungen und Hürden in der Praxis der Personalentwicklung in Kindertageseinrichtungen beschäftigt sich eine aktuelle Erhebung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF). Die angeschriebenen Einrichtungen haben noch bis zum 19. März 2018 Zeit, an der repräsentativen Befragung teilzunehmen.

Wie werden in Kitas neue Teammitglieder eingearbeitet? Welche Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung gibt es? Verfolgen die Kita-Leitung oder der Träger Maßnahmen zur Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? In Zeiten knapper Personalressourcen wird die Förderung der pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen immer wichtiger. Mit einer bundesweiten repräsentativen Erhebung möchte die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) Anforderungen und Hürden sichtbar machen, mit denen Kitas bei der Personalentwicklung konfrontiert sind.

Seit November hat WiFF dazu knapp 4.000 Fragebögen versendet. Noch bis zum 19. März 2018 haben die angeschriebenen Einrichtungen Zeit den Bogen auszufüllen. „Keine Kita gleicht der anderen und genauso vielfältig sind die Maßnahmen zur Personalentwicklung, die dort stattfinden“, sagt Dr. Kristina Geiger, die die Befragung durchführt. „Wir möchten einen breiten Einblick in die Praxis erhalten. Deshalb freuen wir uns, wenn sich möglichst viele der angeschriebenen Kitas an der Befragung beteiligen.“

Die Erhebung wird durch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände unterstützt. Die teilnehmenden Einrichtungen erhalten nach Abschluss der Untersuchung einen Ergebnisbericht.

Weitere Informationen: www.weiterbildungsinitiative.de/forschung/personalentwicklung/

Beitragsfreie Kita-Betreuung führt nicht dazu, dass Frauen mehr arbeiten

Mütter weiten ihr Arbeitsangebot nicht aus, wenn ihnen eine kostenlose Kindertagesbetreuung zur Verfügung steht. Das geht aus einer aktuellen Studie des Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hervor. Zwar steigert die Beitragsfreiheit die Kita-Besuchsquote von Kleinkindern, doch das familienpolitische Ziel einer Stärkung der Frauenerwerbstätigkeit wird verfehlt. Die Autorinnen halten es für sinnvoller, die Kita-Gebühren nach Haushaltseinkommen zu staffeln und die eingesparten Mittel in die Betreuungsqualität zu investieren.

Die Studie von Anna Busse und Christina Gathmann, Ökonominnen an der Universität Heidelberg, untersucht anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus den Jahren 2010 bis 2015, wie sich die Abschaffung der Gebühren für Kindergärten und Kindertagesstätten in verschiedenen Bundesländern auf die Betreuungssituation, Erwerbstätigkeit und kindliche Entwicklung ausgewirkt haben. Das letzte Kindergartenjahr ist inzwischen in neun der elf alten Bundesländer beitragsfrei. Drei dieser Länder haben die Beitragsfreiheit bereits auf jüngere Kinder ausgeweitet. Weiterlesen...

Soziale Ungleichheit und kulturelle Diversität in Systemen der frühkindlichen Bildung

Das Internationale Zentrum Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (ICEC) beschäftigt sich in einem seiner Schwerpunkte mit der Frage, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit auch Kinder aus Familien in benachteiligten Lebenslagen die gleiche Chance haben, eine Kita zu besuchen und an frühkindlicher Bildung teilzuhaben.

Wenn es um Chancengleichheit für Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft geht, wird der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) heute eine Schlüsselrolle zugewiesen. Allerdings bestehen bei der Nutzung von Angeboten der Kindertagesbetreuung Barrieren für Familien in weniger privilegierten Lebenslagen: Beispielsweise können Kosten oder Öffnungszeiten den Zugang zu solchen Angeboten für Kinder dieser Familien erschweren. Und auch wenn diese Kinder einen passenden Betreuungsplatz erhalten und nutzen, profitieren sie nicht unbedingt im gleichen Maße von Bildungsangeboten, wenn diese den unterschiedlichen Ausgangsbedingungen der Kinder nicht ausreichend berücksichtigen.

Obwohl es einen internationalen Konsens gibt, soziale Ungleichheiten beim Zugang zu Bildung zu verringern, bestehen weiterhin große Unterschiede zwischen den Ländern, was die Zugangs- und Teilhabesituation verschiedener sozialer Gruppen betrifft.

Anfang 2017 wurde im Internationalen Zentrum Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (ICEC) eine ländervergleichende Studie zum Zugang zu hochwertiger Frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) von Kindern und Familien aus benachteiligten Lebenslagen in Deutschland, Kanada und Schweden gestartet. Da Ungleichheiten im Zugang zu FBBE ein zentrales Thema internationaler Debatten sind, beschäftigt sich das ICEC seit seiner Gründung in einem eigenen Themenschwerpunkt mit Zugangsfragen. Das aktuelle Forschungsprojekt nimmt eine besondere Perspektive ein, indem es den Fokus auf Mechanismen und Strategien von FBBE-Systemen legt und herausarbeitet, wie diese den Zugang zu hochwertiger FBBE für bestimmte soziale und kulturelle Gruppen erleichtern oder erschweren.

Mehr zur Studie und zum Schwerpunkt "Soziale Ungleichheit und kulturelle Diversität in Systemen der frühkindlichen Bildung" finden Sie auf der Webseite des ICEC.

DKJS: Deutscher Kita-Preis - Finalisten im Portrait

Nachdem die von den nominierten Kitas und Bündnissen zusätzlich übermittelten Informationen nun ausgewertet wurden, stehen in den Kategorien „Kita des Jahres" und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ nun die jeweils 10 Finalisten für den Deutschen Kita-Preis fest.

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gratuliert den Finalisten und bedankt sich für die qualitativ hochwertigen Bewerbungen – die Auswahl fiel sehr schwer. In den letzten Monaten wurden die Finalisten von einem Team aus zwei Expertinnen oder Experten besucht, welche die vorliegenden Bewerbungsunterlagen durch Beobachtungsprotokolle und Interviews ergänzen. Alle Informationen zum weiteren Auswahlprozess finden Sie hier. Zudem werden dabei Filmportraits der Kita-Finalisten entstehen, in denen diese vorgestellt werden.

Ab März 2018 haben Sie die Möglichkeit, über ein ergänzendes Online-Voting in der Kategorie „Kita des Jahres“ auf www.eltern.de für ihren Favoriten abzustimmen.

Der 1. Deutsche Kita Preis wird Anfang Mai verliehen.

National Coalition: Rechtsgutachten „Kinderrechte ins Grundgesetz“

Das neue Rechtsgutachten im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. empfiehlt die „explizite Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz“. Die Staatsrechtler kommen zu dem Schluss, dass eine Aufnahme der Kinderrechte, zusammen mit einer unmissverständlichen Formulierung, viel zur Rechtssicherheit der Kinder beitragen würde. Bisher sind Kinder auf eine völkerrechtsfreundliche Auslegung oder komplizierte Herleitung ihrer Rechte angewiesen.

Das komplette Rechtsgutachten können Sie hier einsehen.

 Tipps und Links

Der Personalschlüssel in Kindertageseinrichtungen 2017

Statistisches Bundesamt veröffentlicht Methodische Grundlagen und aktuelle Ergebnisse zum Personalschlüssel 2017

Ziel der Personalschlüsselberechnung ist es, die Anzahl der betreuten Kinder in der Kindertageseinrichtung je pädagogisch tätiger Person bezogen auf die verschiedenen Gruppenarten zu ermitteln. Von der amtlichen Statistik über Kinder und tätige Personen in Kindertageseinrichtungen wurde erstmals zum Berichtsjahr 2010 ein Personalschlüsselkonzept für verschiedene Gruppenarten veröffentlicht. Aufgrund methodischer Änderungen innerhalb der Statistik sowohl bei den in der Einrichtung Beschäftigten als auch bei den dort betreuten Kindern war es 2012 notwendig, das 2010 und 2011 zugrunde liegende Personalschlüsselkonzept anzupassen. Durch die Umstellungen konnte der Personalschlüssel in den verschiedenen Gruppenarten exakter abgebildet werden. Die 11seitige Broschüre finden Sie hier.

Studie zu Bürokratie in Kitas: „Die Kinder sind nicht das Problem“

Die repräsentative Studie „Bürokratie- und Verwaltungsaufwand in Kitas in Rheinland-Pfalz“ untersucht erstmals die Entwicklung der Leitungsaufgaben im Vergleich der vergangenen zehn Jahre. „Die Kinder sind nicht das Problem“ lautet eine prägnante Aussage der Studie, sondern insbesondere die zu geringe Leitungsarbeitszeit. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Ergebnisse in der anstehenden Novellierung des Kindertagesstätten-Gesetzes Beachtung finden. Weiterlesen...

Kita Betreuungsatlas 2016 verfügbar

Die Inanspruchnahmequote von Kindern unter 3 Jahren reicht im Ländervergleich von fast 26% in Nordrhein-Westfalen bis 57% in Sachsen-Anhalt. Neben diesen Unterschieden auf Landesebene sind die Unterschiede auf Jugendamtsebene noch größer und reichen von 14% im Landkreis Berchtesgadener Land bis 62% im Landkreis Spree-Neiße. Diese und eine Reihe weiterer Ergebnisse zu den Angeboten und der Inanspruchnahme frühkindlicher Bildungsangebote stellt der Betreuungsatlas erneut dar und gibt Auskunft über die Situation in den Jugendamtsbezirken.

Der Betreuungsatlas 2016 ist ab sofort verfügbar und umfasst drei Teile:

1. die Daten auf Jugendamtsbezirksebene in Form von Tabellen,

2. die Visualisierung regionaler Differenzen anhand von Karten und

3. die Verschriftlichung der Ergebnisse in Form eines kurzen Berichtes (der Bericht für 2016 wird in Kürze veröffentlicht).

Naturwissenschaftliche Bildung in Kindertageseinrichtungen

Naturwissenschaftliche Bildung in Kindertageseinrichtungen WiFF Expertisen Nr. 48
Mirjam Steffensky 30.01.18 72 Seiten

Kinder erkunden ihre Umwelt mit großem Eifer. Frühe naturwissenschaftliche Bildung zielt darauf, diese kindliche Neugier für die Entwicklung eines nachhaltigen Interesses zu nutzen. Dabei sollte in Kitas eine altersgerechte Auseinandersetzung mit der belebten und unbelebten Natur stattfinden: Gelingt es, alltägliche Naturerscheinungen als Lerngelegenheiten zu nutzen, werden nicht nur der Forscherdrang der Kinder unterstützt und ihr Selbstvertrauen gestärkt, sondern sie können bereits früh naturwissenschaftliche Ideen und Vorgehensweisen kennenlernen. Mirjam Steffensky geht den vielfältigen Bezügen zur Frühpädagogik und Naturwissenschaftsdidaktik nach. Sie gibt einen Überblick über aktuelle Forschungsbefunde, analysiert die Rolle der Naturwissenschaften in den Bildungsplänen und diskutiert schließlich die Anschlussfähigkeit der Elementar- zur Primarpädagogik. Abschließend umreißt die Autorin Herausforderungen, die sich bei der Umsetzung naturwissenschaftlicher Bildung in der Kita ergeben, und formuliert zukünftige Aufgaben für die Praxis.

Die Expertise finden Sie hier.

"Kein Erziehungsproblem, sondern ein Gesellschaftsproblem!"

Wann sind Kinder alt genug für ein Smartphone? Was nützen Regeln und Verbote? Gibt es so etwas wie eine Smartphone-Sucht? Und wie sieht es mit der Vorbildfunktion der Eltern aus? Michael Schnell, Redaktionsleiter des Internet-ABC, hat sich mit dem Medienexperten Thomas Feibel unterhalten. Das Interview finden Sie hier auf der Webseite des Internet-ABC.

  Kontakt

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Sabine Urban
Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung
Telefon: 030 8 54 04 - 239
E-Mail: urbans@drk.de

Djamila Younis
Projektleiterin Profilbildung und Qualitätsentwicklung / Hauptaufgabenfeld Kindertagesbetreuung Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
Telefon: 030/ 8 54 04 - 822
E-Mail: younisd@drk.de

Ramona Sikora
Projektleitung »Demokratie leben ‒ von Anfang an! Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen«
Telefon: 030 8 54 04 - 284
E-Mail: r.sikora@drk.de


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