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DRK Generalsekretariat

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Armut und Ausgrenzung

Mitarbeiterin der DRK-Kältehilfe unterhält sich mit jungem Obdachlosen. Der Mann Anfang 20 sitzt auf der Straße und streichelt einen Schäferhund. Er trägt einen Kapuzenpullover mit Totenkopfsujet und eine Baseballmütze. Die DRK-Mitarbeiterin ist nur von h
Foto: Rudolf Wichert, DRK-Kältehilfe

Das DRK vertritt die Interessen von Menschen, "die der Hilfe und Unterstützung bedürfen, um soziale Benachteiligung, Not und menschenunwürdige Situationen zu beseitigen". So steht es in seiner Satzung. Das DRK wirkt "auf die Verbesserung der individuellen, familiären und sozialen Lebensbedingungen" hin und kommt so seiner Verpflichtung als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege nach.

Existenz sichern, gesellschaftliche Teilhabe fördern, soziale Ausgrenzung verhindern

In seinen Einrichtungen, Diensten und Angeboten schafft das DRK Bedingungen,

  • die allen Menschen ein existentiell gesichertes und gesundes Leben ermöglichen,
  • die gesellschaftliche Teilhabe fördern und
  • die soziale Ausgrenzung verhindern.

Die Würde des Menschen auf diese Weise zu stärken ist ein Grundsatz der Menschlichkeit und damit eines der ersten Ziele der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.
Das DRK richtet sein besonderes Augenmerk auf Menschen mit einem erhöhten Armutsrisiko, egal welchen Alters.

Hier können Sie das Grundsatzpapier „Armut hat junge Gesichter“ herunterladen.

Armut wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus

Mann in DRK-Not-Wärmestube nimmt eine Mahlzeit zu sich.
Foto: Andre Zelck, DRK e.V.

Das DRK versteht Armut vom Ressourcen- und Lebenslagenansatz her: Wie beeinflussen Einkommen und Vermögen, Bildung und Erwerbssituation, Wohnung und gesundheitliche Versorgung die Position des Einzelnen in der Gesellschaft?
Aus dieser Perspektive begreift das DRK Armut als einen tiefgreifenden Mangel an Teilhabe und Verwirklichungschancen. Dieser Mangel bedroht die physische und psychische Existenz unmittelbar oder indirekt und wirkt sich einschneidend auf alle Lebensbereiche aus.

Gesellschaftliche Kräfte bündeln, Strukturen verändern

Das DRK bekämpft die Folgen der Armut. Es arbeitet außerdem auf finanzielle und strukturelle Voraussetzungen hin, die es allen Menschen erlauben, ein selbstbestimmtes, sozial integriertes und gesundes Leben zu führen.

Um diese Ziele zu erreichen und Ergebnisse nachhaltig zu sichern, ist eine Bündelung der verschiedenen gesellschaftlichen Kräfte erforderlich.

Gemeinsame politische Strategie zur Bekämpfung der Armut

Um Armut vorzubeugen und sie zu mindern, ist eine umfassende, ressortübergreifende und gut abgestimmte politische Strategie notwendig. Eine solche Strategie muss über messbare Indikatoren verfügen, sodass ihre Ergebnisse kontinuierlich überprüft und kommuniziert werden können.

Das DRK regt an, Armutsberichte zu erstellen. Zuständig dafür sind Armutskonferenzen auf Landes- und auf Kommunalebene. Regionale und lokale Strategien zur Vermeidung und Verringerung von Armut müssen erarbeitet und umgesetzt werden. Dafür bieten sich Runde Tische oder andere Formen der Kooperation an.

Angebote des DRK

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Angeboten des DRK: http://www.drk.de/angebote.html