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Mitwirken an einem zukunftsfähigen Gemeinwesen

Sabine Skutta / DRK
Jede Analyse beginnt mit aufmerksamem Hinschauen.

Das Team antizipiert, analysiert und bewertet relevante gesellschaftliche Trends, die die Freie Wohlfahrtspflege beeinflussen. Wir regen den Diskurs mit Fach- und Führungskräften innerhalb des DRK, in der Politik und in Verbänden und Institutionen an:  über ein zukunftsfähiges Gemeinwesen mit einer modernen und leistungsfähigen Freien Wohlfahrtspflege. Wir organisieren dazu Veranstaltungen und bringen die Sicht des DRK mit eigenen Beiträgen auf vielen Wegen in die gesellschaftliche Diskussion ein. Unsere Positionen zu den Querschnittsthemen und zu den Zukunftsthemen der Wohlfahrtspflege und der Sozialpolitik erarbeiten wir dabei gemeinsam mit unseren Partnern in den DRK-Mitgliedsverbänden und stellen sich, dass die Belange derjenigen, im Interesse derer wir arbeiten, Ausgangspunkt unserer Stellungnahmen sind.

Bei all dem legen wir die Grundsätze und Werte der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zugrunde.

Das Team hat sich in Clustern zu Themen organisiert, die wir mit jeweils mehreren Kolleginnen oder Kollegen aus vielfältiger Perspektive bearbeiten.

  • Inklusive Gesellschaft

    Nach unserem Inklusionsverständnis soll jeder Mensch ein selbstbestimmtes Leben in seinem gewählten gesellschaftlichen Umfeld führen können. Nicht der einzelne Mensch muss sich anpassen, sondern die Gesellschaft: Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Barrieren zu beseitigen, die Menschen ausschließen oder behindern. Jeder Mensch muss darin unterstützt werden, seine Teilhabe wahrnehmen zu können. Damit wollen wir eine Gesellschaft stärken, in der die Gleichheit aller Menschen in Bezug auf ihre Rechte anerkannt ist und in der alle Menschen, insbesondere die schwächeren und verletzlichen, ihre Rechte wahrnehmen.

    In unserem Team bearbeiten wir das Thema inklusive Gesellschaft aus verschiedenen Perspektiven. Einerseits unterstützen wir im DRK die Umsetzung von Diversity Management als Organisationsentwicklungsprozess. Hierbei legen wir einen Schwerpunkt auf interkulturelle Öffnung. Daneben arbeiten wir teamübergreifend zum Thema Empowerment von denjenigen, die in besonderer Weise dem Risiko von Ausgrenzung und Marginalisierung ausgesetzt sind: junge Menschen, Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung, Menschen mit Behinderung.  

  • Wohlfahrt in der EU und international
    Fabian Matschke / DRK
    Plenum beim DRK-MachCamp, dem »Cross Media Day«

    Die Wohlfahrtspflege des DRK ist eine zentrale Säule unseres demokratischen Gemeinwesens. Ihre Rolle bei der Umsetzung von Menschenrechten wollen wir im gesellschaftspolitischen Diskurs in Deutschland, in der EU und auf internationaler Ebene deutlich machen. Wir entwickeln mit Blick auf Erfahrungen und Trendanalysen die Vorstellungen des DRK zu einer zukunftsorientierte Veränderung der Strukturen sozialer Absicherung und sozialer Hilfe. Wir beteiligen uns an der Weiterentwicklung von Gesetzen und Regelwerken in Deutschland und in der EU.  Wir unterstützen unsere Verbände im DRK, ihre Rolle als anwaltschaftliche Vertreter für eine menschliche Gesellschaft auf Landesebene und auf kommunaler Ebene sichtbar wahrzunehmen.

  • Soziale Innovation und Digitalisierung

    Die Digitalisierung ist derzeit der größte Treiber für den gesellschaftlichen Wandel. Im Cluster "Soziale Innovation & Digitalisierung" analysieren und begleiten wir diesen Wandel, um ihn gemeinsam mit den Trägern der DRK-Wohlfahrt auf Landesebene und vor Ort sowie mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu gestalten.

    Wir sensibilisieren im DRK für die Relevanz dieses noch etwas abstrakten Themas, wir entwickeln Strategien und Positionen für das DRK und wir mischen uns in den fachpolitischen Diskus ein. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung sozialer Innovation, deren Entwicklung durch den digitalen Wandel sehr beschleunigt wurde. Neue Ideen und wirksame Projekte für ein gutes, sicheres Leben im digitalen Zeitalter -- das sind die Innovationen, die wir im DRK erproben und und zur Transferreife entwickeln. Denn schließlich wird Innovation erst dann sozial, wenn ihre Wirkung sich verbreitet und damit skaliert.

  • Gesundheitsförderung und Resilienz
    Tom Maelsa / DRK
    Come Together bei der Abendveranstaltung »Insight DRK«

    In der Gesundheitsförderung legt das DRK seit langer Zeit seinen Schwerpunkt auf das Leben von Senioren: Wir erreichen mit unseren Gesundheitsprogrammen wöchentlich ca. 300.000 alte Menschen.

    In Zukunft wollen wir Gesundheitsförderung noch mehr zum Querschnittsthema machen, damit in mehr sozialen Angeboten des DRK das Wohlbefinden unserer Zielgruppen ebenso wie unserer Mitarbeitenden im Blick ist und mit konkreten Maßnahmen in ihrem Alltag unterstützt wird. Das Konzept der Resilienz - verstanden als Kraft von Menschen, Herausforderungen des Lebens gesund zu bewältigen - leitet uns dabei. Wir wollen die Gesundheitskräfte von mehr Menschen in mehr Feldern der sozialen Arbeit stärken.

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