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mbeon – Migrationsberatung geht online

DRK

Seit 2015 ist das DRK federführend für die Entwicklung und Implementierung des Projekts „mbeon“ (MBE-online) verantwortlich. Im Rahmen des Projekts können sich zugewanderte Menschen per App von einer Beraterin oder einem Berater aus der Migrationsberatung beraten lassen. Das Pilotprojekt wird zunächst in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg durchgeführt und soll perspektivisch auf das ganze Bundesgebiet ausgedehnt werden. Aktuell sind 73 Beratende in der Online-Beratung eingesetzt. Die App ist in den Sprachen Deutsch und Englisch, sowie in Kürze auf Arabisch und Russisch verfügbar. 

Zugänge erleichtern – erfolgreich beraten

Mit mbeon wird das bestehende Netz an Beratungsstellen um die Möglichkeit einer Online-Beratung erweitert. Ziel ist eine effizientere und serviceorientiertere Beratung. Das Online-Angebot erleichtert die Kontaktmöglichkeiten für Ratsuchende, für die die MBE-Beratungsstellen schwer erreichbar sind. Zusätzlich können nach einem erfolgten face-to-face Beratungsgespräch ohne Aufwand Nachfragen gestellt oder fehlende Dokumente online nachgereicht werden.

Auf Fachebene bietet die App den Beratenden die Möglichkeit der kollegialen Beratung und des gegenseitigen Coachings. Über eine Forumsfunktion kann gemeinsam auf Gesetzestexte, Kommentierungen sowie Handreichungen zugegriffen und fachlich diskutiert werden. Die MBE wird auf Veränderungen in der Beratungspraxis oder bei neuen gesetzlichen Anforderungen schneller reagieren können als bisher möglich. Auf diese Weise verbessern sich die Qualifikationsstandards der Beratenden, so dass mbeon gleichzeitig der Qualitätsentwicklung der MBE dient.

Weiterführende Informationen und Kooperationspartner

Die kostenlose App für Android und iOS kann bei Google Play oder im AppStore heruntergeladen werden. Weiterführende Informationen gibt es auf der Website des Projekts.

Neben dem DRK beteiligen sich Beraterinnen und Berater der Verbände Bund der Vertriebenen (BdV), Deutscher Caritasverband (DCV), Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPWV) an dem Projekt. Die finanziellen Mittel zur Durchführung stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) zur Verfügung.

Kontakt: Claudia Müller

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