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Newsletter
Flucht und Migration


Nr. 4 vom November 2017
DRK-Generalsekretariat
Bereich Jugend und Wohlfahrtspflege

 
  Inhalt
 


Informationen und Materialien für die Beratung

· Neue Arbeitshilfe zum Bleiberecht

· Arbeitshilfe zur aufenthalts- und sozialrechtlichen Situation von Unionsbürgern

· Die vergessenen Kinder: Gutachten zum Geschwisternachzug

· IOM unterstützt Familienzusammenführungen von Syrer*innen

· Muster-Schriftsatz: Eilrechtsschutz zur fristgerechten Dublin-Familienzusammenführung

· Rechtsgutachten zu Mitwirkungspflichten im Ausländerrecht

· Tool zur Erstellung von Kompetenzprofilen

· Informationsportal zu freiwilliger Rückkehr


Fort- und Weiterbildungen

· e-Learning Kurs: Umgang mit traumatisierten Klient*innen


Veröffentlichungen

· Neue Publikation: „Patenschaften mit geflüchteten Menschen“

· Gutachten: Soziale Arbeit mit Flüchtlingen

· Neuer Amnesty-Bericht zu Syrien


minderjährige und junge heranwachsende Geflüchtete

· Gutachten des LVR zur Altersfeststellung bei Minderjährigen

Ansprechpartner*innen


 

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Newsletter Flucht und Migration des DRK-Generalsekretariats möchten wir auf hilfreiche Informationen und Broschüren für die Arbeit in den Landes- und Kreisverbänden sowie die Praxis vor Ort hinweisen. Wir bemühen uns dabei, besonders relevante und/oder hilfreiche Dinge aufzunehmen. Natürlich kann es sein, dass es manchmal eine bessere Broschüre o.ä. gibt, darauf können Sie uns immer gerne hinweisen. Sie können uns auch auf Dinge aus Ihrer Arbeit hinweisen, wenn Sie der Meinung sind, dass diese von bundesweitem Interesse sein könnten!

Sie können sich für den Newsletter über folgenden Link anmelden: Opens external link in new windowhttp://drk-wohlfahrt.de/newsletter-eintragen.html und natürlich können Sie den Newsletter auch gerne weiterleiten.

Mit herzlichen Grüßen von den Mitarbeitenden im Themenfeld Flucht und Migration!

 

Informationen und Materialien für die Beratung

 
 

Neue Arbeitshilfe zum Bleiberecht

Die neue Arbeitshilfe des Paritätischen Gesamtverbandes richtet sich insbesondere an Berater*innen, die langjährig geduldete Menschen betreuen bzw. beraten. Sie wurde bewusst praxisorientiert gestaltet und enthält zahlreiche konkrete Tipps für die Beratungspraxis.

Die Arbeitshilfe können Sie auf der Opens external link in new windowWebsite des Paritätischen Gesamtverbands abrufen.

 

Arbeitshilfe zur aufenthalts- und sozialrechtlichen Situation von Unionsbürgern

Die dritte Auflage der Arbeitshilfe des Paritätischen Gesamtverbandes versucht, einen möglichst differenzierten, aber dennoch verständlichen Überblick über die Rechtslage und die wichtigsten Streitpunkte zu liefern. Sie richtet sich dabei in erster Linie an die Beratungsstellen, die Unionsbürgerinnen und Unionsbürger als Klienten beraten.

Die Arbeitshilfe finden können Sie auf der Opens external link in new windowWebsite des Paritätischen Gesamtverband abrufen.

 

Die vergessenen Kinder: Gutachten zum Geschwisternachzug

Dr. Carsten Hörich hat im Auftrag von Save the Children Deutschland e. V. untersucht, ob das deutsche
Recht den Vorgaben des höherrangigen Rechts entspricht.
In seiner Studie kam er zu folgendem Ergebnis: Grundgesetz, Europarecht und Völkerrecht geben vor,
dass der Schutz der Familie und das Wohl des Kindes in allen staatlichen Entscheidungen als vorrangige Rechtsgüter zu beachten sind. In Anbetracht der Situation, in der sowohl die Geschwisterkinder im Ausland als auch die Kinder im Inland sind, bedeutet dies, dass im Rahmen einer Abwägung grundsätzlich die Interessen am Mitzug des Geschwisterkindes regelmäßig überwiegen müssen.

Zur Studie auf der Opens external link in new windowWebsite von Save the Children Deutschland e.V.

 

IOM unterstützt Familienzusammenführungen von Syrer*innen

IOM (International Organization for Migration) hat fünf Servicezentren des Familienunterstützungsprogramms (FAP) in Istanbul und Gaziantep (Türkei), Beirut und Chtoura (Libanon) und Erbil (Irak) eingerichtet. Diese Servicezentren bieten umfassende Unterstützung für syrische und irakische Familien, die einen Antrag auf Familiennachzug nach Deutschland stellen möchten oder bereits gestellt haben. Die Vorabprüfung der Anträge durch das FAP ermöglicht es den deutschen Auslandsvertretungen, auf der Grundlage vollständiger Informationen eine rasche Entscheidung zu treffen.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf der Opens external link in new windowWebsite des Auswärtigen Amtes.

 

Muster-Schriftsatz: Eilrechtsschutz zur fristgerechten Dublin-Familienzusammenführung

Vor dem Hintergrund der Verzögerungen beim Familiennachzug aus Griechenland nach Deutschland im Rahmen des Dublin-Systems stellt refugee law clinics abroad das Muster eines Eilrechtsschutzantrags zur Verfügung, mit dem Betroffene die rechtzeitige Überstellung ihrer Angehörigen zur Familienzusammenführung gerichtlich geltend machen können. Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Schriftsatz nur nach sorgfältiger Prüfung des Einzelfalls verwendet werden sollte.

Erläuterungen zu dem Schriftsatz sowie das Musterschreiben finden Sie auf der Opens external link in new windowWebsite des Informationsverbund Asyl & Migration.

 

Rechtsgutachten zu Mitwirkungspflichten im Ausländerrecht

Das deutsche Migrationsrecht kennt eine Fülle von Regelungen, welche an die Erfüllung sog. Mitwirkungspflichten im aufenthalts- und asylrechtlichen Verfahren anknüpfen. Mit diesen Verpflichtungen und insbesondere deren (Nicht)Erfüllung verbindet das deutsche Recht negative Rechtsfolgen. Für die Betroffenen bedeuten diese
Einschränkungen erhebliche Nachteile, wie bspw. Arbeitsverbote, Einschränkung von Sozialleistungen oder etwa die Nichterteilung von Aufenthaltstiteln.
Das Rechtsgutachten widmet sich der Frage, welchen Umfang die Mitwirkungspflichten für die Betroffenen haben und welche Sanktionen unter welchen Voraussetzungen im aufenthaltsrechtlichen Verfahren möglich sind.

Das Rechtsgutachten finden Sie auf der Opens external link in new windowWebsite des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.

 

Tool zur Erstellung von Kompetenzprofilen

Die EU-Kommission hat ein online-Tool entwickelt als Hilfestellung für die Auswertung und Darstellung von Kompetenzen bzw. des Fortbildungsbedarfs von Ratsuchenden. Im Beratungsgespräch kann gemeinsam ein  Fragebogen ausgefüllt werden, mit dem die Kompetenzen, der schulische und berufliche Werdegang, Arbeit/Lebensunterhalt, Erfahrungen und Erwartungen der Ratsuchenden erfragt werden. Das Besondere dabei ist, dass die Fragen in zwei frei wählbaren Sprachen angezeigt werden können und das entstandene Profil sowohl in Deutsch als auch in anderen Sprachen ausgedruckt werden kann.

Zum online-Tool auf der Opens external link in new windowWebsite der Europäischen Kommission.

 

Informationsportal zu freiwilliger Rückkehr

Seit Mitte November 2017 ist das gesamte Informationsportal Returning from Germany in neun Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Serbisch, Russisch, Albanisch, Arabisch, Farsi und Paschtu.

Die Website erscheint automatisch in der Sprache, in der der genutzte Browser voreingestellt ist. Über das Sprachenmenue oben rechts auf der Website kann die Sprache manuell geändert werden.

Link zur Website: Opens external link in new windowhttps://www.returningfromgermany.de

 

Fort- und Weiterbildungen

 
 

e-Learning Kurs: Umgang mit traumatisierten Klient*innen

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts "SHELTER" bietet die Arbeitseinheit für klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Bielefeld einen kostenlosen e-Learning Kurs an, der sich an pädagogisches Fachpersonal sowie Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Klientinnen zusammenarbeiten, richtet.Der Kurs umfasst ca. 10 Stunden, die in einem Zeitraum von 5 Monaten absolviert werden können. Der Kurs beginnt im November 2018, es ist allerdings jetzt schon möglich, sich auf die Interessentenliste einzutragen.

Zur Opens external link in new windowWebsite des Verbundprojekt Trauma

 

Veröffentlichungen

 
 

Neue Publikation: „Patenschaften mit geflüchteten Menschen“

Der Paritätische Gesamtverband hat eine Broschüre für Paten*Patinnen und Begleiter*innen von Patenschaften veröffentlicht. Diese enthält Beiträge zu theoretischen Hintergründen, Praxiserfahrungen von Begleiter*innen von Patenschaften sowie kritische Impulse und Handlungsempfehlungen für die eigene Praxis. Die Publikation richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen und Aktive von Organisationen, Vereinen und Initiativen, die Patenschaften mit geflüchteten Menschen vermitteln, koordinieren und begleiten sowie an Patenschaftstandems selbst.

Link zum Download auf der Opens external link in new windowWebsite des Paritätischen Gesamtverband

 

Gutachten: Soziale Arbeit mit Flüchtlingen

Das Gutachten von Dieter Filsinger zu den Strukturen, Konzepten und Perspektiven Sozialer Arbeit mit Geflüchteten analysiert das Spannungsverhältnis der Sozialen Arbeit zwischen Unterstützungsangeboten und restriktiven politischen und oder rechtlichen Vorgaben zu agieren und dabei die Potenziale und Ressourcen der Klient*innen zu fördern.

Das Gutachten können Sie über die Opens external link in new windowWebsite der Friedrich-Ebert-Stiftung abrufen.

 

Neuer Amnesty-Bericht zu Syrien

Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert die verheerende Auswirkung des sogenannten „Versöhnungsabkommen“ zwischen der syrischen Regierung und bewaffneten oppositionellen Gruppen auf die Zivilbevölkerung in Syrien.

Den Bericht in englischer Sprache können Sie Initiates file downloadhier abrufen

 

minderjährige und junge heranwachsende Geflüchtete

 
 

Gutachten des LVR zur Altersfeststellung bei Minderjährigen

"Die  Altersfeststellung  von  minderjährigen Ausländerinnen und Ausländern stellt  die betroffenen Jugendämter oftmals vor  eine  große  Herausforderung, insbesondere  in Zweifelsfällen. Häufig wird die Frage gestellt, warum sich der Gesetzgeber nicht für ein zuverlässiges medizinisches Verfahren entschieden hat. Die  Antwort  darauf  ist, dass es schlichtweg kein anerkanntes medizinisches Verfahren gibt, um das Alter eines  Menschen eindeutig  zu  bestimmen. [...]"

Zum Download über die Opens external link in new windowWebsite des Landschaftsverband Rheinland

  Ansprechpartner*innen  
 

DRK-Generalsekretariat
Bereich Jugend und Wohlfahrtspflege
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Rüdiger Fritz
Referent Koordination Integration von Flüchtlingen
Team 42 "Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt,
Leistungsfragen und Projekte"
Tel.: 030/ 85404-237
Opens window for sending emailr.fritz@drk.de

Nadja Saborowski
Referentin Asyl- und Migrationsrecht / Legal Advisor Asylum and Migration
Inklusive Gesellschaft / Inclusive Society
Team 41 Gesellschaftliche Trends und Innovationen aus Sicht des DRK / Trends in Society and Innovations from the Perspective of GRC
Tel.: 030/ 85404-248
Opens window for sending emailn.saborowski@drk.de


 
 

Alle angegebenen Informationen über externe Veranstaltungen, Wettbewerbe, Kampagnen, Links etc. haben wir gründlich recherchiert. Für dennoch enthaltene Fehler übernehmen wir keine Gewähr.

 
 

Deutsches Rotes Kreuz e.V. • DRK-Generalsekretariat • Carstennstraße 58 • 12205 Berlin
Telefon: 030 8 54 04 - 0 • Telefax: 030 8 54 04 - 450 • drk@drk.de • www.drk.de
Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: 95VR590Nz
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 122123471
Steuernummer für Körperschaften: 27/630/50727

 
 

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