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Newsletter
Jugendhilfe
Newsletter Jugendhilfe 1. Quartal 2018
DRK-Generalsekretariat
Bereich Jugend und Wohlfahrtspflege
Inhalt
 Aktuelles

In eigener Sache ...

Liebe Abonnent*innen,

heute übersenden wir Ihnen den aktuellen Newsletter "Jugendhilfe", Ausgabe: 1. Quartal 2018. Wir wünschen eine anregende Lektüre. (Falls Sie diesen Newsletter jetzt zum zweiten Mal erhalten sollten möchten wir uns dafür entschuldigen, es lag ein technisches Problem vor.)

Ein Hinweis in eigener Sache: Seit dem 01.03.2018 verstärkt Mascha Angrick das Team der Jugendsozialarbeit im Bundesverband des Deutschen Roten Kreuzes und tritt damit die Nachfolge von Hanna Geier an. Frau Angrick ist zudem innerhalb des DRK - Generalsekretariats für die Themen Kinderrechte sowie Kinder- und Jugendschutz verantwortlich und somit die neue Ansprechpartnerin für das Thema Schutz vor sexualisierter Gewalt auf Bundesebene.

Herzliche Grüße, Ihr Team der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit im DRK Generalsekretariat: Mascha Angrick, Janine Stückemann, Alexandra Hepp, Dr. Oliver Trisch

 Positionierungen

Handlungsempfehlung "Junge Menschen im ländlichen Raum brauchen besondere Beachtung"

Handlungsempfehlungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit zur besonderen Gestaltung der Angebote im Übergang Schule-Beruf im ländlichen Raum

Junge Menschen, die in ländlichen Räumen leben, sind von der Entwicklung des demographischen Wandels besonders betroffen. Durch vernachlässigte Entwicklungen der Infrastrukturen und soziokultureller Strukturen sind in den meisten ländlichen Räumen wenig gedeihliche chancengleiche Entwicklung und Lebensführung für junge Menschen möglich. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Möglichkeiten der Bildungs- und Integrationsleistung junger Menschen gegenüber Gleichaltrigen, die in urbanen Lebensräumen aufwachsen.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt und Expert*innen aus der Wissenschaft und der Praxis sowie Jugendliche selber befragt und unter dem Aspekt einer eigenständigen Jugendpolitik beleuchtet. Der Zusammenschluss der Bundesorganisationen der Jugendsozialarbeit hat daraus Handlungsempfehlungen für die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik erarbeitet. Eine chancengerechte Entwicklung, Bildung, Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen in ländlichen Räumen muss Ziel der politischen Aktivitäten und Entscheidungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sein.

Die Vertreter*innen der Interessen von Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf stehen den politischen Akteuren mit ihrer ausgewiesenen Fachexpertise und ihren professionellen Angeboten der Jugendsozialarbeit beratend, begleitend und mit Umsetzungskraft zur Seite.

Zum Papier: Lesen Sie hier die Empfehlung "Junge Menschen im ländlichen Raum brauchen besondere Beachtung."

 Neue Ausschreibung für Projekte

"Ich kann was!"-Initiative - Neue Ausschreibung im Themenfeld: Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen für die digitale Welt

Neue „Ich kann was!“-Ausschreibung: Jetzt um Projektförderung bewerben

Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, aufgepasst: Ab sofort nimmt die Deutsche Telekom Stiftung wieder Bewerbungen um eine Förderung im Rahmen ihrer „Ich kann was!“-Initiative an. Gesucht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen Kompetenzen für die digitale Welt vermitteln. Diese können mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Der Bewerbungszeitraum endet am 30. April 2018.

Bewerben können sich Einrichtungen mit Vorhaben, die Themen und Herausforderungen aus den Alltagswelten von 9- bis 16-Jährigen mit digitalen Medien und Technologien verbinden. So lassen sich gesellschaftliche und künstlerische, aber auch sportliche, technische und freizeitpädagogische Ansätze mit Elementen aus den Bereichen Programmierung, Robotik, Making, Social Media, Film und Foto kombinieren.

Bewerbung: ausschließlich online über die Internetseite https://antragsportal.telekom-stiftung.de

Im Spätsommer 2018 entscheidet eine Jury, welche Projekte eine Förderzusage erhalten. Weitere Informationen zu „Ich kann was!“ und der aktuellen Ausschreibung finden sich auch auf der Internetseite der Deutsche Telekom Stiftung unter www.telekom-stiftung.de/ikw  

 Veröffentlichungen

Buch: "Schulsozialarbeit" (überarbeitete Neuauflage)

Überarbeitet von Nicole Pötter ist das bewährte Buch Schulsozialarbeit, in erster Auflage von Benjamin Lachat, soeben in neuer Auflage erschienen. Auf der Basis von Fallbeschreibungen und der Schilderung typischer handlungsrelevanter Situationen stellt es das methodische Vorgehen sowie Bearbeitungsvorschläge für die Schulsozialarbeit dar. Durch die hilfreiche Struktur, praxisnahe Beispiele und den Anwendungsbezug ist es ein wichtiger Begleiter für Schulsozialarbeiter*innen in Jugendhilfeeinrichtungen. Neu ist der Abschnitt "Interkulturelle Kompetenzen stärken", der vor dem Hintergrund der Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen hochaktuell ist.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Buch: "Streitschrift Inklusion" (Neuerscheinung)

Brigitte Schumann gibt in der „Streitschrift Inklusion“ Antwort darauf, warum die „Schule für alle“ bis heute nicht in die Breite getragen wurde. Das knapp gehaltene Buch liefert bedeutsames Hintergrundwissen dazu, warum und wie in Deutschland an einem exkludierenden sonderpädagogischen Weg festgehalten wird und wie der klare Auftrag der UN-Behindertenrechtskonvention zur Umsetzung von Inklusion verschleppt, verzögert und vereitelt wird. Ein guter Anlass zu neuen Diskussionen und Forderungen!

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

Neue Arbeitshilfe: "Diskriminierung in sozialen Einrichtungen paritätisch entgegentreten!"

Drei Landesverbände des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes haben eine neue Arbeitshilfe mit dem Titel „Diskriminierung in sozialen Einrichtungen paritätisch entgegentreten!" herausgegeben. Die sehr empfehlenswerte Broschüre enthält theoretisches Hintergrundwissen zum (rechtlichen) Diskriminierungsschutz sowie eine Reihe von konkreten Praxisbeispielen. 

Download: Die Broschüre können Sie hier kostenfrei herunterladen.

IDA-Reader: "Made in Germany. Zur Kritik des Nationalismus" (Neuerscheinung)

Neuer Reader "Made in Germany. Zur Kritik des Nationalismus" des Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V

Geht es um Nation und Nationalismus, scheinen alle selbstverständlich zu wissen, was gemeint ist. Dennoch gibt es, nicht nur in den Wissenschaften, sondern auch im Alltag eine verwirrende Begriffs- und Verständnisvielfalt. Erschwerend kommt hinzu, dass Nationalismus selten wertfrei genutzt wird. Dennoch sind wir stets umgeben von nationalen Strukturen: von Pässen bis zu Straßenschildern, Schulen und Sozialleistungen. Jeder Mensch wird per Geburt einer Nation zugeordnet. Die Bedeutung dieser Zuordnung wird beispielsweise deutlich, wenn Menschen staatenlos sind oder werden.

Der Reader "Made in Germany. Zur Kritik des Nationalismus" wendet sich besonders an Multiplikator*innen der Jugend(verbands)arbeit, der (außer)schulischen Jugend- und Erwachsenenbildung und der Wissenschaft. Die Autor*innen erläutern theoretische Zusammenhänge (Begriffe, Abgrenzungen, Definitionen, Formen) und ordnen sie aus rassismuskritischer Perspektive ein. Sie leiten die historische Genese von Nationalismus her, beschreiben seine gegenwärtigen gesellschaftlichen Erscheinungsformen und transferieren diese theoretischen und analytischen Erkenntnisse in die pädagogische Praxis. Leser*innen erhalten Anregungen zum Umgang mit Nationalismus in der (außer)schulischen Bildungsarbeit und zur methodisch-praktischen Umsetzung sowie zur Selbstreflexion, inwiefern sie Nationalismus als Normalität reproduzieren oder selbst davon profitieren.

Bis zu drei Exemplare der Publikationen können bei IDA gegen eine Versandpauschale von 3,00 Euro zuzüglich der gewichtsabhängigen Portokosten.

Bestellung: Der Reader kann hier direkt bestellt werden.

 Veranstaltungen

Fachtagung "Wege zur inklusiven Lösung", 7./8. Juni, Berlin: Anmeldung jetzt möglich

Im Rahmen der Kooperationsveranstaltung zwischen dem DRK und dem IMEW (Institut Mensch, Ethik, Wissenschaft) wollen wir diskutieren, wie in den nächsten Jahren das Ziel der inklusiven Lösung weiterverfolgt werden kann. Es gibt zwar nach wie vor keine Reform des SGB VIII, aber die Diskussionen um eine „inklusive Kinder- und Jugendhilfe“ haben interessante Ansätze hervorgebracht. Gleichzeitig ist es für den Verband und seine Einrichtungen wichtig, Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe inklusiv zu gestalten. Dazu müssen sich die beteiligten Akteure vernetzen und gemeinsam Voraussetzungen sowie Kriterien für eine inklusive DRK Praxis formulieren.

Anmelden können sich DRK Fach- und Leitungskräfte aus der Kinder- Jugend- und Familienhilfe sowie DRK Fach- und Leitungskräfte der Behindertenhilfe.

Datum & Ort: 7. und 8. Juni 2018 im DRK-Generalsekretariat, Carstennstr. 58 in 12205 Berlin 

Kosten: Es wird eine Teilnahmegebühr von 70,00€ erhoben.

Veranstaltungsleitung: Kerstin Uelze, DRK-Generalsekretariat

Moderation: Dr. Katrin Grüber, IMEW Programm

Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier.

 

 

Vorankündigung: Fachtagung "Schulabsentismus verhindern! Strategien und Konzepte", 5./6. Juni, Berlin

Schulabsentismus ist ein zentraler Faktor für Brüche im Lebenslauf. Langzeitstudien zufolge erhöhen häufige Fehlzeiten in der Schule die Gefahr, dass der Übergang in Ausbildung und Arbeit nicht gelingt. Als relevante Konstante für die wirksame Reduzierung von Schulabsentismus hat sich eine „Kultur des Hinsehens“ herausgestellt. Unerheblich ist dabei, wie die Zuständigkeiten geregelt sind und ob die Ursachen multifaktoriell oder eindimensional sind. Je früher Anzeichen für ein drohendes Abwenden von der Schule erkannt werden und die Schüler*innen Unterstützung erfahren, desto besser und eher gelingt es Schulabsentismus abzuwenden.

Ausgehend von dieser Beschreibung stehen bei der diesjährigen Tagung des Kooperationsverbunds Jugendsozialarbeit Strategien und Konzepte im Mittelpunkt, die sich als besonders wirksam zur Reduzierung von Schulabsentismus erwiesen haben. Dabei liegt der Fokus auf den Akteursgruppen Schule und Schulsozialarbeit und deren Perspektiven auf das Phänomen Schulabsentismus. Welchen Beitrag die Politik für die Gestaltung der notwendigen Rahmenbedingungen und Ressourcen übernehmen kann und welche Verantwortung ihr zukommt, soll mit Akteur*innen aus der Bundespolitik diskutiert werden.

Eingeladen sind Fachkräfte, Verantwortliche bei Trägern bzw. in Kommunen sowie Multiplikator*innen aus Schule und der Kinder- und Jugendhilfe Das Programm und die Anmeldemöglichkeiten werden in Kürze versandt. Fachlich verantwortliche Organisationen: BAG EJSA, BAG KJS, DER PARITÄTISCHE, DRK

Weitere Informationen: Juliane Meinhold mail: jsa-schule@paritaet.org  Tel: 030 24636-436

 

 

Vorankündigung: DRK-Jahrestagung Jugendsozialarbeit: "Psychische und physische Gesundheit fördern - durch Resilienzförderung, Achtsamkeit & Bewegung", 23.-26.10.2018, Hamburg

Die diesjährige Jahrestagung der DRK-Jugendsozialarbeit findet vom 23.- 26.10.2018 in Hamburg unter dem Motto „Psychische und physische Gesundheit fördern - durch Resilienzförderung, Achtsamkeit & Bewegung“ statt.

In einer zunehmend komplexer werdenden Welt nehmen physischer und psychischer Stress unvermeidlich zu – das bleibt weder für Kinder und Jugendliche, noch für das System der Kinder- und Jugendhilfe/ Schule folgenlos. In dem Maß, wie sich die gesellschaftlichen Entwicklungen verändern, verändern sich auch die Anforderungen an beide Systeme. Gerade auch für die Jugendsozialarbeit/ Schulsozialarbeit ist es von zentraler Bedeutung, die Veränderungen, die sich infolgedessen in Bezug auf die psychische Gesundheit und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen ergeben, mit in den Blick zu nehmen. Insofern gerade ihr die besondere Aufgabe zukommt, sich positiv auf die individuelle Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen auszuwirken.

Vor diesem Hintergrund wollen wir uns im Rahmen der Veranstaltung gemeinsam vertiefend mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie ist es um die psychische Gesundheit und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen in Deutschland bestellt? Was sind die Lebens- und Lernbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen? Welche interdiziplinären Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und neurowissenschaftlich-kognitiven Grundlagenforschung sind für die pädagogische Praxis relevant? Welche Bedeutung hat die Resilienzförderung für die Jugendsozialarbeit/ Schulsozialarbeit? Welche Bewegungs- und Achtsamkeitsbasierten Methoden gibt es bereits, um Resilienz zu fördern?

Eingeladen sind Fach- und Führungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe der DRK Landes- und Kreisverbände.

Weitere Informationen: Alexandra Hepp: heppa@drk.de

  Kontakt

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Mascha Angrick
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 286
E-Mail: angrickm@drk.de

Dr. Oliver Trisch
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 226
E-Mail: trischo@drk.de 

Alexandra Hepp
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 384
E-Mail: heppa@drk.de

Kerstin Uelze
Jugendhilfe
Telefon: 030 8 54 04 - 392
E-Mail: uelzek@drk.de


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