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Übersicht Newsletter der DRK-Wohlfahrt.

Newsletter
Jugendhilfe
Newsletter Jugendhilfe 4. Quartal 2018
DRK-Generalsekretariat
Bereich Jugend und Wohlfahrtspflege
Inhalt
 Aktuelles

In eigener Sache

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Interessierte,

heute übersenden wir Ihnen den aktuellen DRK Newsletter "Jugendhilfe", Ausgabe: 4. Quartal 2018. Wir wünschen eine anregende Lektüre, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

Herzliche Grüße aus dem DRK-Generalsekretariat,

Ihr Team der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit: Mascha Angrick, Dr. Charlotte Giese, Alexandra Hepp, Dr. Oliver Trisch, Kerstin Uelze

 Neues aus dem DRK

DRK Wohlfahrtskongress 2019: Anmeldung noch bis 9. Januar möglich!

DRK Wohlfahrtskongress 2019 - Wandel. Weitsicht. Wohlfahrt

31.01.2019 - 09:00 Uhr bis 01.02.2019 - 15:30 Uhr

Der Wohlfahrtskongress des Deutschen Roten Kreuzes diskutiert die Bedeutung der Freien Wohlfahrtspflege vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Ausgehend von der Frage nach der Bedeutung des Sozialen in den Debatten um gesellschaftlichen Wandel und Modernisierung, werden Bedeutung, Rolle und Nutzen der Freien Wohlfahrtspflege in den Blick genommen. Dabei werden nicht nur Veränderung, Innovation und Neues diskutiert, sondern auch Bewährtes. Mit dem Kongress sprechen wir die interessierte Fachöffentlichkeit aus Verbänden, Politik, Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft an. Ziel ist es, den aktuellen Fachdiskurs aufzugreifen, neue Impulse zu setzen und Konzepte zu entwickeln, um eine zukunftsfähige Wohlfahrtspflege zu stärken.

Hier entlang geht's zu mehr Infos & zur Anmeldung.

 Fachpolitische Positionierungen, Papiere & Entwicklungen

BMFSFJ: Offizieller Startschuss für das Bundesprogramm "Respekt Coaches/Anti-Mobbing-Profis"

Fast jede Schule in Deutschland hat Probleme mit Ausgrenzung. Außerdem häufen sich Fälle von Gewalt und religiösem Mobbing. Deshalb hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey das Programm Respekt Coaches/ Anti-Mobbing-Profis ins Leben gerufen. Am 16. November gab sie in Hannover gemeinsam mit der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Carola Reimann und der Parlamentarischen Staatssekretärin im BMFSFJ, Caren Marks den offiziellen Startschuss für die Arbeit der mehr als 200 speziell geschulten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an aktuell bundesweit 175 Schulen.

Die Respekt Coaches unterstützen bundesweit Schulen dabei, Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen, gegen religiöses Mobbing vorzugehen und Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern. Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Jugendmigrationsdienste setzen das Vorhaben vor Ort gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Extremismusprävention und der politischen Bildung um. Sie legen mit den Schulen den konkreten Unterstützungsbedarf fest und erstellen ein Präventionskonzept. Die Bundesländer wurden eng in die Auswahl der Schulen eingebunden. Die Respekt Coaches des Bundes sind eine Ergänzung zu den landes- und kommunalpolitischen Maßnahmen für Jugend- und Schulsozialarbeit.

Das Projekt ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus und wird wissenschaftlich begleitet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Streit um Grundgesetzänderung im Bildungsbereich (§104c GG)

Der Bundestag hat für eine Grundgesetzänderung im Bildungsbereich gestimmt. Das erste gemeinsame Projekt, das auf dieser Grundlage umgesetzt werden könnte, ist der DigitalPakt Schule mit einem Volumen von insgesamt fünf Milliarden Euro. Die Fraktionsspitzen von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen hatten sich auf folgende Formulierung des Artikels 104c GG geeinigt: Der Bund kann den Ländern zur Sicherstellung der Qualität und der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens Finanzhilfen für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen sowie mit diesen verbundene besondere unmittelbare Kosten der Länder und Gemeinden (Gemeindeverbände) im Bereich der kommunalen Bildungsinfrastruktur gewähren.

Allerdings wollen einige Länder in der kommenden Sitzung des Bundesrates am 14. Dezember dieser Grundgesetzänderung nicht zustimmen, sie pochen auf die Länderhoheit in Bezug auf Bildung.

Förderung schwer erreichbarer junger Menschen (§ 16h SGB II)

Die Bundesagentur für Arbeit hat am 20. November neue Verfahrensregelungen zur Umsetzung des § 16h SGB II veröffentlicht. Die BA hat die Verfahrensregelungen erarbeitet, um es den Jobcentern vor Ort zu erleichtern, die Förderung schwer erreichbarer junger Menschen auf den Weg zu bringen.

Zum Papier gelangen Sie hier.

Modernisierung des SGB VIII: Dialogprozess "Mitreden - Mitgestalten"

Auch in dieser Legislaturperiode steht die Arbeit am SGB VIII auf der Regierungsagenda. Das BMFSFJ hat es sich zum Ziel gesetzt, Ende 2020 ein verabschiedetes modernisiertes Kinder- und Jugendhilferecht vorliegen zu haben.

Um innerhalb dieses eng gesteckten Zeitrahmens zu einem breit akzeptierten Ergebnis zu gelangen, hat das BMFSFJ den Dialogprozess "Mitreden - Mitgestalten. Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe" ins Leben gerufen. In einem durchstrukturierten und möglichst transparenten Beteiligungsprozess inklusive wissenschaftlicher Begleitung soll 2019 ein Gesetzentwurf erarbeitet werden, um ihn 2020 zu verabschieden.
Gestartet ist der Prozess am 6. November mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin. Einen kleinen Eindruck von der Veranstaltung finden Sie in unserem Blog.
Wer mehr über den Beteiligungsprozess und die diskutierten Inhalte wissen oder sich im Rahmen der vorgesehenen Online-Konsultation in den Prozess einbringen möchte, wird unter www.mitreden-mitgestalten.de fündig.

Das DRK beteiligt sich am Dialogprozess auf verschiedenen Ebenen, z. B. im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung (detailliertere Informationen zur Konzeption finden Sie hier) und an einer Arbeitsgruppe beim BMFSFJ im Rahmen der BAGFW.

 Veröffentlichungen

DRK Jahrestagung Jugendsozialarbeit 2018 - Dokumentation jetzt online!

Die DRK Jahrestagung der Jugendsozialarbeit mit dem Titel "Physische & psychische Gesundheit stärken - durch Achtsamkeit, Bewegung & Resilienzförderung" fand vom 23. -26.10.2018 in Hamburg statt.

In einer zunehmend komplexer werdenden Welt nehmen physischer und psychischer Stress unvermeidlich zu – das bleibt weder für Kinder und Jugendliche, noch für die Systeme der Kinder- und Jugendhilfe sowie Schule folgenlos. Vor diesem Hintergrund wurden auf der Jahrestagung folgende Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert:
• Wie ist es um die psychische Gesundheit und Lebensqualität von Kindern
und Jugendlichen in Deutschland bestellt?
• Was sind die Lebens- und Lernbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen?
• Welche interdisziplinären Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie
und neurowissenschaftlich-kognitiven Grundlagenforschung sind für die
pädagogische Praxis relevant?
• Welche Bedeutung hat Resilienzförderung für die Jugendsozialarbeit/Schulsozialarbeit?
• Welche bewegungs- und achtsamkeitsbasierten Methoden gibt es bereits,
um Resilienz zu fördern?


Eingeladen waren Fach- und Führungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie
Jugendsozialarbeit der DRK-Landes- und Kreisverbände. Die sehr gut besuchte Tagung war ein voller Erfolg. Die interaktive PDF Dokumentation mit Infos zu allen Vorträgen und Workshops sowie Impressionen zur Tagung finden Sie hier.

Praxishilfe „Wesentliche Änderungen des BTHG ab 2018 und mögliche Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe“

In dieser AFET-Praxishilfe werden die alte und neue Fassung der einzelnen Paragraphen des BTHG einzeln gegenübergestellt. Damit wird auf den ersten Blick gut erkennbar, was sich in den einzelnen Regelungen genau geändert hat bzw. noch ändern wird. Einer jeweils kurzen Zusammenfassung der Änderungen folgt eine Erläuterung der Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe.Informationen zur Bestellung: Zu beziehen ist das Heft über die Webseite der AFET und kostet 14,- Euro für Nichtmitglieder und 12,- Euro für Mitglieder, jeweils plus Porto.

 

 

 Veranstaltungen

Einstiegsseminar: Nicht nur für Studenten! Erasmus+ für die Jugend- und Wohlfahrtsarbeit - 23.01.2019 im Bildungsnetzwerk Magdeburg e.V.

Das Europäische Programm für Jugend, Bildung und Sport, Erasmus+ ermöglicht es jungen Menschen, sowie Fach- und Bildungspersonal an internationalen Austauschen und Lernaktivitäten teilzunehmen. Das Programm bietet weitreichende Möglichkeiten auch für die Jugend- und Wohlfahrtsarbeit.
Die Veranstaltung bietet einen Einstieg in das Europäische Jugend- und Bildungsprogramm und seine verschiedenen Aktionen. Die Anwendungsbereiche des Programms werden dabei für folgende Bildungsbereiche näher betrachtet:
·         Non-formale Jugendarbeit
·         Jugendsozialarbeit
·         Berufliche Aus- und Weiterbildung
·         Erwachsenenbildung
Die Veranstaltung wird insbesondere die Leitaktionen „Mobilitätsprojekte“ und „Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und Austausch (Strategische Partnerschaften)“ in den Fokus nehmen, sowie anhand von Beispielprojekten deren Anwendung in der Wohlfahrts- und Jugendarbeit veranschaulichen. In einer Antragswerkstatt sollen konkrete Ideen zur Antragstellung entwickelt und besprochen werden.

Folgende Einrichtungen, Gruppen und Organisationen können sich um Erasmus+-Förderung bewerben:
Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung, (Weiter-)Bildungszentren, gemeinnützige Organisationen und Netzwerke, Berufsberatungs- und Informationsstellen, Einrichtungen und Gruppen der Jugendarbeit, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Fachkräfte der Jugendarbeit, Lehrpersonal, etc.

Das Training richtet sich an Interessierte, die mehr über das Programm, den Aufruf für 2019 und die Antragstellung erfahren möchten. Hier finden Sie das vorläufige Programm. Hier entlang geht's zur Anmeldung.

Vorankündigung: 3. Bundeskongress Schulsozialarbeit - 10./11. Oktober 2019 in Jena

Der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit und seine Mitgliedsverbände veranstalten am 10./11. Oktober 2019 ihren 3. Bundeskongress Schulsozialarbeit in Jena. Als Partner wurde das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, die Stadt Jena sowie das Organisationsberatungsinstitut Thüringen (ORBIT) gewonnen.

Der Kongress wird partizipativ gestaltet, indem alle interessierten Personen und Träger sich mit eigenen Beiträgen in die inhaltliche Gestaltung des Kongresses einbringen können. Vorschläge können bis zum 15. Januar 2019 eingereicht werden. Das ausführliche Programm mit Anmeldemöglichkeit folgt im Frühjahr 2019. Weitere Informationen gibt es hier.

Vorankündigung: Schulabsentismus Fachtagung - 27./28. Mai 2019 in Bonn

In Kooperation von BAG EJSA und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland e.V. wird derzeit die Fachtagung zum Thema Schulabsentismus vorbereitet. Sie wird am 27. und 28. Mai 2019 in Bonn stattfinden.

Interessierte können sich schon jetzt bei Claudia Seibold (BAG EJSA) vormerken lassen.

  Kontakt

Mascha Angrick
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 286
E-Mail: angrickm@drk.de

Dr. Oliver Trisch
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 226
E-Mail: trischo@drk.de 

Alexandra Hepp
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 384
E-Mail: heppa@drk.de

Kerstin Uelze
Jugendhilfe
Telefon: 030 8 54 04 - 392
E-Mail: uelzek@drk.de

Dr. Charlotte Giese
Jugendhilfe
Telefon: 030 8 54 04 - 342
E-Mail: giesec@drk.de 


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Telefon: 030 8 54 04 - 0 • Telefax: 030 8 54 04 - 450 • drk@drk.de • www.drk.de
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