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Newsletter
Familienhilfe
Newsletter Familienhilfe April 2018
DRK-Generalsekretariat
Bereich Jugend und Wohlfahrtspflege
Inhalt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das aktuelle Editorial des Bereichsleiters Jugend und Wohlfahrtspflege stellt die Bedeutung der frühkindlicher Förderung von demokratischen Werten heraus. Neben der frühen Förderung in der Kita legen auch Eltern-Babyprogramm wie das DRK eigene ElBa®-Programm wichtige Grundlagen in der hochsensiblen Phase der ersten Wochen und Monate mit dem Baby. Die Ressourcen und Selbstwirksamkeitsbestebungen des Babys werden in ElBa® immer wieder in den Fokus genommen und unterstützen Eltern darin, ihre Babys als kompetente Persönlilchkeiten wahrzunehmen und ihnen entsprechend zu begegnen.
Die große Bedeutung des Programms für die Eltern am Beginn ihrer Elternschaft wurde durch die Evaluation des Programms durch die Universität Hildesheim unterschrichen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre,

Ümit Yüzen

 Neues aus dem DRK

Stellungnahme des DRK zum 5. & 6. Staatenberichtsverfahren zu dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen

Der Fokus der gemeinsamen Stellungnahme des Deutschen Roten Kreuzes und des Jugendrotkreuzes richtet sich in der gemeinsamen Stellungnahme auf die Gesundheitsvorsroge, den Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle Kinder und Jugendliche sowie der Befähigung zur Selbstwirksamkeit und Präventionsmaßnahmen.

Zur Stellungnahme

Elba® - das Eltern-Baby-Programm des DRK wurde evaluiert

Elba®, das langjährige Eltern-Baby-Programm des DRK, wurde 2017 durch das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftungsuniversität Hildesheim evaluiert. ElBa begleitet Eltern in der ersten hochsensiblen Zeit ihrer Elternschaft, in der oft die Weichen für ein gelingendes Miteinander innerhalb der Familie gestellt werden.

Zum Abschlussbericht

Dokumentation der Tage der DRK Familienhilfe vom 22.02.-23.02.2018, Mainz

Der Schwerpunkt dieser beiden Tage lag auf den niedrigschwelligen Angeboten der Familienbildung. Welche Angebote werden von den Eltern gut angenommen? Wo suchen junge Eltern heute als erstes, wenn ihnen Erziehungsfragen unter den Nägeln brennen? Wie können Angebote so umgestaltet werden, damit sie besser ankommen? Sind Eltern-Kind-Angebote auch für Familien, die neu in Deutschland angekommen sind, wirklich offen?

Zum Programm

Zur Tagungsdokumentation

 Bundesweite Programme

Ausbildung zur Kursleitung

Ausbildungstermine für die Programme

ElBa®, Eltern und Babygruppen

SpieKo®, Spiel- und Kontaktgruppen

Fit fürs Babysitting

 Termine

08. Juni 2018, Öffentlichkeitsarbeit für Frühe Hilfen mit NZFH-Materialien zur Elternansprache

Kommunen ist es wichtig, Eltern über die Angebote der Frühen Hilfen zu informieren. Dennoch erreichen die Informationen nicht alle Mütter und Väter gleichermaßen. Um dies zu verbessern, hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) Materialien zur Elternansprache entwickelt und erprobt. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit für Frühe Hilfen und zum Einsatz der Materialien in der eigenen Kommune. Unter anderem geht es darum, ob über eine gezielte Ansprache von Vätern mehr Eltern als bisher erreicht werden können.

Weitere Informationen

Bundesverband für Kindertagespflege feiert 40-jähriges Bestehen

Am 20. April begeht der Bundesverband für Kindertagespflege mit einem Festprogramm im Hotel Müggelsee in Berlin sein 40jähriges Jubiläum. 1978 entstand der „tagesmütter Bundesverband“, wie er damals hieß, aus dem Zusammenschluss von Vereinen von Tagesmüttern in Westdeutschland. Inge Losch-Engler, Bundesvorsitzende des Verbandes, erklärt dazu: „Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung der Kindertagespflege, die sich in den letzten Jahrzehnten zu einer gesetzlich gleichwertigen Betreuungsform mit professionellem Selbstverständnis herausgebildet hat. Der Bundesverband hat dazu immer wieder fachliche Anstöße gegeben, z.B. hinsichtlich der Qualifizierung, der Vergütung oder der Ausdifferenzierung der Formen der Kindertagespflege. Der Verband freut sich darüber, dass die neue Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey bei der Jubiläumsveranstaltung ein Grußwort sprechen wird. Auch die Chefredakteurin der Zeitschrift „Brigitte“, Brigitte Huber, wird zu den Gästen sprechen. 1973 wurde in der „Brigitte“ erstmals über skandinavische „Dag Moms“ berichtet und für Deutschland ein neuer Beruf – Tagesmutter – gefordert.

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 Familienpolitik

Empfehlungen für eine Reform des Abstammungsrechts

Die Antwort auf die Frage, wem ein Kind rechtlich zuzuordnen ist, wird immer schwieriger. Die Familienkonstellationen werden vielfältiger, immer weniger Kinder werden in eine Ehe hineingeboren, es gibt immer mehr Alleinstehende und Regenbogenfamilien mit Kinderwunsch. Und auch weil immer mehr Deutsche im In- und Ausland die neuen Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin nutzen, Samen- und Eizellspenden oder Leihmutterschaft, passen die alten Konzepte des Familienrechts oft kaum noch in unsere Zeit.

Der vom Bundesjustizministerium eingesetzte Arbeitskreis Abstammungsrecht hat einen Abschlussbericht mit Empfehlungen vorgelegt, um dieser Vielfalt an Familienkonstellationen gesetzlich Rechnung zu tragen. 

Stellungnahme des VAMV zu geplanten Maßnahmen der Großen Koalition

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) begrüßt, dass die neue Regierung das Thema Kinderarmut auf die Agenda setzen will. „Allerdings müssen die Maßnahmen gegen Kinderarmut so gestrickt sein, dass sie bei Alleinerziehenden ankommen können. Sonst wird das Paket gegen Kinderarmut eine Luftnummer“, mahnt Erika Biehn, VAMV-Bundesvorsitzende. Die geplanten höheren Leistungen für Familien verpuffen für viele Alleinerziehende, da sie verrechnet werden: Das Kindergeld soll um 25 Euro erhöht werden – aber im gleichen Zuge sinkt der Unterhaltsvorschuss oder das Hartz IV-Geld. Der Kinderzuschlag soll als Maßnahme gegen Kinderarmut steigen – aber solange Unterhaltsvorschuss und Unterhalt diesen mindern, wird er nicht die Armut von Alleinerziehenden und ihrer Kinder senken. Der Ausbau des Unterhaltsvorschuss hatte dieses Problem sogar ausgeweitet. Familienförderung über höhere Steuervorteile kommt bei Familien mit kleinen Einkommen nicht an. Alleinerziehende haben mit 44 Prozent das höchste Armutsrisiko aller Familien. Nach neuen, realitätsgerechteren Berechnungen liegt es sogar bei 68 Prozent.

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 Initiativen

Deutsches Kinderhilfswerk: Aufruf zum Weltspieltag „Lasst uns draußen spielen!“

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Kinder und ihre Eltern, Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen zur Beteiligung am Weltspieltag am 28. Mai 2018 auf. Der Weltspieltag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Lasst uns draußen spielen!“. Zum Weltspieltag sollen in möglichst vielen Kommunen riesige Kreidebilder mitten in den Städten und Gemeinden entstehen. Alle Kinder und ihre Eltern sind dazu aufgerufen, ihre vielfältigen Wunschvorstellungen von einer bespielbaren Stadt malerisch – gerne auf dem Marktplatz oder direkt vor dem Rathaus – zu verdeutlichen.

Der Weltspieltag 2018 wird im deutschsprachigen Raum zum elften Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen. Die Partner der im letzten Jahr mehr als 300 Aktionen sind vor Ort für die Durchführung ihrer Veranstaltung selbst verantwortlich. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Bewerben des Weltspieltags sowie kostenlose Kreidesets zur Verfügung. Unter allen Teilnehmenden der Kreidebildaktion wird eine Bewegungsbox verlost. Eine Übersicht aller Aktionen entsteht ab Mitte April unter www.weltspieltag.de.

National Coalition: Check deine Rechte – Aufruf zum Mitmachen

Unter dem Motto „Check deine Rechte“ möchte die National Coalition in Vorbereitung auf den UN-Dialog 2019/2020 herausfinden, wie Kinder und Jugendliche die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention bewerten: Welche Fragen müssen gestellt und beantwortet werden, um die Verwirklichung ihrer Rechte einschätzen zu können? Sind die Kinderrechte in Deutschland überhaupt bekannt? Werden die Kinderrechte im Alltag angewendet? Wo werden häufig Kinderrechte missachtet? Was ist besser geworden? Was muss noch besser werden? Welche konkreten Anliegen haben Kinder und Jugendliche an die Politik? Wo sehen Kinder und Jugendliche Lücken und Handlungsbedarf?

Die National Coalition möchte aus den Fragen & Anliegen der Kinder und Jugendlichen ableiten, in welchen Bereichen es Schwachstellen bei der Umsetzung der Kinderrechte gibt.

Bis Ende August 2018 können Fragen & Anliegen gesammelt werden. Infos dazu, was man genau tun muss, um mitzumachen, können hier abgerufen werden. Auf einer  projekteigenen Website werden Workshopmaterial zu Kinderrechten und Informationen zum Download zur Verfügung gestellt.

 Studien, Literatur und Medien

Bertelsmann-Studie: Armutsrisiko für Familien höher als angenommen

Armen Familien und Alleinerziehenden geht es in Deutschland finanziell schlechter als bislang angenommen. Durch neue Berechnungsmethode wurde festgestellt, dass vor allem arme Familien bisher reicher gerechnet wurden, als sie tatsächlich sind. 

Vor allem die Einkommenssituation von Alleinerziehenden ist schlechter als gedacht. So liegt nach dieser Berechnungsmethode das Armutsrisiko für Alleinerziehende Bei 68%; nach der bisherigen OECD-Methode lag sie bei 46%.

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Neue Expertise zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz

Seit den 2000er-Jahren wurden mit der Einführung des Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetzes (KICK) sowie des § 8a in das SGB VIII unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung des Kinderschutzes in Deutschland ergriffen. Ein systematischer Überblick über Initiativen in Praxis und Forschung fehlte aber bislang. Diese Lücke schließt nun die Expertise „Nationaler Forschungsstand und Strategien zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz“ in der Reihe „Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz“. Die Publikation steht als PDF auf der Internetseite www.fruehehilfen.de zur Verfügung und kann dort oder per E-Mail an order@bzga.de mit Angabe der Bestellnummer: 16000186 kostenfrei angefordert werden.

Bericht zur Beteiligung von Vätern an Familienarbeit in Europa

Ein neuer Bericht der Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa befasst sich mit der Beteiligung von Vätern an der Familienarbeit in acht europäischen Ländern (Deutschland, Estland, Island, Norwegen, Österreich, Schweden, Slowenien, Tschechische Republik). Die leitende Fragestellung lautete: Welche Maßnahmen und Instrumente fördern wirksam eine stärkere Beteiligung von Vätern an der Familienarbeit und welche Instrumente haben die untersuchten Staaten bereits eingeführt? Der Bericht zeigt unter anderem auf, dass für eine partnerschaftliche Neuverteilung von Familienarbeit zwischen den Partnern verschiedene Faktoren eine Rolle spielen: finanzielle Ressourcen, Werte und Normen sowie politische Rahmenbedingungen. Für Väter reservierte Elternzeiten könnten dabei als Türöffner dienen, da sie an einer entscheidenden Stelle im Lebensverlauf ansetzen: Der Geburt des (ersten) Kindes , mit dem die Familienarbeit schlagartig ansteigt und ab der an häufig die Mütter in einen Großteil der Familienarbeit übernehmen, während Väter weiter erwerbstätig sind. Viele Staaten hätten Elemente von Väterzeiten eingeführt und damit gute Erfahrungen gemacht.

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KidsRight: Alarmierender Bildungsrückstand für syrische Flüchtlingskinder zeichnet sich ab

KidsRights, eine internationale Stiftung, die sich für die Rechte von Kindern einsetzt, hat einen neuen Bericht über die Bildungschancen für geflüchtete Kinder aus Syrien veröffentlicht. Demnach zeichnet sich für syrische Kinder, die in benachbarten Aufnahmeländern leben, eine alarmierende Verschlechterung ihrer Zugangschancen zu Bildung ab. Schockierende 43 Prozent aller aus Syrien geflüchteten Kinder im schulpflichtigen Alter, die in der Türkei, dem Libanon, Jordanien, Irak und Ägypten leben, haben keinen Zugang zu Bildung. Im Jahr 2016 waren es noch 36 Prozent. Diese und weitere Erkenntnisse ergeben sich aus Forschungsarbeiten, die zum ersten Mal über die lokale und einzelstaatliche Ebene hinaus, regional übergreifende Kenntnisse aus der sich negativ entwickelnden Bildungssituation von aus Syrien geflüchteten Kindern ziehen. KidsRights wird den Bericht mit dem Titel „The growing educational gap for Syr ian refugee children“ heute im Rahmen des Zweiten Gipfeltreffens der Laureates and Leaders for Children 2018 in Amman, Jordanien, im Beisein zahlreicher politischer Führungskräfte und Nobelpreisträger vorstellen. Der Bericht bezeichnet die zunehmende Verarmung geflüchteter Familien und hartnäckige bürokratische Hindernisse für den Zugang zu Bildung als Hauptursachen des Bildungsrückstands. Besonders erwähnt KidsRights dabei die restriktive Politik der Aufnahmeländer, die Eltern daran hindert, Arbeitsgenehmigungen zu erhalten. Das belastet Eltern zusätzlich, die für den Kauf von Schulmaterial oder das Fahrgeld zur Schule aufkommen müssen. Darüber hinaus zwingen diese Restriktionen Kinder häufig, die Schule zu verlassen und illegal schlecht bezahlte Arbeiten anzunehmen. Auf Grundlage einer Reihe von Befragungen unter jugendlichen Geflüchteten weist KidsRights außerdem darauf hin, dass auch andere Faktoren, wie die Sicherheitslage, körperliche Strafen und die Diskriminierung an Schulen Bildungsbarrieren darstellen.

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Stillen als Ressource nutzen im Kontext der Frühen Hilfen

Das vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) herausgegebene Eckpunktepapier befasst sich mit den Möglichkeiten, inwieweit Stillen auch über die Strukturen der Frühen Hilfen gefördert werden kann. Den Impuls dazu gab ein Treffen des NZFH mit dem Runden Tisch Stillförderung in Deutschland. Die Publikation steht als PDF auf der Internetseite www.fruehehilfen.de zur Verfügung oder kann dort per E-Mail an order@bzga.de mit Angabe der Bestellnummer: 16000224 kostenfrei angefordert werden.

  Kontakt

Ümit Yüzen
Familienbildung und Familienpolitik
Telefon: 030 / 030 8 54 04 - 359
E-Mail: yuezenue@drk.de


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