Downloads zum Infoshop 3

Zurück zur Übersicht

Workshop 3

Führungskompetenz-Entwicklung durch Tango Argentino

Britta Weigand & Dr. Oliver Trisch
Britta Weigand & Dr. Oliver Trisch

Der Workshop „Führungskompetenz-Entwicklung durch Tango Argentino“ zielte darauf ab, den Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit an zentralen Themen von Führungskompetenz zu geben, zum Beispiel

  • Haltung und Präsenz (Achse halten und Standing),
  • Respekt (Kontaktaufnahme mit Partner),
  • Kommunikation (Impulse setzen und wahrnehmen),
  • Sensibilität (Signale des Tanzpartners und der Umgebung),
  • Flexibilität (Reaktion auf Unvorhergesehenes),
  • Fehlerfreundlichkeit (Umgang mit eigenen und anderen Fehlern sowie Kritik).

Ausgangspunkt war folgendes Motto: 
„Führung ist Beziehungsgestaltung. Verstehen lässt sich das Führungsgeschehen nur, wenn die Anteile aller Beteiligten in ihrem Wechselspiel verstanden werden. It takes two to tango!“ 
(Quelle: AOC Unternehmensberatung Zürich 2012, Seite 4: www.aoc-consulting.com/site/assets/files/1417/iscreen_d.pdf)

Der Schwerpunkt des 120-minütigen Workshops lag auf dem körperlichen Erleben der Themen „Klarheit in der Führung“ und „Fehlerfreundlichkeit“ mit Hilfe des Tango Argentino. Anschließend wurde in Kleingruppen diskutiert, welche persönlichen Erkenntnisse gewonnen wurden und welche Themen und Erkenntnisse in die eigene Berufspraxis übernommen werden können.

Der Tango, der übrigens seit 2009 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, bietet eine ideale Grundlage zentrale Themen von Führungskompetenz zu erarbeiten. Tango Argentino (genauer Tango Rio de la Plata: benannt nach dem Entstehungsort) ist ein Improvisations- und Paartanz auf Grundlage der Rollen „Führen“ und „Folgen“. Voraussetzung dafür ist eine gelungene Kommunikation zwischen beiden Personen. „Führung“ dient im Tango dazu der folgenden Person den größtmöglichen Ausdruck zu verleihen. Der Tango bietet die Chance, die Anforderungen an Führung, Ausdruck und Kommunikation physisch zu erfahren und die eigenen Fähigkeiten spielerisch zu erweitern.  

Tänzerische Vorerfahrungen waren für den Workshop nicht erforderlich, von allen Teilnehmenden wurden beide Rollen – also „Führen“ und „Folgen“ – wechselseitig eingenommen, geübt und erfahren. In der Abschlussrunde zeigte sich, dass die Workshop-Inhalte und Erfahrungen für alle sehr wertvoll waren. Zur Sprache kamen unter anderem: das Erfahren vieler neuer (Selbst)Erkenntnisse, das große Interesse am Ausprobieren im eigenen (Arbeits-)Alltag und nicht zuletzt die (neu gewonnene) Freude an Bewegung.