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Potenzial des Innovationstransfers in der Wohlfahrtsarbeit nutzen

Vier Personen besprechen ein Vorhaben mithilfe eines Modells
Foto: Andre Zelck, DRK e. V.

Unsere Forderung

Verstärkte Nutzung des großen Transferpotentials der bundesweit tätigen Wohlfahrtsorganisationen durch eine Förderung des Projekt- und Ideentransfers 

Die Träger des DRK reagieren häufig mit sozialen Innovationen auf gesellschaftliche Herausforderungen. Diese Innovationsfreudigkeit wird in der Form von bundes- und landesweiten Preisen und Auszeichnungen manchmal auch gewürdigt und durch diverse Förderprogramme teilweise gefördert.

Vernachlässigt wird dabei aber das große Transferpotential lernender Organisationen wie dem DRK und anderen Wohlfahrtsorganisationen.

Je größer der Bedarf vor Ort dafür ist, desto zahlreicher entwickeln die Träger innovative Ansätze und Projekte (Skalierung). Die Wirkung dieser Innovationen könnte aber um ein Vielfaches gesteigert werden, wenn der Ideentransfer innerverbandlich und darüber hinaus gefördert würde.

Dazu sollte sich die Finanzierung von Projekten nicht allein am Wachstumspotential orientieren sondern auch die Transferierbarkeit – ob ein Projekt auch anderswo und/oder von einem anderen Träger umsetzbar ist – ins Kalkül ziehen.

Auch die finanzielle Förderung und ideelle Wertschätzung von Transferpartnerschaften kann dazu beitragen, gesellschaftliche Innovationen weiterzuverbreiten. Transferpartnerschaften zielen darauf ab, ein Projekt an einem anderen Ort und/oder bei einem anderen Träger ein zweites, drittes oder xtes Mal umzusetzen.

Außerdem sollten transferierte – und eben nicht nur neu erfundene – Projekte ideelle Wertschätzung erfahren, zunächst zum Beispiel mit einer öffentlichen Würdigung. Im weiteren Verlauf sollte aber auch das positive Wirken durch den Transfer innovativer Lösungen an sich in der Öffentlichkeit hervorgehoben werden.