Bundesweit erste DRK Fahrschule in Bielefeld

Fahrschullehrer Dirk Konert | DRK Soziale Dienste OWL gGmbH
Kategorie:
Soziale Innovationen
Projektbeginn:
07.2015

Das DRK macht mobil

Einkaufen, Freunde treffen, der Weg zur Arbeit – mobil zu sein ist ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität. Dabei ist das Auto nach wie vor das beliebteste Verkehrsmittel. Die DRK Soziale Dienste OWL gGmbH gründete im Juli 2015 in Bielefeld die erste DRK-Fahrschule – und zwar bundesweit.

Neben der Ausbildung von Führerscheinneulingen wird ein besonderer Schwerpunkt auf Angebote für ältere, bereits fahrerfahrene Kunden, für Menschen mit verzögerten Lernfähigkeiten sowie für Migranten und Flüchtlinge gelegt.

Wer ein Leben lang Auto gefahren ist, möchte auch im Alter nicht darauf verzichten. Aufgrund des demografischen Wandels wächst auch die Zahl der älteren Autofahrer auf unseren Straßen. Zusätzlich zum Neuerwerb von Führerscheinen bietet das DRK daher speziell auf diese Zielgruppe abgestimmte Kurse an. Das DRK hat aufgrund häuslicher Pflegedienstleistungen besonders zu älteren Menschen eine enge Bindung. Mobilität ist eine entscheidende Voraussetzung für Selbständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Dabei müssen sicheres Fahren und fortgeschrittenes Alter, sprachliche Hürden, verzögerte Lernfähigkeiten oder Einschränkungen durch eine Behinderung keine Gegensätze sein.

DRK Fahrschullehrer Dirk Konert blickt auf 25 Jahre berufliche Praxis zurück. Aus Erfahrung weiß er, dass in vielen Fällen nicht etwa körperliche Beschwerden im Alter das Fahrkönnen mindern. „Oft fehlt einfach die Übung, es haben sich über viele Jahre falsche Verhaltensweisen festgesetzt und Ängste entwickelt“, sagt der 50-jährige Fahrlehrer. Dagegen punkten ältere Fahrer durch Umsicht, eine große Routine und risikoärmere Fahrweise. „Nicht selten kurven zuvor verängstigte Fahrer nach einigen Übungsstunden durch die Gegend, als wären sie 30 Jahre jünger“. Insbesondere durch Anfragen von Senioren an das DRK, die aufgrund der Pflegebedürftigkeit oder im Todesfall des Ehepartners plötzlich fahren müssen, wurde der Bedarf deutlich. Nicht nur für diese Gruppe, sondern auch für Menschen mit Behinderung ist Mobilität ein großes Thema. Auch körperliche Beeinträchtigungen müssen nicht den Verzicht auf den Führerschein bedeuten. Daher bietet die DRK-Fahrschule auch im Bereich der Fahrausbildung von Menschen mit Behinderungen spezifische Angebote an.

Infos unter www.drk-fahrschule.de

Projektziele

Besondere Hilfestellung bei der Fahrausbildung für Senioren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit verzögerten Lernfähigkeiten, Flüchtlinge und Menschen mit Migrationsintergrund

- Beratung und Hilfe bei der Beantragung der Fahrerlaubnis
- Fahrausbildung aller Klassen
- Beratung und Hilfe bei der Anpassung des eigenen KFZ
- Individuelles Training auch mit eigenem (neuen) Fahrzeug
- Kompakte Auffrischungskurse zur StVO
- Praktische Fahrhilfen in Einzelstunden

Partner und Förderer

Eigenmittel

Kontakt

DRK Soziale Dienste OWL gGmbH

Michael Beimdiek
August-Bebel-St. 8
33602 Bielefeld

Telefon:
052132989830
E-Mail:
mb[at]drk-sozial[dot]de
Website:
www.drk-fahrschule.de

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