Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion
Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Lutz Schumacher, Prof. Dr. Doris Rosenkranz, Christian Reuter und Roland Beierwaltes. Moderation: Dr. Serge Embacher (v.l.n.r.)

Am Nachmittag des zweiten Kongresstages fand eine abschließende Diskussionsrunde statt. 

Es diskutierten: 

  • Frau Prof. Dr. Doris Rosenkranz (Technische Hochschule Nürnberg)
  • Herr Prof. Dr. Lutz Schumacher (Alice Salomon Hochschule Berlin) 
  • Herr Roland Beierwaltes (Geschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes Kreisverband Kronach) 
  • Christian Reuter (Generalsekretär und Vorsitzender des Vorstands des DRK) mit 
  • Moderation: Herr Dr. Serge Embacher

In der Diskussionsrunde wurden die Impulse des Wohlfahrtskongresses aufgegriffen und eruiert, wie es dem DRK gelingen kann, auch zukunftsfähig ein attraktiver Wohlfahrtsverband für Ehren- und Hauptamtliche zu sein.

Deutlich wurde:

  • Das DRK wird in der Zukunft nur durch ein gutes Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt funktionieren – die Kooperation bedarf klare Entscheidungen.
  • Das DRK ist ohne Ehrenamt nicht denkbar
  • Die emotionale Bindung und das Engagement sind Kernaspekte eines starken DRK
  • Es bedarf eines professionellen hauptamtlichen Ehrenamts-/ Freiwilligenmanagements – Ehrenamt ist Führungsaufgabe
  • Um auch künftig als Verband überzeugend zu sein, müssen die Grundsätze und Werte des DRK vom Haupt- und Ehrenamt gelebt werden
  • Führungs- und Leitungskräfte müssen die Werte der Organisation glaubhaft verkörpern können - Führungsgrundsätze sollten gelebt werden
  • Es bedarf der Wertschätzung für alle Haupt- und Ehrenamtlichen
  • Familienfreundlichkeit wird als Erfolgsfaktor für Gewinnung von Mitwirkenden gesehen
  • Im DRK gibt es einen Zielkonflikt zwischen Ökonomie und Werten – Führungskräfte müssen eine erfolgreiche Brücke bauen
  • Inklusion und interkulturelle Öffnung müssen noch stärker im DRK gelebt werden