Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexibles Zeitbudget

Junger Vater mit seinem ca. dreijährigen Sohn
Foto: bilderberge, photocase.de

Unsere Forderung

Einführung eines flexiblen Zeitbudgets mit Entgeltleistung von 120 Tagen bis zum 18. Lebensjahr des Kindes

Auch nach der Elternzeit sollten Eltern die Möglichkeit haben, flexibel für ihre Kinder da sein zu können, etwa für Arztbesuche, um Schließzeiten von Kindertagesstätten zu überbrücken, um an Schul-Aktivitäten teilzunehmen und vieles mehr.

Die Sachverständigenkommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung empfiehlt daher die Einführung eines flexiblen Zeitbudgets gekoppelt mit einer echten Entgeltersatzleistung. Das flexible Zeitbudget könnte 120 Tage für jedes Kind bis zur Volljährigkeit betragen und mit Ersatzleistungen in der Höhe des Elterngeldes verbunden sein.

Das flexible Zeitbudget sollte tageweise nutzbar sein, sodass Eltern schnell auf die Bedarfe ihrer Kinder reagieren können, ohne dass längere Erwerbsunterbrechungen entstehen.

Diese neue Regelung würde wesentlich dazu beitragen, Familie und Beruf besser zu vereinbaren.

Alleinerziehende, die nicht auf die Unterstützung eines Partners zählen können, würden von einem Zeitbudget besonders profitieren.