Sarah Müller / DRK
Sie befinden sich hier:
  1. Start
  2. Lebensqualität

Gesund leben

Gesundheit ein elementares Gut für alle. Dem Gesundheitsbegriff des DRK liegt die Ottawa –Charta der Weltgesundheitsorganisation zugrunde. Unser Verständnis geht weit über die medizinischen, biologischen Aspekte hinaus. Gesundheitsförderung im DRK vereint dabei die Verhaltens- und Verhältnisprävention mit der Schaffung gesundheitförderlicher Lebenswelten.

Gesundheitsprogramme

Prävention in der zweiten Lebensphase. Mit seinen Gesundheitsprogrammen weist das DRK seit fast 50 Jahren Angebote zur Steigerung gesundheitsfördernden Verhalten auf. Die Angebote richten sich vorwiegend Personen im Alter 55+ Jahren und umfassen die Sparten Gymnastik, Wassergymnastik, Tanzen, Yoga, Sturzprävention, Gedächtnistraining und den Aktivierende Hausbesuch. Die Gesundheitsprogramme sind Deutschlandweit in über 250 von 500 DRK-Kreisverbänden vertreten und erreichen an die 250.000 Menschen pro Woche. Die Durchführung der Präventivkurse übernehmen > 8.000 Übungsleiterinnen und Übungsleiter in vorwiegend ehrenamtlicher Tätigkeit.

Im Mittelpunkt der Angebote stehen präventive Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Teilnehmenden, verbunden mit einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis. Die physischen und psychosozialen Gesundheitsressourcen werden gestärkt, Risikofaktoren gemindert und Beschwerden bewältigt. Die Teilnehmenden erleben Freude an der Bewegung, spüren ihren Körper und stärken zunehmend ihre eigene Kraft und verbessern ihre Reaktionsfähigkeit. Durch das Training steigern sie ihre Gedächtnisleistung, erleben kommunikative Geselligkeit und haben Spaß am Miteinander in der Gruppe.

Neben den klassischen Gesundheitsprogrammen bietet das DRK den aktivierenden Hausbesuch an. Dieser ist auf die Zielgruppe der Senioren und Hochbetagten ausgerichtet, die nicht mehr selbstständig in eine Gymnastikgruppe gehen können, z.B. auch Rollator- oder Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer, denn der Besuch findet im häuslichen Umfeld statt. Ein Kurs läuft über eine Stunde und teilt sich in 30 Minuten Gespräch und 30 Minuten Bewegung auf. Ziele hierbei sind der Erhalt der Alltagsfähigkeit, Sturzprävention und die Förderung der Gedächtnisleistung durch Koordinationsübungen. Jeder Besuch ist individuell ausgerichtet.

Für unsere Arbeit ist der enge Austausch mit den DRK-Landesverbänden und Gliederungen wichtig und notwendig.

Die Gesundheitsprogramme entwickeln sich stetig weiter und es herrscht großer Bedarf an neuen Übungsleitenden. Lassen Sie Ihr Personal in Ihrem ortsansässigen Kreisverband oder Ortsverein schulen.

 

Kontakt: Markus Breit

Mutter- oder Vater-Kind-Kuren helfen nachhaltig

Neue Kraft tanken, die Beziehung zu den Kindern oder dem Partner bzw. der Partnerin zu verbessern und vor allem die eigene Gesundheit zu stärken, das sind Ziele einer Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kur. Denn immer mehr Müttern und Vätern bleibt neben der Erziehung der Kinder, dem Beruf und Haushalt wenig Zeit für sich selbst. Kommen dann Probleme in der Familie oder Krankheiten hinzu, fühlen sie sich schnell körperlich und auch seelisch erschöpft. Gerade in der Corona-Pandemie zeigt sich, wie belastet Mütter und Väter sind und wie dringend sie diese Maßnahmen benötigen.

Hier setzt eine Mutter- oder Vater-Kind-Kurmaßnahme an, denn diese wird individuell auf die Bedürfnisse und Lebenssituation des einzelnen abgestimmt. So lernen die Betroffenen mit den Belastungen des Alltags besser umzugehen. Die vom Müttergenesungswerk (MGW) anerkannten Kliniken arbeiten mit eigens entwickelten mütter- oder väterspezifischen Konzepten. Alle Kliniken sind mit dem MGW-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Die ca. 230 Beratungsstellen des DRK beraten zu Mutter-/Vater-Kind-Kurmaßnahmen und Unterstützen bei der Beantragung einer Kurmaßnahme und der Auswahl einer geeigneten Klinik.

Kontakt: Andrea Paproth

Title

zum Anfang