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Inklusion und Teilhabe

Behinderte Frau in der Behindertenhilfe - Werkstätten Potsdam GmbH. Die Frau beugt sich konzentriert über ihre Aufgabe. Sie trägt ihre schwarzen Haare in einem Zopf. Im Hintergrund ist die Werkstätte zu sehen.
Foto: Jörg F. Müller, DRK e.V.

Inklusion und Teilhabe sind Schlüsselbegriffe gesellschaftspolitischer Konzepte, die die Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit menschlichen Lebens anerkennen und wertschätzen.

Sie nehmen Staat und Gesellschaft in die Pflicht, Rahmenbedingungen und Strukturen umzugestalten, damit

  • Chancen genutzt,
  • Diskriminierungen vermieden,
  • Barrieren abgebaut und
  • Partizipation und Teilhabe in einem umfassenden Sinn ermöglicht werden.

Das Inklusions- und Teilhabeverständnis des DRK

Die Position des DRK als Teil der Gesellschaft wird entscheidend durch die Grundsätze der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bestimmt:

  • Nach unserem Inklusionsverständnis soll jeder Mensch ein selbstbestimmtes Leben in seinem gewählten gesellschaftlichen Umfeld führen können; nicht der einzelne Mensch muss sich anpassen.
  • Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Barrieren zu beseitigen, die Menschen ausschließen oder behindern.
  • Jeder Mensch muss darin unterstützt werden, seine Teilhabe wahrnehmen zu können, die nach dem Verständnis des DRK die umfassende Wahrnehmung aller Menschenrechte ist.

Somit geht das Inklusionsverständnis des DRK über die Behindertenhilfe hinaus und ist sehr weit gefasst.

Initiates file downloadHier finden Sie weitere Informationen zum Inklusionsverständnis des DRK.

Inklusion und Teilhabe als Querschnittsthemen der DRK-Wohlfahrtspflege

Inklusion und Teilhabe sind Querschnittsthemen, die alle Arbeitsfelder der DRK-Wohlfahrtspflege betreffen. Die DRK-Wohlfahrtspflege bietet viele Räume für Inklusion, in denen sich Menschen begegnen können.

Seit 2014 gibt es im DRK das Projekt "P-INK - Projekt Inklusion". Dieses Projekt bezieht sich auf die Zielgruppe von Menschen mit Behinderungen. Das Gesamtziel von P-INK ist die Verbesserung ihrer Teilhabechancen im Sozialraum, damit Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und gleichberechtigte Vielfalt in allen Bereichen der Gesellschaft zur Normalität werden.

Im Projekt P-INK werden relevante Lebenswelten behinderter Menschen in den Blick genommen und die entsprechenden Handlungsfelder sozialer Arbeit für eine inklusive Weiterentwicklung erschlossen. Das Projekt P-INK wird darauf hinwirken, unzureichende Teilhabemöglichkeiten in Gemeinwesen zu identifizieren und Sozialräume zunehmend barrierefrei mitzugestalten. Es ist beabsichtigt, Fach- und Führungskräfte im DRK zu "Inklusionsmanager/innen" zu qualifizieren, um Handlungswissen zu Inklusion sowie Instrumente zur Gestaltung inklusiver Sozialräumen vor Ort zu entwickeln.

Opens external link in new windowHier finden Sie nähere Informationen zum Projekt [P-INK].

Angebote des DRK

Die Angebote des DRK beziehen sich vor allem auf die folgenden Zielgruppen: Menschen mit Behinderung/en, Menschen ohne Arbeit, insbesondere Langzeitarbeitslose und ihre Familien, arme Menschen sowie Menschen und Familien in prekären Lebenssituationen.

Angebote sind: Beratung; Beschäftigung und Qualifizierung etwa auch in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), ambulante und stationäre Wohnangebote, Familien unterstützende Dienste, Kleiderläden, Angebote der Sucht- und Suchtselbsthilfe, Fahrdienste u.v.a.m.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Angeboten des DRK: Opens external link in new windowhttp://www.drk.de/angebote.html