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Übersicht Newsletter der DRK-Wohlfahrt.

Newsletter
Flucht und Migration
Nr. 4-2018 vom Mai 2018
DRK-Generalsekretariat
Bereich Jugend und Wohlfahrtspflege
Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

Im April haben DRK und JRK eine gemeinsame Stellungnahme für den kommenden Staatenbericht zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention abgegeben. Außerdem kam gerade die Ausschreibung für das 18. Berliner Flüchtlingssymposium - wie die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, sollten sich Interessierte schnell anmelden. Mehr Informationen hierzu und zu einigen anderen Themen finden Sie in unserem aktuellen Newsletter.

Sie können sich für den Newsletter über folgenden Link an- oder abmelden: Newsletter DRK-Wohlfahrt Flucht & Migration und natürlich können Sie den Newsletter auch gerne weiterleiten.

Mit herzlichen Grüßen von den Mitarbeitenden im Themenfeld Flucht und Migration!

 Neues aus dem DRK

Stellungnahme zum Staatenberichtsverfahren der UN-Kinderrechtskonvention

Durch die Ratifizierung der UN Kinderechtskonvention (UN KRK) im Jahr 1992 verpflichtet sich Deutschland, dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes alle fünf Jahre Bericht über Fortschritte und Schwierigkeiten bei der Umsetzung zu erstatten. Der nächste Staatenbericht muss seitens der Regierung im April 2019 dem UN-Kinderrechteausschuss übergeben werden.

Als zivilgesellschaftlicher Akteure haben das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) im Rahmen des Verfahrens die Möglichkeit genutzt, eine gemeinsame Stellungnahme an das BMFSFJ abzugeben. Die Stellungnahme soll auf Themen hinweisen, auf die aus Sicht des DRK/JRK im Staatenberichtsverfahren besonders Bezug genommen werden sollte.

Das DRK und das JRK verstehen es als ihre Grundverpflichtung, den Verletzlichsten unserer Gesellschaft zur Seite zu stehen. Gesundheit und Gesundheitsfürsorge für Kinder und Jugendlichen bilden daher einen wichtigen Teil unserer Arbeit. Mit unserer Stellungnahme bitten wir daher die Bundesregierung in ihrem kommenden Staatenbericht ihren Fokus auf den Artikel 24 Gesundheitsvorsorge zu richten.

Parallel dazu erstellen die Mitgliedorganisationen der National Coalition Deutschland in den Jahren 2018 und 2019 den Ergänzenden Bericht. Dieser Bericht beinhaltet die Sicht der Zivilgesellschaft zur Umsetzung der letzten Empfehlungen und zu neuen kinderrechtlichen Themen in Deutschland. Dieser Ergänzende Bericht wird voraussichtlich im November 2019 den Vereinten Nationen übergeben. Auch hier werden sich DRK und JRK einbringen.

Mehr zum Thema UN-Kinderrechtskonvention und zu den beiden Berichtsverfahren finden Sie zum Beispiel auf der Webseite der National Coalition: www.netzwerk-kinderrechte.de

Die gemeinsame Stellungnahme des DRK/JRK finden Sie auf unserer Website.

 Informationen und Materialien für die Beratung

Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin-III-Verordnung

Wenn Familienangehörige nicht gemeinsam fliehen und über unterschiedliche EU-Mitgliedstaaten verstreut sind, kann die Familienzusammenführung im Rahmen des Dublin-Verfahrens hergestellt werden. Die aktuelle Handreichung der Diakonie "Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin-III-Verordnung nach Deutschland. Anspruch – Verfahren – Praxistipps" richtet sich mit detaillierten Informationen an alle, die in der Beratung und Begleitung von Flüchtlingen tätig sind.

Auch die Seite des Informationsverbunds Asyl & Migration zur Familienzusammenführung innerhalb Europas bietet hilfreiche Informationen zum Verfahren.

Handreichung "Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin-III-Verordnung nach Deutschland"
Themenseite des Informationsverbund Asyl & Migration

Handreichung für die Prävention von religiös-extremistischen Ansprachen

Diese Handreichung gibt Anregungen für die universelle Präventionsarbeit, die im Vorfeld von möglichen Radikalisierungsprozessen ansetzt. Dabei geht es vor allem um Angebote der Jugend- und Sozialarbeit sowie der politischen Bildung. Unabhängig von sicherheitspolitischen Interessen sind diese Angebote Voraussetzung, um Geflüchteten ein Ankommen in der Gesellschaft, Selbstwirksamkeit und reale Teilhabe zu ermöglichen.

Ufuq.de ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und in der politischen Bildung und Prävention zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus aktiv. "ufuq" ist arabisch und heißt "Horizont".

Weitere Informationen und Download-Möglichkeit über die Seite von Ufuq.de

 Veranstaltungen

Grundlagenschulung des BumF

22./23. Mai 2018 in Hannover

Es gibt noch freie Plätze für die Grundlagenschulung des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF). Die Schulung richtet sich an Akteur/innen, die erst seit kurzem mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen arbeiten. Es werden die Grundlagen zu Asyl, Jugendhilfe und Vormundschaft vermittelt.

Link zur Anmeldung auf der Seite des BumF

Fachtagung der BAGFW zur Beratung schwangerer Frauen mit Fluchthintergrund

„Babys Willkommen?! Geflüchtete Frauen in der Schwangerschaft beraten und begleiten“
am 18. Juni 2018 in den Räumlichkeiten der Diakonie Deutschland, Berlin.

Die BAGFW hat im letzten Jahr bei der BZgA einen Zuwendungsantrag zur Erstellung von Informationsmaterialien für schwangere Frauen mit Fluchthintergrund gestellt. Bei der Fachtagung werden die Materialien vorgestellt. Zusätzlich werden Themen in Form eines Vortrags und Workshops aufgegriffen, die bei der Beratung von schwangeren Frauen mit Fluchthintergrund eine wichtige Rolle spielen.

Link zur Anmeldung

Fachtagung zu Resettlement und komplementären Zugangswegen

Save the Date
Veranstaltung von UNHCR und Diakonie Deutschland am 27. und 28. September 2018 in Berlin

Neben dem politischen und rechtlichen Blick auf Resettlement und komplementäre Zugangswege werden auch die praktischen Herausforderungen des Aufnahmeprozesses diskutiert. 
Anmeldungen sind derzeit noch nicht möglich; das Programm und der Anmeldelink werden voraussichtlich bis Ende Mai veröffentlicht.

Link zum Save the Date

Flüchtlingsschutz in Europa – Auslaufmodell oder Neuanfang?

18. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz am 25. - 26. Juni 2018

Das Symposium bietet Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Justiz, Anwaltschaft, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen, Menschen mit Fluchtgeschichte und freiwillig Engagierten ein Forum für intensive Gespräche miteinander. Wie in den Vorjahren werden die Diskussionen im Plenum durch Arbeitsforen zu aktuellen Brennpunkten des Flüchtlingsschutzes ergänzt.

Das Symposium ist erfahrungsgemäß schnell ausgebucht!

Link zum Programm und zur Anmeldung

Arbeits-und sozialrechtliche Gleichbehandlung polnischer Arbeitnehmer*innen

Save the Date
agitPolska-Fachveranstaltung im Projekt "Sei fit" am 28.06.2018 in Berlin

Die Veranstaltung findet auf Polnisch statt und richtet sich an Berater*innen, Multiplikator*innen, Vereine und Migrantenselbstorganisationen. Die Fachveranstaltung wird von agitPolska in Kooperation mit der Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer beim Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration durchgeführt.

"Sei fit!" ist ein Projekt zur Förderung der polnischen Community in Berlin zur erfolgreichen Integration am Arbeitsmarkt und zu mehr politischer Partizipation in der Gesellschaft.

Weitere Informationen zu agitPolska und zum Projekt "Sei fit!"

 und sonst?

Apps für psychisch belastete Geflüchtete

Die Forschungsabteilung im Zentrum ÜBERLEBEN forscht seit vielen Jahren im Bereich der Onlinetherapie. Nun konnten mit SMILERS (Smartphone Mediated Intervention for Learning Emotional Regulation of Sadness) und ALMHAR (Application for Mental Health Aid for Refugees) gleich zwei Smartphone-Applikationen fertig gestellt werden, die sich verschiedener Ansätze bedienen. Sie stehen ab sofort in den jeweiligen Stores (SMILERS im App-Store und ALMHAR bei Google Play) zum Download bereit.

Weitere Informationen zu den Apps können Sie hier nachlesen.

Filmtipp: ELDORADO jetzt im Kino

„Das einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren.“

Es ist eine solche Erinnerung, die den preisgekrönten Regisseur Markus Imhoof sein Leben lang be­gleitet hat: Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Mar­kus Imhoofs Mutter wählt am Güterbahnhof ein italienisches Flüchtlingskind aus, um es aufzupäp­peln. Das Mädchen heißt Giovanna – und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht.

70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen, hat ihre Spuren verfolgt und in ihrem Land gelebt. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Marine, es ist die Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn seit jeher umtreiben...

Der Filmverleih hat dem DRK Sondervorführungen angeboten, bei Interesse sprechen Sie uns gerne an.

Weitere Informationen zum Film

  Kontakt

Rüdiger Fritz
Referent Koordination Integration von Flüchtlingen
Team 42 "Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt,
Leistungsfragen und Projekte"
Tel.: 030/ 85404-237
r.fritz@drk.de

Nadja Saborowski
Referentin Asyl- und Migrationsrecht / Legal Advisor Asylum and Migration
Inklusive Gesellschaft / Inclusive Society
Team 41 Gesellschaftliche Trends und Innovationen aus Sicht des DRK / Trends in Society and Innovations from the Perspective of GRC
Tel.: 030/ 85404-248
n.saborowski@drk.de


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