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Recht auf Engagement für jede*n ermöglichen

DRK-Ehrenamtliche helfen bei der Blutspende
Foto: Peter Kolb, DRK e. V.

Unsere Forderungen

Forschungsvorhaben fördern, die darauf hinarbeiten

  • den Anteil von Frauen in ehrenamtlichen Führungspositionen erhöhen.
  • Menschen mit Migrationshintergrund stärker ins Ehrenamt einzubeziehen
  • das Ehrenamt stärker für Menschen mit Behinderungen zu öffnen
  • Alternativen zu vorherrschenden hierarchischen (Leitungs-)Strukturen zu entwickeln
  • das Engagement von Menschen im Übergang in die nachberufliche Lebensphase (aktives Altern) zu fördern
  • das Ehrenamt für neue Formen des Engagements öffnen

Weitere Forderungen

  • Anhand der gewonnenen Forschungserkenntnisse Modellprojekte in der Organisations- und Personalentwicklung durchführen, die neue Ansätze erproben und in die Praxis transferieren
  • Wertschätzung und Anerkennung des Engagements stärken, zum Beispeil mit einer bundesweiten „Engagement-Karte“ (analog zur „Juleica“-JugendleiterCard)
  • Anerkennung von Qualifizierungen, die im Engagement erworben wurden. Anrechnung langjährigen Engagements als Wartesemester für ein Studium

Das ehrenamtliche Engagement ist eine tragende Säule einer verantwortungsbewussten Zivilgesellschaft und ein konstitutives Merkmal des DRK. Engagement stärkt Demokratie.

Ehrenamtlich Engagierte gehen einer sinnstiftenden Tätigkeit nach, bei der sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen können, mannigfaltige Kompetenzen erwerben, Gemeinschaft erleben und soziale Kontakte pflegen.

Das Engagement hat in den letzten Jahren insgesamt zugenommen. Das ist erfreulich, denn Engagement kann dazu beitragen, soziale und gesellschaftliche Disparitäten auszugleichen. Doch leider sind nicht alle Bevölkerungsgruppen gleich beteiligt.

Wenn es nicht gelingt, möglichst allen Menschen ein Engagement zu ermöglichen, werden die bestehenden Ungleichheiten eher verfestigt und verstärkt. Um das „Recht auf Engagement für jede*n“ umzusetzen, braucht es geeignete Rahmenbedingungen, Angebote und Zugänge für bislang unterrepräsentierte Gruppen.

Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen und auch Frauen sind im Ehrenamt sind unterrepräsentiert, Letztere insbesondere in ehrenamtlichen Führungspositionen.