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mbeon – Migrationsberatung geht online

DRK

Seit 2015 ist das DRK federführend für die Entwicklung und Implementierung des Projekts „mbeon“ (MBE-online) verantwortlich. Im Rahmen des Projekts können sich zugewanderte Menschen per App von einer Beraterin oder einem Berater aus der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) beraten lassen. Das Pilotprojekt wird derzeit in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg durchgeführt und soll in 2019 auf das ganze Bundesgebiet ausgeweitet werden. Aktuell sind 73 Beratende mit diversen Sprachkenntnissen in der Online-Beratung eingesetzt. Die App ist in den Sprachen Deutsch und Englisch, sowie in Kürze auf Arabisch und Russisch verfügbar.

Zugänge erleichtern – erfolgreich beraten

Mit "mbeon" wird das bestehende Netz an Beratungsstellen um die Möglichkeit einer Online-Beratung erweitert. Ziel ist eine effizientere und serviceorientiertere Beratung. Das Online-Angebot erleichtert die Kontaktmöglichkeiten für Ratsuchende, für die die MBE-Beratungsstellen schwer erreichbar sind. Zusätzlich können nach einem erfolgten face-to-face Beratungsgespräch ohne Aufwand Nachfragen gestellt oder Dokumente geteilt werden.

Auf Fachebene bietet „mbeon“ den Beratenden die Möglichkeit der kollegialen Beratung und des gegenseitigen Coachings. Über eine Forumsfunktion kann gemeinsam auf Gesetzestexte, Kommentierungen sowie Handreichungen zugegriffen und fachlich diskutiert werden. Die MBE wird durch "mbeon" schneller auf Veränderungen in der Beratungspraxis oder bei neuen gesetzlichen Anforderungen reagieren können als bisher. Auf diese Weise verbessern sich auch die Qualifikationsstandards der Beratenden, so dass "mbeon" gleichzeitig der Qualitätsentwicklung der MBE dient.

Weiterführende Informationen und Kooperationspartner

Die kostenlose App kann im Google Play Store oder im AppStore heruntergeladen werden. Weiterführende Informationen gibt es auf der mehrsprachigen Webseite mbeon.de und der Facebook-Seite facebook.com/mbeon.chat/ des Projekts.

Neben dem DRK beteiligen sich Beraterinnen und Berater des Bundes der Vertriebenen (BdV), des Deutschen Caritasverbandes (DCV) und des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV) an dem Projekt. Weitere Träger der MBE sind herzlich eingeladen, ebenfalls mitzuwirken. Die finanziellen Mittel zur Durchführung stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) zur Verfügung, betreut und verwaltet wird das Projekt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

 

 

Kontakt: Claudia Müller, Inga Matthes, Elena Lukinykh

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