++ Neues Förderprogramm für E-Mobilität in Sozialen Diensten. Erste Förderrunde bis 31.12.2020 ++

Neues Förderprogramm für E-Mobilität in Sozialen Diensten

Stand 02.11.2020: Die Bundesregierung unterstützt im Rahmen des Corona-Konjunkturprogramms die Umstellung der im Gesundheits- und Sozialwesen eingesetzten Fahrzeugflotten auf Elektrofahrzeuge. Dazu hat das Bundesumweltministerium (BMU) das Förderprogramm"Sozial & Mobil" mit einem Gesamtfördervolumen von 200 Mio. Euro ins Leben gerufen. Das Programm wird von 2020 bis 2022 soziale Dienste bei der Umrüstung ihrer Fahrzeugflotten auf E-Mobilität und dem Aufbau einer für den Betrieb der Fahrzeuge notwendigen Ladeinfrastruktur unterstützen. Ab sofort können Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen die Förderungen beantragen. 

> Direkt zum Flottenaustauschprogramm "Sozial & Mobil"

  • Was kann gefördert werden?  

    Das BMU fördert die Beschaffung (Kauf) rein batterieelektrischer Neufahrzeuge (BEV1) Zuwendungsfähig sind folgende Ausgaben:   

    • Die gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor durch den Elektroantrieb entstehenden Investitionsmehrausgaben.  

    • Ausgaben für die Beschaffung der für den Betrieb der Fahrzeuge notwendigen Ladeinfrastruktur (LIS) – nur bei Förderung gemäß De-minimis-Verordnung (vgl. Ziff. 4.1.2) 

    Was nicht?  

    Weitere mit der Beschaffung der Fahrzeugflotte in Zusammenhang stehende Kosten werden nicht gefördert. 

  • Ist meine Organisation antragsberechtigt?

    Antragsberechtigt sind im Gesundheits- und Sozialwesen tätige Organisationen und Unternehmen (gemäß Wirtschaftszweigklassifikation Q). Auch Leasinggeber, die an solche Organisationen und Unternehmen verleasen sind unter bestimmten Voraussetzungen antragsberechtigt.

  • Wie wird mein Vorhaben gefördert?

    Allgemein:  

    • Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt.  

    • Eine Kumulierung der Förderung mit dem Umweltbonus ist möglich. Die förderfähigen Ausgaben für die Beschaffung eines rein batterieelektrischen Fahrzeuges sowie die Fördersumme vermindern sich im Fall der Kumulierung mit dem Umweltbonus jedoch um den Bundesanteil des Umweltbonus.  

    Zwei Möglichkeiten der Förderung:

    Die Förderung kann gewährt werden: 

    • für die Beschaffung batterieelektrischer Fahrzeuge und der notwendigen Ladeinfrastruktur als nicht rückzahlbare Festbetragsfinanzierung im Rahmen der De-minimis-Beihilfe nach der De-minimis-Verordnung.  

      • Die förderfähigen Ausgaben der Beschaffung eines rein batterieelektrischen Fahrzeuges (BEV) betragen pauschal 10.000 €

      • Die förderfähigen Ausgaben einer Wallbox (AC) bis 22 kW betragen pauschal 1.500 €

      • Die förderfähigen Ausgaben einer Ladesäule (AC) bis 22 kW betragen pauschal 2.500 €

    • für die Beschaffung batterieelektrischer Fahrzeuge als nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung im Rahmen des Abschnitt 7, Artikel 36 Allgemeinen Gruppenfreistellungs-verordnung AGVO. Eine Förderung von Ladeinfrastruktur erfolgt im Rahmen dieser Förderung nicht.  

      Anteilsfinanzierung dieser Ausgaben beträgt für 

      • große Unternehmen bis zu 40 Prozent

      • mittlere Unternehmen bis zu 50 Prozent.  

      • kleine Unternehmen bis zu 60 Prozent.  

    Weitere Voraussetzungen für die Förderung entnehmen Sie bitte dem Förderaufruf.  

  • Was muss ich bei der Antragsstellung beachten?

    Das Antragsverfahren erfolgt einstufig über das elektronische Antragssystem easy-Online direkt durch den Antragstellenden. Der Antrag muss im Nachgang durch den Antragstellenden ausgedruckt, rechtsverbindlich gezeichnet und mit Anhängen an den Projektträger (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH) versandt werden.  

    Für die erste Förderrunde können Anträge bis zum Stichtag 31. Dezember 2020 eingereicht werden, für weitere Förderrunden jeweils zum 1. März des Jahres (letztmaliger Stichtag: 1. März 2022). 

  • Fragen?

    Antworten auf die meistgestellten Fragen rund um das Förderprogramm und die Antragstellung finden Sie hier.  

    Fragen zur Antragstellung können von den Antragstellenden direkt an den vom BMU benannten Projektträger gerichtet werden: 

    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT)  
    Bereich Mobilität der Zukunft und Europa (MZE)  
    Berlin Telefon: 030 310078-5660  
    E-Mail: elmo(at)vdivde-it.de 

    Mit allen weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns!  

  • Sozial & Mobil im Deutschen Roten Kreuz

    Da es für uns alle ein neues Förderprogramm ist, und wir Erfahrungen sammeln möchten, wie das Förderprogramm im Verband angenommen wird und welche Herausforderungen bei der Antragstellung bestehen, freuen wir uns über Ihre Fragen und Rückmeldungen!

Ansprechpartnerin im Generalsekretariat

Ansprechpartnerin im Generalsekretariat

Celia Soltek

Celia Soltek ist als Referentin für Finanzierung & Impact zuständig für Gremienarbeit und die strategische Weiterentwicklung des Themas „Finanzierung sozialer Arbeit“. Aufbauend auf ihren Erfahrungen in der Organisationsentwicklung gemeinnütziger Akteure schaut sie mit den beteiligten Stakeholdern auf die Prozesse und Angebote in den Bereichen Förderwesen und Wirtschaftsplanung und passt diese an die Bedarfe im Verband an. Celia Soltek hat Public Administration und Politikwissenschaft in Münster, Lille und Berlin studiert. 

C.Soltek(at)drk.de
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