Welcome_Ines-Petzold-DRK.jpg Ines Petzold / DRK

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  2. Inklusion & Vielfalt

Flucht & Migration

Flucht und Migration ist ein weltweites Phänomen, welches die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegungen verbindet. Nicht nur in den Herkunftsländern und auf den Fluchtrouten ist die Bewegung aktiv, sie bietet in den unterschiedlichen Ländern auch eine Vielzahl von Angeboten, um Menschen zu unterstützen.

In Deutschland hat die Unterstützung von zugewanderten Personen eine lange Tradition im DRK und zwar unabhängig von der sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu bestimmten Bevölkerungsgruppen, dem Aufenthaltsstatus oder der Religionszugehörigkeit. Das DRK unterstützt Migrantinnen und Migranten, EU-Bürgerinnen und Bürger, Geflüchtete oder Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität. Das DRK unterstützt alleinig nach dem Maß der Not.

Arbeiten Sie zu gleichen Themen und wollen Sie mit uns ins Gespräch kommen, dann sprechen Sie uns gerne an.

  • Veranstaltungen
    Miriam Schmidt / DRK
    Die Themen der Veranstaltungen richten wir nach den Bedarfen unserer Gliederungen aus.

    Die Qualifizierung von Mitarbeitenden ist ein zentrales Thema auf allen Ebenen des Verbandes. Das DRK-Generalsekretariat bietet im Themenfeld Flucht und Migration unterschiedliche bundeszentrale Fortbildungen sowie Fachtage an. Angesprochen sind je nach thematischem Schwerpunkt vor allem Beraterinnen und Berater, Mitarbeitende in Unterbringungseinrichtungen sowie Projektverantwortliche. Prägten in den letzten Jahren rechtliche Fragestellungen unsere Angebote, beobachten wir derzeit ein verstärktes Interesse am Austausch insbesondere zu integrationsfördernden Maßnahmen.

    Um die Mitarbeitenden vor Ort besser informieren zu können, haben wir einen Newsletter eingerichtet. Darin finden sich nicht nur Ankündigungen unserer Veranstaltungen und Hinweise auf unsere Veröffentlichungen wieder. Es werden auch aktuelle fachpolitische Diskussionen oder Gesetzesvorhaben aufgearbeitet.

    Kontakt: Rüdiger Fritz & Nadja Saborowski

  • Anwaltschaftliche Interessensvertretung
    Miriam Schmidt / DRK
    Nilgün Özel, Vizepräsidentin des Landesverbandes Westfalen-Lippe, im Gespräch beim "Fachtagung: Interkulturelle Öffnung – für Macher!"

    Im Rahmen unserer anwaltschaftlichen Interessensvertretung setzen wir uns für die Rechte von Geflüchteten und anderen Migrantinnen und Migranten als Teil der Gesellschaft ein. Dabei werben wir sowohl dafür, bestehende Rechte von Geflüchteten anzuerkennen und zu respektieren, als auch dafür, die Selbstständigkeit und gleichberechtigte Teilhabe zu fördern. In Gremien, Netzwerken, Veranstaltungen und politischen Gesprächen bringen wir unsere Anliegen ein. Wir zeigen, welche zum Teil nicht absehbaren Folgen bestimmte Gesetzesvorhaben oder Verwaltungshandlungen für die Menschen vor Ort haben und erarbeiten möglichst gemeinsam Lösungsvorschläge.

    Für diese Arbeit ist der enge Austausch mit den DRK-Landesverbänden und Gliederungen wichtig und notwendig. Nur wenn wir um Missstände wissen, können wir uns für Veränderungen einsetzen. Dies tun wir öffentlichkeitswirksam mit Pressemitteilungen und Stellungnahmen oder aber in Hintergrundgesprächen.

    Kontakt: Sabine Heck & Nadja Saborowski

  • Arbeitsmarktintegration
    DRK / NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge
    Handbuch für Ehrenamtliche: Wie kann ich Geflüchtete bei der Arbeitssuche unterstützen?

    Für Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund gibt es vielfältige Schwierigkeiten, auf dem formalisierten deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Dies betrifft beispielsweise die Anerkennung beruflicher Qualifikationen und den Zugang zu ausbildungsfördernden und berufsvorbereitenden Angeboten. Wir sehen, dass viele gesellschaftliche Akteure und Institutionen auf diese Situation reagieren und versuchen Barrieren abzubauen. Dieses Engagement der Zivilgesellschaft, wie auch von Unternehmen, Arbeitsagenturen und Jobcentern gilt es zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Als Bundesverband versuchen wir das zu unterstützen mit Kooperationsbeziehungen zur Bundesagentur für Arbeit (BA), zu Unternehmen und Initiativen der Wirtschaft sowie über Fachtagungen oder Handreichungen für das DRK. Als Pilotprojekt entwickeln wir mit DRK-JobLotse ein übertragbares Konzept für das DRK vor Ort – bei Interesse sprechen Sie uns an.

    Kontakt: Rüdiger Fritz

  • Zusammen stark! – Projekte zur Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingshilfe
    Christiane Schwausch
    Absprachen, Planungen und Austausch sind für das reibungslose Funktionieren des Ehrenamtes im DRK unerlässlich.

    Die Projekte im Bereich der Ehrenamtskoordination tragen entscheidend zum Erhalt des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe bei. Durch sie können dringend benötigte Angebote zur Qualifizierung, zur Selbstsorge bei Überlastung und Vernetzung umgesetzt werden. Ein Schwerpunkt des ehrenamtlichen Engagements liegt aktuell auf der Begleitung und Unterstützung Geflüchteter bei der Suche nach Wohnraum, Ausbildung, Arbeit und in der Sprachmittlung. Das DRK ist in elf Landesverbänden an 27 Projektstandorten an der Projektumsetzung beteiligt. Gefördert werden die Projekte durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Nähere Informationen zu einzelnen Projekten finden Sie auf der Website flüchtlingshelfer.info

    Kontakt: Tatjana Moser

  • Zusammen stark! - Projekte zum Empowerment geflüchteter Frauen
    Tatjana Moser / DRK
    Kunst-Gruppen als ein Freizeitangebot für geflüchtete Frauen

    Zur Unterstützung besonders schutzbedürftiger Personen nach der EU-Aufnahmerichtlinie 2013/33 gibt es an elf Projektstandorten des DRK spezielle Angebote für Frauen und Kinder in Unterkünften und im Sozialraum. Die Beratungs- und Bildungsangebote reichen von psychosozialer Krisenintervention bis zur Vermittlung an weiterführende Hilfsangebote. In Form von Selbsthilfegruppen, Eltern-Kind-Gruppen oder Frauen-Cafés werden Schutz- und Entwicklungsräume für besonders schutzbedürftige Personen geschaffen.

    Ziel der Projekte ist die psychosoziale Stabilisierung und Unterstützung bei der Integration vor Ort. Gefördert werden die Projekte von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

    Kontakt: Tatjana Moser

  • Patenprojekt „Menschen stärken Menschen“
    BMFSFJ
    Menschen stärken Menschen

    Kennenlernen kann man sich nur im alltäglichen Miteinander. Deshalb unterstützt das DRK seit 2016 Patenschaften zwischen geflüchteten und hier lebenden Menschen mit dem Förderprogramm Menschen stärken Menschen des BMFSFJ.

    Ziel des Programms ist, durch persönlichen Kontakt auf Augenhöhe voneinander zu lernen, langfristige Beziehungen oder Freundschaften aufzubauen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ganz konkret zu ermöglichen. Die Patenschaften können als Einzel- oder Familienpatenschaften geschlossen werden. Häufige Themen in den Tandems sind Sprachmittlung, Begleitung und Unterstützung im Alltag und mit Behörden, Unterstützung bei Ausbildungs- und Jobsuche oder gemeinsame Freizeitgestaltung. Im DRK wurden seit Beginn des Programms rund 3000 Patenschaften gestiftet.

    Kontakt: Tatjana Moser

  • Relocation - Projekt zur Ausgestaltung humanitärer Aufnahmeprogramme
    Gerhard Westrich / DRK
    Dolmetscherinnen und Dolmetscher sind im Gespräch mit Geflüchteten unverzichtbar.

    Im Rahmen des Projekts „Action of Red Cross for integration of reallocated and resettled persons“ (ARCI) werden die Rahmenbedingungen für die Aufnahme von Geflüchteten, die aus Griechenland und Italien nach Deutschland umgesiedelt wurden, untersucht. So sollen unter anderem anhand von Befragungen von Geflüchteten und beteiligten Akteuren, wie z.B. Fachkräfte und Experten, Vorschläge zur Ausgestaltung humanitärer Aufnahmeprogramme in Deutschland, wie das Relocation-Programm, erarbeitet werden. Dabei werden auch die Erfahrungen aus anderen Programmen wie dem Resettlement-Programm berücksichtigt. Ziel des Projektes ist es, die Integration von Geflüchteten zu unterstützen und die Vernetzung der beteiligten Akteure zu fördern.

    Das DRK beteiligt sich seit Januar 2018 an dem auf zwei Jahre ausgelegten Projekt der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes (IFRK) mit den Projektpartnern Bulgarisches Rotes Kreuz und Kroatisches Rotes Kreuz. Die transnationale Komponente des Projektes bietet die Möglichkeit eines Erfahrungsaustauschs und Perspektivenwechsels. Gefördert wird das Projekt durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union. 

    Infoflyer zum Projekt (Stand Juni 2018)

    Kontakt: Yasemin Bekyol

  • Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)
    Alexander Sell / DRK
    In bundesweit 97 Hauptberatungsstellen und 71 Außenberatungsstellen sind insgesamt 168 Migrationsberaterinnen und -berater für das DRK tätig.

    Die „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer“ (MBE) ist ein bundesweites Programm mit Beratungsstellen für neu zugewanderte Menschen in Deutschland. Das Programm wurde 2005 vom Bundesministerium des Inneren, Heimat und Bau ins Leben gerufen. Allein im DRK beraten rund 170 Mitarbeitende in über 150 Beratungsstellen Menschen zu Fragen des Arbeitsmarktzugangs, des Aufenthaltsrechtes oder unterstützen im Umgang mit Behörden. Sie arbeiten dafür mit Jobcentern, Arbeitsagenturen, Deutschkursträgern, Sozial-, Wohnungs- und Ausländerämtern sowie den Jugendmigrationsdiensten zusammen.Die Grundlage bildet eine vertrauliche und kultursensible Beratung. Im Jahr 2017 konnten so rund 34.000 Personen zu Integrationsfragen beraten werden.

    Der Bundesverband übernimmt die Koordinierung des Programms und bietet eine Vielzahl an Fortbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für die Beraterinnen und Berater an.

    Kontakt: Martin Pohlit & Saskia Helbig

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  • mbeon - Migrationsberatung online
    mbeon - Logo

    mbeon ist eine mobile Beratungsmöglichkeit für erwachsene Zugewanderte in Deutschland. mbeon unterstützt Menschen mit Migrationsgeschichte, ihr Leben in Deutschland selbstbestimmt gestalten zu können. Auf der Informationsplattform können sich erwachsene Zugewanderte online über relevante Themen, wie z.B. Wohnen, Arbeit, Beruf, Gesundheit oder Deutschlernen, informieren. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, per App mit Beraterinnen und Beratern zu chatten und sich online in den Sprachen Englisch, Arabisch, Russisch und Deutsch beraten zu lassen.

    Kontakt: Claudia Müller

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  • Weitere Beratungsangebote
    DRK
    Nicht nur Fachhandreichungen und Arbeitshilfen sondern auch Broschüren zum Selbstverständnis sind gefragt.

    Ein Schwerpunkt der Tätigkeit des DRK im Bereich der Migrations- und Flüchtlingsarbeit liegt auf der sozialen und rechtlichen Beratung von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten. Bundesweit gibt es 318 Beratungsstellen des DRK mit knapp 570 Mitarbeitenden. Diese haben unterschiedliche Beratungsschwerpunkte und Zielgruppen und sind kommunal-, landes- oder bundesgefördert. Das Beratungsangebot umfasst ein weites Spektrum von Themen: Asylverfahren, aufenthaltsrechtliche Verfestigung, Familienzusammenführung, Rückkehr, sozialrechtliche Ansprüche, Schule, Ausbildung, Arbeit und Wohnen. Die Beratung ist prinzipiell ergebnisoffen, unabhängig, transparent, freiwillig und vertraulich.

    Um die Qualität der Beratungsarbeit zu gewährleisten und die Beraterinnen und Berater in dieser anspruchsvollen Tätigkeit zu unterstützen, bedarf es regelmäßiger Fortbildungs- und Reflexionsangebote, die sowohl die fachliche und beraterische Kompetenz der Mitarbeitenden weiterentwickeln, als auch der notwendigen Selbstfürsorge Raum geben. Hier gibt es zahlreiche Aktivitäten und eine Vielzahl an Formaten auf allen Ebenen des Verbandes.

    Kontakt: Nadja Saborowski

  • Psychosoziale Angebote
    DRK
    Der Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten ist noch immer ein gefragtes Fortbildungsthema.

    Menschen auf der Flucht haben zum Teil in ihren Herkunftsländern zum Teil auch auf der Fluchtroute schwer belastende Erfahrungen gemacht. Sind sie zu Beginn des Ankommens in Deutschland häufig noch angespannt und mit der Orientierung beschäftigt, kommt mit der Ruhe oft die psychische Belastung zu Tage. In diesen Fällen können psychosoziale Angebote stabilisierend wirken. Einige brauchen darüber hinaus eine weiterführende psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Neben eigenen Angeboten in Psychosozialen Zentren, geht es uns vor allem darum, die Mitarbeitenden in der Beratung oder der Unterbringung für das Thema zu sensibilisieren. Umgang mit traumatisierten Menschen ist weiterhin ein Thema im Verband, welches mit Schulungen und Seminaren immer wieder aufgegriffen wird.

    Des Weiteren setzt sich das DRK im Rahmen der Interessensvertretung dafür ein, dass die besonderen Bedarfe von Folterüberlebenden und psychisch erkrankten Menschen im Rahmen der Aufnahmebedingungen und im Asylverfahren berücksichtigt werden.

    Kontakt: Nadja Saborowski

  • Unterbringung von Geflüchteten
    DRK
    Fachtag Unterbringung von Geflüchteten

    Das DRK ist derzeit in über 123 Einrichtungen bundesweit sowie in 24 Jugendhilfeeinrichtungen aktiv. Nicht immer ist dabei das DRK Betreiber der Einrichtung. Häufig werden Dienstleistungen wie die Sozialbetreuung übernommen. Vor allem im Bereich der Unterbringung ist das weiterhin hohe Engagement ehrenamtlicher Unterstützerinnen und Unterstützer spürbar. Dabei geht es nicht nur um die Freizeitgestaltung, Ehrenamtliche übernehmen auch gerne die Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner zu Terminen und helfen in Fragen des täglichen Lebens weiter. Die Ehrenamtskoordination übernimmt dabei eine wichtige Funktion für die Nachhaltigkeit des Engagements ein.

    Als Partner der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ setzt sich das DRK für die Umsetzung der gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium, UNICEF und weiteren Partnern erarbeitenden Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften ein.

    Kontakt: Nadja Saborowski

  • Suchdienst
    li. Helmuth Pirath/Keystone, re. Marko Kokic/WHO

    Suchen. Verbinden. Vereinen.

    Der DRK-Suchdienst unterstützt Menschen, die durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration von ihren Nächsten getrennt wurden. Er hilft, Angehörige zu finden, sie wieder miteinander in Kontakt zu bringen und Familien zu vereinen. Der Suchdienst ist seit über 150 Jahren eine Kernaufgabe der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Das humanitäre Recht auf die Einheit der Familie beinhaltet auch, das Schicksal von Familienangehörigen zu erfahren.

    An den DRK-Suchdienst-Standorten Hamburg und München, in den DRK-Landesverbänden sowie bundesweit in rund 90 Suchdienst-Beratungsstellen der DRK-Kreisverbände werden Betroffene kompetent beraten und betreut. Mehr Informationen, unseren Newsletter sowie Kontaktdaten finden Sie auf der Website des Suchdienst.

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