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SUMMARY:Wer Wehrpflicht sagt, muss auch für zivilen Ersatzdienst sorgen!
DESCRIPTION:Musterung für Männer, die ab dem 1. Januar 2008 geboren sind, a
 ttraktive Angebote wie kostenloser Erwerb des Führerscheins: das neue Wehrd
 ienstgesetz setzt auf Freiwilligkeit – noch. Doch eine Rückkehr zu einer We
 hrpflicht ist ausdrücklich möglich. Was heißt das für das grundgesetzlich v
 erbriefte Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen?\n\nDas B
 ild des Zivildienstleistenden hatte sich in der Bundesrepublik über die Jah
 rzehnte hinweg gewandelt: anfangs als Drückeberger beschimpft, wurde später
  auf den selbstlosen Einsatz junger Menschen für die Gemeinschaft verwiesen
 . Und heute? Welche Vorstellungen eines zivilen Ersatzdienstes sind in Zeit
 en internationaler Spannungen und der Gefahr militärischer Auseinandersetzu
 ngen konsensfähig? Wie attraktiv soll er als Alternative sein?\n\nZivildien
 st hatte bis zur Aussetzung der Wehrpflicht 2011 ganz verschiedene Gesichte
 r, von Schreibstubenjobs bis zur Intensivpflege. Für manche junge Menschen 
 war dies eine vorgezogene Ausbildung, andere wurden mit einer sozialen Real
 ität konfrontiert, die ihnen sonst fremd geblieben wäre. Zwischen echtem Fr
 iedensdienst und preiswerter Arbeitskraft reichten die Deutungen. Lässt sic
 h auch in Zeiten der „Kriegstüchtigkeit“ damit die Utopie einer befriedeten
  Welt wachhalten?\n\nEs braucht auch jemand, der Stellen für Zivildienstlei
 stende anbietet.\n\nWie bereiten sich die größeren sozialen Player derzeit 
 vor? Wieviel Bedarf haben sie überhaupt? Und wie attraktiv kann und soll de
 r Zivildienst in ihren Augen sein?
LOCATION:Deutsches Rotes Kreuz e.V. - Generalsekretariat
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