Zugang zu Sprachangeboten für Geflüchtete von Anfang an

Sprachlehrer und Schüler mit Migrationshintergrund
Foto: Brigitte Hiss, DRK e. V.

Unsere Forderungen

  • Zugang zu Sprachangeboten für alle neu zugewanderten Menschen von Anfang an
  • Ausbau von Angeboten zum Erwerb der deutschen Sprache
  • Schulunterricht für geflüchtete Kinder und Jugendliche von Anfang an
  • Zugang zu Berufsschulen für junge Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren

Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration von Menschen, die nach Deutschland kommen. Alle neu zugewanderten Personen müssen unverzüglich Zugang zu Sprachangeboten erhalten.

Angebote zum Erwerb der deutschen Sprache müssen ausgebaut werden – sowohl in qualitativer wie auch in quantitativer Hinsicht. Kurse müssen bedarfsgerecht und unter Berücksichtigung der individuellen Vorbildung gestaltet und berufs- rsp. ausbildungsbegleitend angeboten werden. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Alphabetisierung und Grundbildung.

Kinder und Jugendliche sollten möglichst bald nach ihrer Ankunft am Schulunterricht in Regelschulen teilnehmen können. Sie müssen mit geeigneten Angeboten auf die Schule vorbereitet und bei der Eingliederung unterstützt werden.

Das DRK regt an, die Zugangsberechtigung für Berufsschulen in allen Bundesländern zu erweitern, um für junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren ein Unterrichtsangebot zu schaffen, das ihre Integrations-Chancen erhöht.