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Kinder- und Jugendschutz

Das Deutsche Rote Kreuz e.V. setzt sich aktiv für den Schutz von Kindern und Jugendlichen ein. Wir verstehen Kinder- und Jugendschutz als ressortübergreifende Querschnittsaufgabe innerhalb aller Angebote und Dienste und als ein Qualitätskriterium unserer Arbeit in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

Sensibilisierung in unseren Gliederungen

Mascha Angrick / DRK
DRK Handreichung zum Bundeskinderschutzgesetz

Wir konzipieren verschiedene Fortbildungsangebote, Arbeitsmaterialien und Veranstaltungen, um das pädagogische Fachpersonal des DRKs zu schulen. Unsere 2013 erschienene Arbeitshilfe zum Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) sensibilisiert für den Kinderschutz in Deutschland und unterstützt unsere Gliederungen bei der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG).

Stärkung des Kinder- und Jugendschutzes auf Bundesebene

Auf Bundesebene vernetzen wir uns mit anderen Akteuren, arbeiten gemeinsam in Gremien und Arbeitskreisen zusammen und bringen unsere Expertise in politischen Gesprächen ein. Das vielfältige Wissen aus der Praxis hilft uns als Gesamtverband, uns u.a. für Reformen und Veränderungen im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes einsetzen und diesen zu stärken.

  • Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften

    Kinder, Jugendlichen und Frauen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, werden am Anfang häufig in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Als Nationale Hilfsorganisation betreuen wir als DRK viele Flüchtlingsunterkünfte, der Schutz der uns anvertrauten Personen ist dabei eines unsere wichtigsten Grundsätze. 

    Unter dem Dach der Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" hat das DRK zusammen mit dem BMFSFJ, UNICEF und anderen Verbänden gemeinsame "Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" erarbeitet. Diese bilden erstmals eine bundesweit einheitliche Grundlage, um den Schutz von Kindern, Jugendlichen, Frauen und anderen besonders schutzbedürftigen Personen vor Gewalt sowie den Zugang zu Bildungsangeboten und psychosozialer Unterstützung in Flüchtlingsunterkünften zu verbessern. Auf der Seite der Bundesinitiative finden sich auch noch weitere Arbeitsmaterialien. 

    Aus der Bundesinitiative ist das weiterführende Projekt "Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften" (DeBUG) entstanden. Dabei handelt es sich um ein trägeroffenes Angebot, dass das Ziel verfolgt, Flüchtlingsunterkünfte sowie Betreiber- und Trägerorganisationen bei der Verbesserung des Gewaltschutzes zu unterstützen. Hierfür werden „Multiplikator*innen für Gewaltschutz“ auf Landesebene eingesetzt. Die Multiplikator*innen unterstützen Flüchtlingsunterkünfte bei Aufbau und Umsetzung von Strukturen für Gewaltschutz.

    Das Projekt DeBUG ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Das DRK betreut die Regionen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie Schleswig-Holstein und Hamburg.

    Weitere Links und Arbeitsgrundlagen zum Thema:

Kontakt: Mascha Angrick

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