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Digitalisierung der Wohlfahrtsarbeit unterstützen

Drei Frauen bei einem Computerkurs
Foto: Steffen Freiling, DRK e. V.

Unsere Forderung

Bereitstellung eines langfristigen Bundesprogramms zur Unterstützung der Digitalisierung der Wohlfahrtsarbeit in Deutschland

Die Digitalisierung setzt einen Kulturwandel in allen Bereichen der Gesellschaft in Gang. Sie wird auch die Arbeit von Organisationen wie dem DRK, die wertebasiert und gemeinwohlorientiert soziale Dienstleistungen erbringen und in Krisen zuverlässig Unterstützung leisten, in hohem Maße verändern.

Um diese Veränderungen als Chance für eine Arbeit zu nutzen, die ausgegrenzte Menschen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das demokratische Miteinander in den Mittelpunkt stellt, benötigt das DRK Unterstützung in der Form von langfristig angelegten Programmen zur sektorspezifischen Bearbeitung der zentralen Chancen und Fragen der Digitalisierung – ähnlich wie sie für Industrie 4.0 und Mittelstand 4.0 existieren.

Dies würde helfen, das große Potential der Digitalisierung für die Wohlfahrtsarbeit besser zu nutzen, etwa für

  • eine optimierte Versorgung, 
  • eine Entlastung des Personals oder 
  • die Steigerung der Attraktivität der Sozialen Arbeit.

Unterstützung wünschen wir uns auch bei Herausforderungen, die sich durch die zunehmende Technologieintensität für die personal- und beschäftigungsintensiven Dienste der Wohlfahrtsarbeit ergeben und bei den infrastrukturellen, arbeitsorganisatorischen und personellen Voraussetzungen.